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Thailand - der Norden
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Thailand - der Norden

Abseits der Touristenpfade

Thainess im Norden

Sich auf die Einheimischen einzulassen, sich dem Thai-Rhythmus anzupassen und nicht zu viel Perfektion zu erwarten, sind nötige Voraussetzungen für die Erkundung der abgelegeneren Regionen. Die Menschen in den weniger touristischen Gebieten sprechen nicht unbedingt Englisch und man muss sich auf eine Kommunikation mit Händen und Füßen einstellen. Thais sind darin sehr gut – und wenn mal nicht alles so gut klappt, dann kann man das durchaus mit thailändischer Gelassenheit nehmen und es mit einem mai pen rai (macht nichts) quittieren. Lautes Rufen und Aufregen nützt nichts und wird nicht goutiert. Man sollte auch auf seine Kleidung achten – während sich in den Städten Chiang Mai und Chiang Rai niemand mehr wundert, wenn Touristen im Trägershirt oder in Hotpants herumlaufen, kann das auf dem Land leicht anstößig wirken. Dresscode auf dem Land: Knie und Schultern bedecken und T-Shirts oder Hemden tragen. Wer in heißen Quellen baden möchte, sollte sich eher im Badeanzug als im Bikini zeigen. Beim Betreten eines Privathauses oder Tempels bitte die Schuhe ausziehen, das gilt oft auch für Minimärkte, da diese in Privathäusern untergebracht sind.

Orte abseits der Massen

Chiang Saen: Das Dorf am Mekong, einst eine Grenzfestung, ist ein schöner Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Während die meisten Touristen nach dem Besuch des Goldenen Dreiecks wieder nach Chiang Rai zurückkehren, kann man hier gemütlich übernachten und die Gegend erkunden, mit den Rädern am Fluss entlangfahren, in alten Ruinen herumstöbern und die Thainess des Dorfes genießen.

Phrao: Das Hochtal unweit von Chiang Mai bietet viel Lokalkolorit: Reisfelder vor aufragenden Bergen, bunte Märkte und Bergvölker. Von hier kann man Ausflüge nach Chiang Dao, Fang und zum Doi Ang Khang unternehmen. Sehr interessant ist ein Aufenthalt bei Khun Yaowanit im Khum Lanna, hier wohnt man in einem traditionellen Teakhaus und lernt thailändisches Landleben hautnah kennen.

Nan: Nicht nur die Tempel von Nan, auch die Umgebung mit unberührter Natur und ihren Nationalparks machen Nan zu einem attraktiven Reiseziel. Hier liegt der Doi Phu Kha National Park mit seinem 1700 m hohen Pass und dem Salzbrunnen unweit der Provinzhauptstadt.

Provinz Lamphun: In dieser kleinen Provinz gibt es wenig Tourismus, trotz der Nähe zu Chiang Mai. Vom einstigen Königreich Hariphunchai sind heute noch einige Tempel und ein Teil der Stadtmauer erhalten. Es herrscht eine entspannte Atmosphäre. Magnetischer Anziehungspunkt für Thais ist der Wat Phra That Hariphunchai.

Home Host in Chiang Mai: Seit fünf Generationen lebt die Familie von Khun Pat im historischen Lanna-Haus mit großem Garten und Wiesen. Er erzählt in fließendem Englisch von seinem Leben und den Lanna-Traditionen, es wird traditionell gekocht oder man genießt ein Kantoke-Dinner.

Chiang Khan: In dem kleinen Dorf am Mekong zelebriert man die Holzhausromantik längst vergangener Tage.

Phayao: Von hier aus hat man an klaren Tagen eine schöne Sicht in die Berge. Die Provinzhauptstadt liegt direkt am See und verleiht ihr so einen südländischen Touch – mehr Riviera geht nicht in Thailands Norden.

Phetchabun: Von der Tamarindenhauptstadt führen Ausflüge in die Alpen Thailands, und man sollte unbedingt den Buddha-Park besichtigen.

Phitsanulok: Hier kann man die schönste Buddhastatue des Landes bewundern (sagen die Einheimischen), auf einem Hausboot dinieren und jede Menge kulinarische Highlights probieren.

Nachtlager für Individualisten

Khum Lanna: In Phrao bietet sich dieses Kleinod an

Paan Yong Villa: Einzeln stehende Bungalows auf dem Land in Lamphun mit Swimmingpool. Khun Nithra bringt ihre Gäste gerne in die umliegenden Dörfer und führt sie in das lokale Leben ein – Familienanschluss garantiert.

Bei den Bergvölkern: Wer das Leben der Bergvölker kennenlernen will, kann in der Lisu Lodge nächtigen. Aber auch ein Besuch der Hmong Lodge lohnt sich.

A day in Phetchabun: Das schöne Guesthouse liegt in der tiefsten Provinz in Phetchabun.

White House: Wer im White House in Chiang Khan übernachtet, einem gut erhaltenen Teakhaus, ist mittendrin im thailändischen Leben (soll nach Renovierung im November 2025 wieder öffnen).

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