Michael Müller Verlag Logo
mmtravel | WEB-APP
Südwestfrankreich
Michael Müller Verlag Logo
mmtravel | WEB-APP
Südwestfrankreich

Südwestfrankreich mit Kindern

Badefreuden

Silberküste: An der 230 km langen, nur vom Arcachon-Becken unterbrochenen Düne von der Médoc-Spitze bis Bayonne findet man problemlos auch überwachte Badestrände. Familienfreundlich ist der Strand von Mimizan-Plage, zumal mit dem Courant ein kleiner Bach durch den Ort fließt, in dem auch Kleinkinder planschen können. Bei höherem Wellengang im Ozean auf die Beflaggung achten (grün, gelb, rot), die die aktuelle Gefahrenstufe anzeigt.

Baskische Küste: Direkt dem bezaubernden Baskenstädtchen Saint-Jean-de-Luz vorgelagert ist ein großer Sandstrand. Der Ozean ist hier ruhiger, der Strand trotz seiner Größe aber oft proppenvoll.

Binnenseen: Im Hinterland der Atlantikküste haben sich einige Süßwasserseen gebildet. Sie sind ruhig, ihre Strände flach, das Baden ist ungefährlich. Beliebt ist der See von Hourtin-Carcans mit dem Ferienort Maubuisson.

Kanufahrten

Dordogne: Verleiher von Kajaks und Kanus finden sich praktisch in jedem Ort an der Dordogne. In seinem unteren Teil verläuft der Fluss ruhig und schnurgerade. Aufregender ist das Paddeln im oberen Teil, z. B. bei La Roque-Gageac.

Vézère: Sie ist ein Zubringer der Dordogne und fließt etwas schneller als diese. Für eine Fahrt an senkrecht abfallenden Felswänden vorbei findet man im Örtchen Saint-Léon-sur-Vézère den idealen Einstieg.

Höhlen

Grotte de Rouffignac: Ein Besuch der vom Cro-Magnon-Menschen künstlerisch ausgestalteten Höhlen ist auch für Kinder aufregend. Es muss nicht unbedingt die spektakuläre, stets überlaufene Grotte von Lascaux sein, versuchen Sie es mit jener von Rouffignac. Mit einem offenen Elektro-Bähnchen fährt man an über hundert vor Jahrtausenden in den Felsen geritzten Mammuts vorbei, und neben Pferden und Bisons zeigt sich auch ein hübsches Wollnashorn.

Grotten von Bétharram: Auch die Natur ist künstlerisch tätig. Die Grotten von Bétharram sind eine Ansammlung von über 20 Höhlen auf insgesamt fünf Stockwerken gelegen – beeindruckende, dezent ausgeleuchtete Stalagmiten und Stalaktiten zuhauf. Eine unterirdische Kahnfahrt gehört mit ins Programm – und zum Schluss führt eine rasante Bahnfahrt aus dem Berg hinaus ans Tageslicht.

Fische und Bären

Aquarium von Biarritz: Es gehört zu den größten Aquarien Europas. Riesige Meeresschildkröten paddeln durchs Wasser, tropische Fische ziehen ihre Bahnen, und natürlich ist auch der gefräßige Hai vertreten. Am meisten beeindrucken die Kinder die Fütterung der Seelöwen, die die ihnen zugeworfenen Fische in der Luft auffangen, und die Pinguine, elegante Schwimmer im Wasser, watschelnde, befrackte Herren zu Land.

Parc’Ours: Der reinrassige Pyrenäenbär gilt seit der Jahrtausendwende als ausgestorben, aber im Aspe-Tal leben immer noch Bären in freier Wildbahn, es sind Braunbären, die aus Slowenien angesiedelt wurden. Einige Exemplare haben im Bärenpark von Borce ein Refugium bekommen, wo sie getrennt von Pyrenäeneseln, Steinböcken, Wildschweinen und anderen einheimischen Tieren ein riesiges Gehege für sich haben.

Kurze Wanderungen

Wer Kindern eine Wanderung vorschlägt, erntet meist Naserümpfen: anstrengend, langweilig. Versuchen Sie es mit spektakulären Vorschlägen, die zudem eher Spaziergänge sind.

Chemin de la Mâture: Der im oberen Aspe-Tal verwegen in den Felsen gehauene Pfad diente einst dem Holztransport. Ochsengespanne schleppten die Baumstämme ins Tal hinunter. Ein Spaziergang von einer Stunde (hin und zurück) mit einer phantastischen Aussicht auf die Burganlage von Portalet – Schwindelfreiheit vorausgesetzt!

Düne von Pyla: Eine hölzerne Treppe erleichtert den Aufstieg am größten Sandhaufen Europas. Kinder laufen lieber daneben im rieselnden Sand, bis es ihnen zu anstrengend wird und auch sie die Treppe nehmen. Oben angekommen, belohnt ein Rundblick über die Bucht von Arcachon den mühsamen Aufstieg – und hinterher ist ein Bad im Ozean doppelt erfrischend.

Zurück