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Gran Canaria
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Gran Canaria

Orientiert auf Gran Ganaria

… geografisch Afrika, politisch Europa

Gran Canaria liegt 210 km westlich vor der Küste Südmarokkos und damit weit vom europäischen Festland entfernt. Politisch sind die Kanarischen Inseln als autonome Region Canarias Teil Spaniens und damit der EU. Sie genießen aber einen steuerrechtlichen Sonderstatus mit Preisvorteilen auch für Urlauber.

... eine Insel aus Feuer und Wasser

Wie alle Inseln des kanarischen Archipels ist auch Gran Canaria vulkanischen Ursprungs. Die deutlichsten Zeichen sieht man im Hinterland von Las Palmas. In der Nähe von Santa Brígida erhebt sich der aus schwarzen Aschen und Tuffen bestehende Vulkankegel Pico de Bandama bis auf 569 m. Eine Straße führt hinauf. Daneben liegt der Einsturzkrater Caldera de Bandama.

… ein klassisches Ganzjahresreiseziel

Die beständige Passatströmung und der kühle Kanarenstrom bescheren der Insel das ganze Jahr über angenehme Temperaturen. Ohne sie wäre es so heiß und trocken wie in der Sahara gegenüber. Im Sommer ist es nur selten richtig heiß (22–30 Grad) und im Winter nicht kalt (19–24 Grad). Dennoch gibt es Unterschiede. Der Norden ist von Oktober bis Mai häufiger bewölkt, es kann in dieser Zeit auch regnen. Der Süden ist dagegen nahezu regenresistent: Man muss hier mit lediglich sechs Regentagen im Jahr rechnen. → Klima und Reisezeit

... ein Ziel für Pauschalurlauber und Individualisten

Mehr als 90 % der Urlauberbetten konzentrieren sich auf Standorte an der Costa Canaria im Süden und die Costa Mogán im Südwesten und werden von den großen Reiseanbietern im Rahmen von Pauschalarrangements vermarktet. Zu den bekanntesten Orten, die bis auf wenige Ausnahmen reine Urlaubersiedlungen sind, zählen Playa del Inglés, Maspalomas, Puerto Rico und Puerto de Mogán. Wer einen reinen Badeurlaub mit Rundumversorgung plant, ist hier richtig – zumal gleich hinter den Haustüren der pauschaltouristischen Hotspots das andere, ruhige Gran Canaria beginnt, das man wegen der geringen Entfernungen auch gut auf Tagesausflügen erkunden kann. Individualurlauber finden hier Ferienhäuser und Landhotels inmitten der Natur.

Im grünen Norden: Die grünste Zone der Insel und zugleich die am dichtesten besiedelte. In den Schluchten haben sich noch Reste der ursprünglichen Lorbeerwaldvegetation gehalten, und in den küstennahen Ebenen wird Plantagenlandwirtschaft betrieben. Der fruchtbare Norden war immer schon das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum. Pauschaltourismus findet im Norden nicht statt. Die Steilküsten und der heranbrausende Atlantik lassen nur wenig Platz für Badestrände. Übernachtungsmöglichkeiten von einfach bis edel findet man z. B. im Fischerort Puerto de las Nieves. Daneben bieten komfortable Landhotels besondere Unterkünfte.

In der Hauptstadt: Die einzige wirkliche Großstadt der Kanaren und eine Metropole zwischen Tradition und Moderne. Bei deutschen Gästen trotz ihres Prachtstrands als Urlaubsstandort weitgehend out, bei Spaniern und Skandinaviern nach wie vor in. Viel Atmosphäre, viel Kultur und Geschichte. Das Übernachtungsangebot ist groß, alle Kategorien und Preisgruppen sind vertreten.

Im Inselzentrum: Grandiose Berglandschaft für einen Wanderurlaub. Hier, auf dem Dach der Insel, breiten sich Pinienwälder aus und wachsen auch die anspruchslosen Mandelbäume, die ab Januar mit ihren rosa Blütenwolken farbliche Akzente in die wilde Landschaft setzen. Mittendrin kleine, strahlend weiße Dörfer. Es gibt gute Unterkünfte in Hotels und Apartmentanlagen in allen Preislagen in Tejeda, Cruz de Tejeda, am südlichen Rand in San Bartolomé und auf alten Höfen.

Im einsamen Westen: Tiefe Schluchten, Steilküsten und Gebirge beherrschen die Landschaften des Westens. Die meisten Höfe sind verlassen, die Terrassenmauern verfallen – bis auf die weiten Ebenen von San Nicolás und das kleine Örtchen Veneguera ist der Westen beinahe völlig unbewohnt. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es fast ausschließlich in La Aldea de San Nicolás, ein Campingplatz liegt in der Schlucht von Tasartico.

Im unbekannten Osten: Karge Landschaft, alte Städte, versteckte Strände, Surfspots für Könner. Es gibt wenige Übernachtungsmöglichkeiten: eine Sportlerherberge in Pozo de Izquierdo, restaurierte Altstadthäuser in Agüimes und auf dem Lande bei Santa Lucía. Alle Angebote liegen im mittleren Preissegment.

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