Shopping
Die wichtigste Shoppinggegend in Helsinki befindet sich rund um das Zentrum, in den Stadtteilen Kluuvi, Kaartinkaupunki, Punavuori und Kamppi. Allen voran natürlich in der Aleksanterinkatu, der klassische Einkaufsstraße Helsinkis. Hier reihen sich große Kaufhäuser, Modeketten, Juweliere, Flagship-Stores und Traditionsgeschäfte aneinander. Besonders in der Vorweihnachtszeit ist die Straße mit ihrer festlichen Beleuchtung ein Erlebnis. Die beiden Straßen, die den Esplanadi-Park einrahmen, die Pohjoisesplanadi und die Eteläesplanadi, wimmeln vor eleganten Boutiquen, Cafés und Designläden. Hier sind Labels wie Marimekko, Artek oder Iittala vertreten. → Tour 1
Im Design District wird man entlang der Fredrikinkatu und der angrenzenden Straßen in Punavuori fündig, hier gibt es viele kleine Geschäfte, kaum Ketten, aber auch Vintage-Läden, schnuckelige Modeateliers, Concept-Stores und Galerien. Und schließlich lohnt noch ein Schlenker auf Kalevankatu und Uudenmaankatu, die als Geheimtipps für unabhängige Labels, skandinavische Mode und kleine Interior-Shops gelten. → Tour 5
Stockmann: natürlich an der Aleksanterinkatu, erstes Haus am Platz und traditionsreichstes Kaufhaus Finnlands und zugleich das größte in Nordeuropa. Stockmann ist mehr als ein Kaufhaus – es ist ein Wahrzeichen. Hochwertiges von Mode, Beauty-Produkten und Designklassikern bis hin zur großen Delikatessenabteilung mit regionalen Spezialitäten. Ein Muss für alle, die sich für finnische Marken von Marimekko bis Aarikka interessieren. Touristen (mit Ausweis) bekommen hier einen 10 % Rabatt – erwähnen Sie es beim Bezahlen.
Kämp Galleria: an der Pohjoisesplanadi, elegant, ruhig, luxuriös. Hier finden Sie finnische Designerlabel wie Samuji, Terhi Pölkki oder Arela.
Forum: an der Mannerheimintie, gilt eher als modern, jugendlich. Bietet auf mehreren Etagen ein breites Sortiment an Mode, Elektronik, Kosmetik und Gastronomie.
Kamppi Shopping Center: am Narinkkatori, gleichzeitig Verkehrsknotenpunkt, Shopping-Mall (150 Geschäfte!) und Freizeitzentrum. Hier gibt’s alles – von High-Street-Fashion über Technik bis zu Lebensmitteln. In den oberen Etagen 50 (zum Teil sehr gute) Cafés und Restaurants.
Kluuvi Shopping Centre: an der Aleksanterinkatu mit über 30 Läden auf vier Etagen. Im Erdgeschoss ist ein Eco-Market, in dem rund 500 finnische Kleinproduzenten ihre Spezialitäten anbieten.
Finnland ist weltweit bekannt für sein funktionales, klares und einfach schönes Design. Seine Hauptstadt Helsinki war 2012 offiziell World Design Capital, auch weil hier viele kreative Köpfe werkeln und von hier viele anerkannte Marken stammen.
Mit die bekannteste Marke ist das Textilunternehmen Marimekko, das für farbenfrohe Muster und funktionales Design steht. Kleidung, Taschen, Geschirr und Heimtextilien sind ideale Mitbringsel. Die Marke Iittala steht weltweit für finnische Glaskunst, also Vasen, Gläser und Geschirr. Nicht minder berühmt ist Artek, gegründet von Alvar Aalto, ein Synonym für skandinavisches Möbeldesign. Für hochwertige, nachhaltige Kleidung mit minimalistischer Ästhetik stehen kleinere Mode-Labels wie Samuji, Nomen Nescio, R-Collection. Dazu findet man in Helsinki viele kleine Studios, in denen Kleidung, Accessoires und Schmuck in Handarbeit gefertigt werden, besonders rund um den Design District in Punavuori. Eine gute Anlaufstelle ist auch das Design Forum Finland auf der Erottajankatu.
In der Stadt herrscht eine ausgeprägte Secondhand- und Antiquitätenkultur. Besonders lohnenswert ist in den Sommermonaten der Flohmarkt vor der Hietalahti-Markthalle, der bei gutem Wetter immer samstags und sonntags stattfindet und ein Klassiker ist – mit Büchern, Möbeln, Porzellan und Kuriosem.
Unter den Ladengeschäften kann man Hippie Shake Records (Hämeentie), Fasaani Antiikki (Korkeavuorenkatu), Artek 2nd Cycle (Pieni Roobertinkatu) oder Momono (Yrjönkatu) empfehlen.
Die meisten Geschäfte sind montags bis freitags von 10 bis 20 Uhr, samstags bis 18 Uhr geöffnet. Größere Malls und Supermärkte haben längere Öffnungszeiten, teilweise auch sonntags von 12 bis 18 Uhr. Kleine Läden schließen oft etwas früher.
