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Südschweden

Erlebnis Natur

Freiluftleben steht hoch im Kurs

Fast jede Kommune hat lohnende Rad-, MTB- und Wanderwege beschildert, die in wenigen Stunden oder einem Tag zu bewältigen sind. Dazu unterhält jede Provinz ihren Fernwanderweg: Ein Stück auf dem Skåne- oder Sörmlandsleden zu wandern, ist auch als Tagestour lohnend.

Das nasse Element spielt im Freiluftleben der Schweden eine zentrale Rolle, ob zum Baden, Surfen, Paddeln, Segeln oder Angeln. Und an Revieren für all das herrscht kein Mangel. Halland und Skåne locken mit langen Sandstränden, herrliche Schärenküsten mit verwunschenen Badebuchten schließen sich nördlich an. Landeinwärts bilden stille Seen und naturnahe Flüsschen ein unerschöpfliches Paddelrevier. Dalsland und Västergötland teilen sich die abwechslungsreichen Ufer des Binnenmeeres Vänern. Legendär ist die Inselwelt vor Stockholm.

Wandern

Nationalpark Tresticklan: Die grenzübergreifende Wildnis aus lichtem, urtümlichem Kiefernwald wirkt völlig unberührt. Während der deutschen Besetzung Norwegens war das Gebiet ein wichtiger Korridor für Flüchtlinge, die vor den Nazis ins neutrale Schweden entkamen.

Tiveden-Nationalpark: In dem wild zerklüfteten Terrain wären Wanderer ohne das gut markierte Routennetz schnell verloren. So aber arbeitet man sich von einem staunenswerten Fleckchen zum nächsten: Kerben, Kuppen, Klüfte und Klötze aus grauem Fels, leuchtend grüne Torfmoose, dunkle Kiefern und bräunliche Moortümpel. Kein Wunder, dass hier Trollkirchen stehen – so der Name für zwei steile Felskuppen.

Kolmården: Die große Halbinsel grenzt mit ihren steilen Felsufern an die Bucht Bråviken. Der Sörmlandsleden führt hier entlang und zu den Zeugnissen vergangenen Erzabbaus. Dazwischen idyllische Rastplätze und Buchten am See, ein spektakulärer Aussichts- und Kletterberg im Hinterland. Diese Etappe ist ein Filetstück des Fernwanderweges.

Radfahren

Ulricehamn: Die Stadt liegt an der ehemaligen Bahntrasse von Falköping nach Tranemo, die heute eine ideale Radstrecke durch das beschauliche Ätradalen darstellt. Unsere Radtour führt außerdem auf einsamen Nebenstraßen zu alten Kirchlein und beschaulichen Weilern. Auch wandern lässt es sich genüsslich zwischen Flussaue, altem Kulturland und bewaldeten Hängen.

Bengtsfors: Von hier führt eine abwechslungsreiche Radtour durch Wald und Wiesen zum idyllischen Gutshof Baldersnäs, am Dalslandkanal entlang zu Schleusen und kleinen Häfen. Oder man leiht sich eine Draisine und strampelt auf den Schienen der alten Bahnstrecke bis nach Arjäng.

Öland: Zum Radfahren einfach perfekt. Die flache Kalksteppe im Inselinneren ist so ganz anders als Festlandschweden. Der Blick kann oft weit über karg bewachsene Ebenen schweifen, wo altertümliche Windmühlen ihre Flügel gen Himmel recken und hinter niedrigen Felsmauern Schafe weiden.

Regionale Highlights

Kisa: Der Ort hat ein reiches Freiluftangebot vor seiner Haustür; zu Wasser wie zu Lande: Reiten bei Öknahult, Skiabfahrten am Tolvmannabacken, Wandern auf dem Östgötaleden, MTB-Trails bei Rimforsa, Baden am Sommen und Paddeln auf dem Kindakanal. Und wer es abenteuerlich mag, dem sei die Höhlenerkundung der Trollegater empfohlen: Unglaublich, dass es hinter den engen Spalten weitergeht. Im Zweifel schließt man sich einer geführten Tour an.

Isaberg: Hier liegt das südlichste Skigebiet Schwedens, mit immerhin neun Pisten von grün bis schwarz. Im Sommer ist Isaberg ein Zentrum für MTB-Touren und -Kurse. Zum (Ski-)Wandern ist der 30 km entfernte Nationalpark Store Mosse ein großartiges Ziel.

Kullaberg: So heißt der hoch aus dem Kattegatt aufragende äußerste Zipfel der Kullen-Halbinsel. Eine markierte Wanderroute führt mal oben, mal unten an ihren bis zu 60 m hohen Steilküsten entlang, vorbei an Grotten, kleinen Buchten und dem Leuchtfeuer Kullens fyr mit Naturum und Café. Oben auf der Landzunge erstreckt sich einer der aussichtsreichsten Golfplätze Südschwedens.

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