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Kopenhagen

Cafes

Die schönsten Kaffeehäuser

Es gibt viele wunderschöne Kaffeehäuser – Wir stellen Ihnen einige der schönsten und skurrilsten davon vor.

GL Strand Bogcaféen

Mein Tipp: Lille Fugl , sympathisches Museumscafé im Souterrain des Hauses (kleine Gerichte und Snacks), erholsame Atmosphäre. Schöne Plätze im Freien auf dem ruhigen Platz Gammel Strand mit Blick auf Kanal und Thorvaldsen-Museum. Geöffnet auch für Nicht-Besucher der Galerie. Mo–Mi 7.30–17 Uhr, Do 7.30–20 Uhr, Fr 7.30–19 Uhr, Sa/So 9–17 Uhr. flerefugle.dk

Bankeråt

Wenn Sie von den Markthallen nach links durch die Vendersgade bis zu dem Eckrestaurant Kalaset gehen, biegt die Nansensgade nach links ab. Die Straße hat sich auf den ersten 200 Metern einen hervorragenden Ruf unter jungen trend- und modebewussten Kreativen erworben. Gemeinsame Nenner all der Mode- und Inneneinrichtungsshops sind die Faktoren Originalität und Rarität. Damaszener Teppiche, kleine Boutiquen junger Designer(innen), ausgedientes TV- und Theater-Inventar, französische Kleinmöbel aus dem 18. Jh. – und dazwischen eine einladende Mischung aus gemütlichen Cafés und Bars mit einem leichten Hang zum Schrägen. Auslöser des Nansensgade-Hypes war der Erfolg des Anfang der 1990er-Jahre eröffneten Künstler-Cafés Bankeråt, das ausgestopfte Tiere in Menschenkleidung als Dekoration und Puppenköpfe als Lampenschirme benutzt. Wenige Meter weiter geht es nach rechts zu den Seen.

Flindt & Ørsted

Los geht’s am Rathausplatz, von dem aus der schönste Park von Kopenhagen über die Vester Voldgade nach etwa 200 m erreicht ist. Man betritt ihn durch den Eingang am Jarmers Plads, in den die Vester Voldgade mündet. Der Ørsted-Park ist nicht die größte Grünfläche, aber die romantischste der Stadt. Schmale Alleen durchziehen den baumreichen Park, auf einer kleinen Sonnenwiese am gegenüberliegenden Ende werden die Picknickkörbe ausgepackt, den See in der Parkmitte – ein Überbleibsel des mittelalterlichen Wassergrabens – unmittelbar vor Augen. Geöffnet wurde der Ørsted-Park 1879, nachdem der alte Befestigungswall geschleift worden war, um die Stadt erweitern zu können. Benannt ist er nach dem dänischen Physiker Hans Christian Ørsted (1777–1851), der die Existenz eines elektromagnetischen Feldes nachwies. Diagonal gegenüber dem Eingang am Jarmers Plads befindet sich ein bei schönem Wetter in der Sonne gelegenes Café, das, leicht erhöht, einen schönen Blick über den Park bietet. Hier liegt auch der Ausgang zur nächsten Tourstation: dem umgestalteten Israels Plads.

Louisiana Café

Berühmt ist das Louisiana u. a. für seine Giacometti-Sammlung, die aus 13 eindrucksvollen Skulpturen besteht. Andere bekannte Namen sind Francis Bacon, Anselm Kiefer, Robert Rauschenberg, Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Jörg Immendorf und Georg Baselitz. Zu den Höhepunkten zählt Yayoi Kusamas Licht-und-Wasser-Installation Gleaming Lights of the Souls, in der man auf einer Plattform von einem scheinbar unendlichen Raum umgeben ist – obwohl er nur 16 Quadratmeter groß ist. Alles ist verspiegelt, hundert bunte Lampen werden tausendfach multipliziert. Sechs bis acht meist aufsehenerregende Wechselausstellungen jährlich ergänzen das Angebot. Ein Besuch im Louisiana kann nicht vollständig sein, ohne mindestens eine halbe Stunde auf den Sonnenplätzen des großen Cafés gesessen zu haben. Zu essen gibt es neben Kuchen auch aufwendige Gerichte, außerdem Salate und Sandwiches. Der Shop ist groß und außergewöhnlich gut sortiert.

Madam Carlsen's Café

Auf der Terrasse hinter dem Museum kann man kleine Mahlzeiten und Kuchen aus dem Café zu sich nehmen.

Format

Nach jahrelangen Umbauarbeiten kürzlich erst neu eröffnet, zeigt das Designmuseum seine große Sammlung der klassischen Werke dänischer Stuhldesigner jetzt auf wesentlich mehr Platz als früher. Außer Stühlen und anderen Möbeln sind u. a. Lampen und technische Geräte von Arne Jacobsen, Hans Wegner und Finn Juhl sowie bunte Pop-Art-Einrichtung von Verner Panton zu sehen; hinzu kommen Stoffe, Textilien, Alltagsprodukte aus Keramik und Porzellan usw. Als reines Geschichtsmuseum will sich das neu arrangierte Haus aber nicht verstehen. Viele Sonderaustellungen widmen sich zeitgenössischen Themen wie Umwelt, neuen Materialien und der gegenwärtigen Avantgarde in Mode und Produktdesign. Zum recht großen Museum – bei legerem Tempo sind gut 90 Minuten für einen Durchgang nötig – gehört auch ein hübscher Garten, in dem Ausstellungen stattfinden und im Sommer das Museumscafé Format bedient. Das Haus wurde Mitte des 18. Jh. im Rokoko-Stil gebaut und war bis 1926 ein Krankenhaus, bevor es zum Museum umgebaut wurde. Eingerichtet wurde es ursprünglich vom bedeutenden Möbeldesigner Kaare Klint.

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