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Thailand - der Norden
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Thailand - der Norden

Erlebnis Natur

Die schönsten Naturparks

Beeindruckend ist die Vielzahl an National- und Naturparks in Thailands Norden. Man kann Vögel und Schmetterlinge beobachten – Wild, Bären und Großkatzen gibt es zwar, sie zeigen sich allerdings nur selten. Die Vegetation ist vielseitig. Man findet Bambuswälder und Teakbäume und in höheren Lagen sogar Pinien- und Eichenwälder. An manchen Orten kann man noch immergrüne Regenwälder bewundern. Viele uns bekannte Blumen und Sträucher wie Oleander, Bougainvillea, Orchideen oder Helikonen wachsen hier.

Doi Inthanon National Park: Er erstreckt sich rund um Thailands höchsten Berg. Man kann bis zum Gipfel fahren, es gibt Wasserfälle, Königspagoden sowie gut in Schuss gehaltene Wanderwege.

Doi Khun Tan National Park: Ideal für Wanderer – ein gut ausgebauter Weg führt auf den namengebenden Gipfel.

Doi Phu Kha National Park: Berg- und Talfahrt bis hoch hinauf zu Pinienwäldern, vorbei an Dörfern der Bergvölker, spektakuläre Aussichten und ein Wanderweg, der zu den einzigen Bretschneidera-Bäumen Asiens führt.

Phae Muang Phi Forest Park: Gespenstisch mutet der kleine Park ca. 20 km außerhalb von Phrae an, in dem man zwischen erodierten Karstfelsen wandert, die tolle Fotomotive bieten.

Phu Chi Fa Forest Park: Er erstreckt sich entlang der laotischen Grenze. Hat man den Phu Chi Fa, den Finger, der in den Himmel zeigt, erklommen, bieten sich traumhafte Ausblicke auf die Bergwelt von Laos.

Chiang Dao Wildlife Sanctuary: Am Fuß des dritthöchsten Bergs des Landes befindet sich ein Paradies für Vogelbeobachter.

Zahllose Wasserfälle

Nach der Regenzeit, wenn die Natur frisch gewaschen aussieht, die Pflanzen in sattem Grün stehen und die Orchideen ihre volle Blütenpracht zeigen, rauschen die Wasserfälle mit brachialer Kraft die Hänge hinunter.

Mae Ka Sa Waterfall: Bei Mae Sot stürzt er sich in einen jadegrünen Pool, in dem man baden kann.

Huay Kaeo Waterfall: Direkt vor den Toren von Chiang Mai rauscht er vom Doi Suthep in die Tiefe, in den trockenen Monaten nicht mehr als ein Rinnsal, nach dem Regen ein eindrucksvolles Schauspiel.

Phu Sang Waterfall: Er liegt in der Provinz Phayao und wird von einer heißen Quelle gespeist. Malerisch fällt er über Karstgestein in einen See.

Auf Seen und Flüssen

Drei der mächtigsten Flüsse Thailands, der Nan, der Ping und der Yom, entspringen in den Bergen des Nordens und durchziehen seine Täler, werden zu Stauseen aufgestaut, bevor sie in den Chao Phraya River fließen.

Kwan Phayao: Im größten Süßwassersee des Nordens ist es gelungen, den vom Aussterben bedrohten Mekong Giant Catfish zu züchten.

Pang Oung: Der See in der Nähe von Baan Rak Thai (Provinz Mae Hong Son) ist umgeben von Nadelwäldern. Eine Floßfahrt entschleunigt.

Salween River: Auf dem Grenzfluss zu Myanmar kann man mit Bambusflößen den Fluss entlanggleiten.

Nan River: Auf dem Fluss bilden sich zwischen Phitsanulok und Lom Sak in der Regenzeit Stromschnellen und es kann geraftet werden, in der trockenen Zeit fährt man Tretboot.

Kok River: Traditionelle Longtail-Boote schippern von Thaton entlang der Grenze zu Myanmar bis nach Chiang Rai.

Höhlen im Karstgestein

Karstgestein ist im Norden Thailands allgegenwärtig, und die bizarren Felsen bergen oft weit verzweigte Höhlen, die bei Höhlenmenschen hoch im Kurs stehen und auch Fledermäusen ein Zuhause bieten.

Tham Lod: Beim Besuch der Höhle sind auffällig schöne Stalagmiten und Stalaktiten zu bewundern. Mit einem Bambusfloß überquert man den unterirdischen Fluss.

Tham Muang On: An diesem spirituellen Ort finden sich in den großen Kammern unzählige Buddhastatuen. Die Höhle ist wenig besucht, da sie leider etwas mühsam zu erreichen ist. Zunächst muss man den Berg hinaufsteigen, dann wieder in die Höhle hinab – nichts für Menschen mit Höhenangst.

Tham Chiang Dao: Ein weitverzweigtes Höhlensystem, von dem heute nur einige Kammern zugänglich sind, ist Teil des gleichnamigen Tempels. Die Höhle punktet mit schönen Tropfsteinformationen und einfachem Zugang.

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