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Costa Rica

Outdoorsport

Die Nummer 1: Surfen

Surfen kann man in Costa Rica das ganze Jahr – bei Wassertemperaturen von über 25 °C und einer Lufttemperatur von 30 °C. Allerdings gibt es so viele tolle Surfspots in dem wasserumspülten Land, dass man die Qual der Wahl hat. Ob Anfänger oder Surfcrack, Reef- oder Beachbreak, Atlantik oder Pazifik – für jedes Level und jeden Gusto gibt es die passende Welle. Die Surfnomaden Heidi und Christian bieten auf ihrer Website www.meerdavon.com eine Karte und jede Menge Infos.

Nördliche Pazifikküste: Von Mai bis November sind die Wellen auf der Pazifikseite besonders intensiv, allerdings sind die Anfahrtswege zu den besten Spots oft schlammig, da Regenzeit ist. Zur Trockenzeit von Dezember bis April sind die Swells etwas kleiner, aber mit mittelgroßen Wellen und Dauersonne immer noch fantastisch! Die Küsten von Guanacaste und der Halbinsel Nicoya halten Point- und Beachbreaks bereit. Playa Tamarindo und Playa Avellana sind gute Spots für Anfänger und Fortgeschrittene. Playa Junquillal und die Playa Naranjo mit dem legendären Witch’s Rock sind dagegen was für Profis. Die beliebten Strände Mal País und Santa Teresa ganz im Süden der Halbinsel eignen sich für jedes Niveau. → S. 194

Zentrale Pazifikküste: Wellen das ganze Jahr! Playa Jacó hat zahlreiche Surfschulen und ist ein Anfängerstrand mit Funfaktor. Anspruchsvoller sind die Playa Hermosa und die Playa Esterillos.

Südliche Pazifikküste: Sie ist berühmt für eine der längsten linkslaufenden Wellen der Welt, die im beliebten Surferort Pavones rollt. Playa Dominical an der Costa Ballena ist ebenfalls ein perfekter Spot mit einem Rund-um-die-Uhr-Beachbreak.

Karibikküste: Puerto Viejo ist der Treffpunkt der Surferszene. In lässiger Reggae-Bacardi-Atmosphäre gibt es ringsum Buchten für alle Levels. Etwas für Anfänger ist die Playa Negra nördlich von Cahuita.

Die Nummer 2: Rafting

Gleich 14 Flüsse sind in Costa Rica zum Rafting geeignet, alle Schwierigkeitsgrade sind zu haben. Das ganze Jahr über kann man durch Wildwasser und über Stromschnellen düsen. Zur Regenzeit sind die Flüsse wasserreicher.

Río Pacuare: Aufregende Weißwasser-Stromschnellen der Klassen III–IV warten entlang des 108 km langen Flusses, der in die Karibik mündet. Affen und tropische Vögel können während der Tour beobachtet werden.

Río Sarapiquí: Bekannt für aufregende Touren ist der Flussabschnitt bei San Miguel im Norden des Landes. Durch dichten Regenwald schlängelt sich der Fluss mit Stromschnellen der Klassen III–IV – ein Territorium für Raftingfans ab 12 Jahren. Mit den Klassen II–III etwas einfacher ist der Abschnitt beim nahen Dorf La Virgen und damit ideal für Anfänger und Familien mit kleineren Kindern. Außerdem flattern hier Tukane und andere Vögel in den Bäumen am Flussufer.

Río Savegre: Sanfte Wildwasser-Fahrten der Klassen II–III führen durch die Natur nahe des Manuel-Antonio-Nationalparks. Schon für Kinder ab 5 Jahren geeignet.

Ríos Peñas Blancas, Balsa und Toro: Rund um den Vulkan Arenal ist Rafting von einfach bis anspruchsvoll möglich. Während der Peñas Blancas und Balsa (Klassen I–II) gemütlicher und für Anfänger geeignet sind, wartet der Toro mit Herausforderungen der Klassen III–IV.

Gediegene Nummer 3: Wandern

Nicht ganz so wild wie die beiden Outdoor-Sportarten ist das Wandern. Ein Viertel der Fläche Costa Ricas sind Nationalparks und Schutzgebiete – Natur, die erwandert werden will. Highlights sind u. a. der Corcovado-Nationalpark, die Monteverde-Region und der Chirripó.

Parque Internacional La Amistad: Der Freundschaftspark in Costa Rica und Panama ganz im Süden ist noch ein Geheimtipp. Bis auf tierische Begleiter können Sie hier ganz einsam und ungestört unterwegs sein.

Parque Nacional Cahuita: Wandern und Baden – die perfekte Kombination mit Kindern. Die Wege in diesem Park sind einfach, immer wieder lassen sich Affenbanden blicken.

Montes de Oro: Eine schöne Wandergegend sind die Goldberge bei Miramar.

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