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Valencia

Sightseeing-Alternativen

Grüne Oasen

Jardín Botánico: Dieser botanische Garten verbirgt sich hinter hohen Mauern. Wer den Eingang findet, wird mit der üppigen Vielfalt exotischer Pflanzen belohnt, die man auf einem Spaziergang durch diese ruhige Oase entdecken kann.

Parque Central: Die neuste Grünanlage der Stadt entsteht hinter dem Bahnhofsgelände der Estación del Norte, genau dort, wo einst die Gleise ins Zentrum führten. Einige der historischen Bahngebäude wurden erhalten und in die Parkanlage integriert, wo sie heute von Kultureinrichtungen genutzt werden.

Bioparc im Parque de Cabecera: Am Beginn des Jardín del Turia, des 8,5 km langen Grüngürtels, der sich an die Innenstadt schmiegt, wurde ein moderner Zoo angelegt, in dem man durch verschiedenste Landschaften und Lebensräume spaziert.

Ruhige Plätze

La Nau: Abseits des Trubels liegt das Kulturzentrum La Nau. In dem historischen Gebäude der Universität Valencias finden heute Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen statt. Auf einer der Bänke in dem kleinen Innenhof sitzend, kann man die erholsame Stille genießen.

Centro del Carmen: In dem ehemaligen Kloster, dem der Stadtteil seinen Namen verdankt, kann man in entspannter Atmosphäre moderne Kunst oder in dem idyllischen Kreuzgang die grüne Pflanzenpracht bewundern.

Bombas Gens: Das ehemalige Fabrikgelände liegt etwas ruhiger außerhalb der quirligen Altstadt und birgt heute neben Kunstausstellungen zwei ganz unterschiedliche unterirdische Relikte, die dazu einladen, wortwörtlich tief in die Geschichte der Stadt einzutauchen.

Spannende Museen

L’Etno und Museo de Prehistoria: Gleich zwei einzigartige Museen sind in den Räumlichkeiten des Kulturzentrums La Beneficencia untergebracht. L’Etno (Museo Valenciano de Etnología) wurde 2023 als eines der besten Museen Europas ausgezeichnet und widmet sich der valencianischen Kultur von den Anfängen bis heute. Das Museum für Vor- und Frühgeschichte zeigt zahlreiche Ausgrabungsfunde und macht mit den Iberern bekannt. Unbedingt genügend Zeit mitbringen und am besten gleich beide Museen besuchen.

Museo del Corpus (Casa de las Rocas): In dem eigens dafür errichteten Bau werden die Karossen und riesigen Pappmachéfiguren, die zur Fronleichnamsprozession (Corpus Christi) einmal im Jahr durch die Straßen Valencias ziehen, aufbewahrt.

Museo Histórico Municipal: Das in einem ehemaligen Wasserspeicher eingerichtete Museum zeigt mit audiovisuellen und interaktiven Mitteln anschaulich, wie sich aus der römischen Siedlung das moderne Valencia entwickelte.

MUVIM: Das Museo Valenciano de la Ilustración y Modernidad widmet sich einem eher ungewöhnlichen Thema, nämlich der Epoche der Aufklärung. Mindestens ebenso ungewöhnlich ist die Präsentation der Ausstellung, die man nur im Rahmen einer theatralisierten Führung besuchen kann.

Kunst in den Straßen

Calle de los Colores/Mural del Beso: Streetart ist in Valencia allgegenwärtig. Neben den beeindruckenden Werken des valencianischen Banksys Escif sind die bunten Bilder an den Wänden in der Calle de Moret besonders prächtig. Äußerst beliebt ist El Beso von Raúl Ruiz, nicht nur Verliebte lassen sich am liebsten küssend vor dem Bild fotografieren.

Mural de Rosita Amores: Ein überdimensionales Bild der in Valencia überaus populären Sängerin Rosita Amores ziert eine Wand in der Calle Corretgeria, und zwar in ungewöhnlicher Pose – der Fotograf Luis Montolio ließ die Diva tatsächlich in eine riesige Paellapfanne steigen, um sie so mit ausgebreiteten Armen abzulichten.

Casa de los Gatos: Eine besondere Sehenswürdigkeit, die man leicht übersehen kann, ist die Casa de los Gatos, das Haus der Katzen, denn die hübsch gestaltete Fassade, die an eine Legende aus der Geschichte der Stadt erinnert, ist nur wenige Zentimeter hoch.

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