Michael Müller Verlag Logo
mmtravel | WEB-APP
Kalabrien und Basilika
Michael Müller Verlag Logo
mmtravel | WEB-APP
Kalabrien und Basilika

Die Strände

Preisgekröntes Badevergnügen

Während die Basilikata nicht als klassisches Badeurlaubsziel gilt, ist das vornehmlich gebirgige und an drei Seiten vom Meer umspülte Kalabrien international vor allem wegen seiner knapp 800 Strandkilometer bekannt. Der Umweltverband FEE (Foundation for Environmental Education) hisste 2025 über 23 kalabrischen und 11 lukanischen Stränden die Bandiera Blu (Blaue Flagge) und attestierte ihnen damit beste Badequalität, wobei diese Ehre den Gestaden von Roccella Ionica bereits zum 23. Mal in Folge zuteil wurde.

Costa dei Cedri

Die Costa dei Cedri säumt zusammen mit den nördlich benachbarten Strandperlen der Basilikata den Golf von Policastro. Sie profiliert sich mit mal weitläufigen, mal in Felsbuchten eingefassten Stränden, die mehrheitlich mit grobem schwarzgrauem (Kiesel-) Sand ausgelegt sind. Die von Tortora, Praia a Mare, San Nicola Arcella, Santa Maria del Cedro und Diamante stehen auf besagter Favoritenliste des FEE.

Costa degli Dei

Fast karibisch wirken die von türkis schimmerndem Wasser überspülten weißsandigen Gestade der Götterküste zwischen Pizzo und dem Capo Vaticano, wo sich eine Strandperle an die nächste reiht. Hier liegt die Touristenhochburg Tropea, deren Hausstrände für Schwimmer und Sonnenanbeter keine Wünsche offen lassen. Von kleinen Kindern sind sie jedoch mit Vorsicht zu genießen, da sie relativ schnell ins tiefe Wasser abfallen.

Costa Viola

An der Costa Viola trumpft Kalabrien abermals mit einer küstenlandschaftlich gefälligen Strandreihe auf. Die früher etwas verkommenen Meeresufer von Palmi laden inzwischen durchaus zum Verweilen ein. Ganz zu schweigen von den feinkieseligen Ufern vor der Kulisse der hübschen Fischerstädtchen Bagnara und Scilla, an denen man den Aspromonte im Rücken und die Meerenge von Sizilien im Visier hat.

Costa dei Gelsomini

Die von der FEE als besonders sauber und gepflegt gewürdigte Nordflanke der Costa dei Gelsomini zwischen Locri und Monasterace empfiehlt sich als ein von ausländischen Urlaubern noch weitgehend verschmähtes Badeparadies. Die Strände sind weitläufig, weißsandig, von kristallklarem Wasser überspült und vornehmlich von Einheimischen belegt, wobei das alltagscharmante Roccella Ionica allererste Badeortwahl ist.

Costa degli Aranci

Die Costa degli Aranci vor den südlichen Toren von Catanzaro säumt den streckenweise felsdekorierten Golf von Squillace und ist sommertags recht voll. Ihr badetouristisches Herz schlägt am langen weißen Sandstrandband von Soverato. Stimmungsvoller sind die benachbarten Buchten Copanello, Pietragrande und Caminia, die im August allerdings ebenfalls überlaufen sind.

Isola di Capo Rizzuto

Fürs Baden perfekt geeignet ist die Isola di Capo Rizzuto. Die kleine Halbinsel vor Crotone, wo man übrigens am einzigen FKK-Strand Kalabriens (Pizzo Greco) die Hüllen fallen lässt, ist von goldschimmernden feinsandigen Stränden gesäumt, Meeresschutzgebiet und Tauchrevier.

Costa dei Saraceni

Die Meeresufer der Weinhochburgen Cirò, Strongoli und Melissa sind selbst im Hochsommer vornehmlich von Einheimischen frequentiert. In der Vor- und Nachsaison hat man die weißen Sandstrände quasi ganz für sich allein. Nach dem Baden lockt ein Bummel durchs quirlige Wein- und Fischerstädtchen Cirò.

Costa degli Achei (Alto Ionio)

Die Costa degli Achei hat viele Strandgesichter. Attraktive Sandstrände findet man hinter Schatten spendenden Pinienhainen in der Ebene von Sibari. Besonders kleinkinderfreundlich sind die seichten und flachen Ufer mit puderfeinem Sand in Villapiana und Trebisacce. Im Norden von Amendolara geht es steiniger zu, bis gleich hinter der Regionsgrenze zur Basilikata wieder feinsandige Gestade locken.

Zurück