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Südschweden
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Südschweden

Orientiert in Südschweden

... ein vielfältiger Naturraum

In ganz Schweden gibt es 30 Nationalparks, von denen etwa die Hälfte im Bereich unseres Buches liegt, von den unzähligen regionalen Naturreservaten einmal ganz abgesehen. Meist ist auch ein Nationalparkhaus (Naturum) vorhanden, in dem man sich über das Gebiet informieren kann, insbesondere wo die präparierten Wanderwege verlaufen – perfekter Schutz der Natur vor dem Menschen für den Menschen!

... reich an Kultur und Geschichte

Historische Schlösser und stattliche Herrenhöfe, klassische Kunst- und moderne Designmuseen, spannende Industriedenkmäler und architektonische Vorzeigeprojekte, prähistorische Welterbestätten und liebevoll gepflegte Heimatkultur; all das bietet Südschweden. Und zwar ziemlich flächendeckend. Diese Fülle zeugt von der ereignisreichen Vergangenheit und dynamischen Gegenwart der schwedischen Gesellschaft.

... nicht nur eine Sommerfrische

Von Mittsommer bis Mitte August herrscht Hochbetrieb in den Ferienregionen Südschwedens. An den Küsten und den Seen tummeln sich Badegäste und Wassersportler, Segler bevölkern die Bootshäfen, an den Piers haben die Sommerlokale Saison. Danach wird es schlagartig ruhiger und mancherorts werden die Bürgersteige hochgeklappt. Kann man bedauern – oder begrüßen, denn nun hat man ganz viel Natur für sich, die vorher nur im Pulk zu erleben war. Und im Winter erwacht wieder das Outdoor-Leben; Skihänge und Langlaufgebiete werden – noch – vor allem von den Bewohnern der Umgebung genutzt.

Im Süden

Skåne ist Schwedens lieblicher Südzipfel: Hinter sandigen Küsten erstreckt sich ein sanft gewelltes Mosaik aus Feldern und Mischwald. Malmö ist die attraktive Metropole des Südens, Lund besitzt eine altehrwürdige Universität und die Hanöbucht herrliche Strandbäder. Im Westen schließt sich Halland an, wo Badeorte mit Fähr- und Fischerhäfen abwechseln, landeinwärts beginnt mit Småland das typische Waldfjell, karg-felsiges Terrain, von Mooren und Seen durchsetzt. Zur Küste von Blekinge franst es in Schwedens südlichstem Schärengarten aus und im Osten bildet die 140 km lange Insel Öland einen ganz eigenen, von Karst geprägten Naturraum.

Im Westen

Göteborg war und ist Schwedens Tor nach Westen: Pulsierende Hafen- und Handelsstadt mit wechselvoller Geschichte. Bohuslän mit seiner Inselwelt grenzt ans raue Skagerrak – das Meer hier ist wilder und salziger als die Ostsee. Das spärlich besiedelte Dalsland markiert die Grenze nach Norwegen. Sein Labyrinth aus Seen, Flüssen und Kanälen ist ein Eldorado für Paddler, der Nationalpark Tresticklan ein herrliches, länderübergreifendes Wandergebiet. Vorgeschichte wird bei Tanum mit den weltberühmten Felsritzungen greifbar, in der Nachbarprovinz Västergötland in zahlreichen Megalithgräbern. Hier liegt zwischen den Binnenmeeren Vänern und Vättern uraltes Kulturland mit Burgen und Klöstern, und mitten hindurch verläuft ein besonders attraktiver Abschnitt des Götakanals.

Im Osten

In Småland beginnt die Schärenküste, die sich bis zur Hauptstadt und darüber hinaus erstreckt; Schweden wie im Bilderbuch. In Östergötland liegen traditionsreiche Handelsstädte – das 19. Jh. wurde in Gamla Linköping mit seinen gemütlichen Kopfsteingassen und Holzhäusern bewahrt. Sörmland hat von allem etwas: Einsame Wälder, große Gutshöfe, malerische Küstenorte, berühmte Schlösser und alte Industriezentren. Und das alles im Einzugsbereich der Hauptstadt.

Stockholm

Die attraktive Metropole lässt kulturell keine Wünsche offen, lädt allerorten dazu ein, ihrer lebendigen Geschichte zu begegnen und lebt so manchen Modetrend selbstbewusst vor und aus. Entspannung finden Körper und Geist in der reizvollen Natur des Binnenmeeres Mälaren und der Schärenküste vor der Haustür. Die vielen Bergparks im Zentrum geben den Blick frei auf Stockholms Inselwelt; so naturnah und entspannt ist wohl keine andere Hauptstadt.

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