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Korsika

Korsika mit Kindern

Badefreuden

Ostküste: Der 80 km lange Strand südlich von Bastia bis Solenzara fällt flach ab und ist besonders kinderfreundlich. Romantischer ist ein Bad hinter einem Piniengürtel, z. B. im Golf von Pinarello.

Palombaggia: Korsikas berühmtester Strand liegt bei Porto-Vecchio: weiße Sanddünen, rote Felsen, ein grüner Piniengürtel und ein in allen Blautönen schimmerndes Meer.

Bucht von Calvi: Der lange Sandstrand östlich von Calvi fällt kinderfreundlich flach ab, dahinter ein Piniengürtel und stets der Blick auf die berühmte Zitadelle. Zahlreiche Bars und Pizzerien sorgen dafür, dass man hier einen ganzen Tag verbringen kann.

Solenzara: Ein Bad im kalten Fluss ist oft aufregender als eines im warmen Meer und vor allem erfrischend. Beliebte Becken hat die Solenzara gebildet, bei einigen kann auch ein Sprung vom Felsen gewagt werden.

Cavu: Nördlich von Porto-Vecchio bildet in bewaldeter Natur der Cavu-Bach bei Taglio Rosso größere Badegumpen. Wenn das Wasser zu kalt ist, bleibt die Alternative Abenteuer-Park: Seilbrücken zwischen hohen Pinien.

Bootsausflüge

La Scandola: Das unzugängliche Naturreservat ist nur mit dem Schiff zu besichtigen. Kormorane und Silbermöwen nisten hier, und mit etwas Glück schwebt in den Lüften ein Fischadler. Tipp: Kleine Schiffe kommen näher an die Küste heran als große. Sinnvoll ist es, mit einem Anbieter zu fahren, der auch einen längeren Badestopp im Fischerörtchen Girolata (mit Strandrestaurant) einplant.

Lavezzi-Inseln: Noch bevor man die Inseln erreicht: grandioser Blick auf die hoch auf den Kreidefelsen thronende Oberstadt von Bonifacio. Auf den Lavezzi-Inseln selbst sind Kormorane, Korallenmöwen, Flussseeschwalben und anderes Gefieder die einzigen Bewohner. Es lohnt sich, die unter Naturschutz stehende Hauptinsel zu Fuß kreuz und quer zu durchstreifen (die Wege nicht verlassen!), bevor man an einem der Traumstrände ins Wasser steigt.

Tierparks

Corsica Zoo: In der Ebene des Nebbio wurde 2019 Korsikas erster und bislang einziger Zoo eröffnet. Keine Löwen und Tiger, aber sehr weitläufige Gehege für sonstige Tiere aus allen Kontinenten, von Zebras und Dromedaren bis zu Kängurus und Emus. Ein in die natürliche Umgebung eingebetteter Tierpark, keine asphaltierten Wege. Picknicktische und ein Kinderspielplatz laden zu Pausen ein.

A Cupulatta: Cupulatta ist das korsische Wort für Schildkröte, und von diesem gepanzerten Tier sind hier rund 3000 Exemplare 170 verschiedener Arten vertreten. Teils leben sie an Land, teils im Wasser. Die kleinsten dieser urzeitlichen Panzertiere sind kaum einen Daumen lang, das größte Exemplar, ein Koloss aus den Seychellen, bringt 150 kg auf die Waage. Abgesehen von klappernden Kopulationsgeräuschen bewegen sie sich lautlos und gemächlich durch ihre Welt. Tipp: Am Vormittag sind Schildkröten aktiver.

Kurzwanderungen

Calanche: Die purpurrote Felsenlandschaft, die sich steil über dem tiefblauen Meer erhebt, lässt sich auf verschiedenen markierten Wegen erkunden. Ein beliebter Wanderweg, der außer gutem Schuhwerk keine besonderen Voraussetzungen stellt, führt zum Château fort, einem riesigen, quaderförmigen Felsblock, dessen dem Meer zugewandte Seite senkrecht abfällt – ca. 60 Min. hin und zurück.

Occi: Verlassene Dörfer gibt es einige auf Korsika. Für einen Familienspaziergang geeignet ist Occi, das noch bis 1914 bewohnt war. Heute ein mitten im Grünen gelegenes Geisterdorf mit restaurierter Kirche und einem Blick bis zur Küste. Etwa 40 Min.

Leuchtturm von Pertusato: Eine Küstenwanderung von Bonifacio aus den Klippen entlang. Wegen mangelnden Schattens für den späteren Nachmittag empfohlen. Das Ziel, der Leuchtturm, ist nicht zugänglich, dafür liegt zu seinen Füßen ein wunderbarer Strand – feiner Sand und Blick bis Sardinien. Etwa 2 Std. hin und zurück.

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