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Valencia

Sightseeing-Klassiker

Die Stadt des Seidenhandels

Lonja de la Seda: Im 15. Jh. leisteten sich die wohlhabenden Kaufleute Valencias die Seidenbörse mit der prunkvollen Säulenhalle, in der sie ihre Geschäfte tätigten. Bald entwickelte sich die Börse zum Handelszentrum der Stadt. Das stattliche Gebäude mit dem Orangenhain im Innenhof zählt zu den beeindruckendsten gotischen Bauwerken Europas.

 Museo y Colegio del Arte Mayor de la Seda: Das Gebäude aus dem 15. Jh., in dem die Seidenweber-Zunft ihren Sitz hatte, beherbergt heute das Seidenmuseum, das anschaulich die Geschichte der Seidenproduktion erzählt, allerhand feine Stoffe und ein paar besonders eindrucksvolle Produkte aus dem edlen Tuch zeigt.

Beeindruckende Kirchen und ihre Schätze

La Seu – Catedral de Santa María: Die Kathedrale mit ihren drei ganz unterschiedlich gestalteten Eingangspforten ist ein architektonisches Meisterwerk, das neben romanischen und gotischen Elementen auch Renaissance, Barock und Neoklassizismus in sich vereint. Im Inneren sind Schätze wie zwei Gemälde Goyas oder der Heilige Kelch zu bewundern, der sogar eine eigene Kapelle hat. Der achteckige gotische Glockenturm El Miguelete ist eines der Wahrzeichen von Valencia. Von dem gut 50 m hohen Turm genießt man eine schöne Aussicht über die Stadt.

Iglesia de San Nicolás de Bari y San Pedro Mártir: Die kleine Kirche, die nur über einen versteckt liegenden Eingang von der Calle Caballeros aus zu erreichen ist, gehört zu den erstaunlichsten Entdeckungen in Valencia. Nach umfassenden Restaurierungsarbeiten trugen ihr die wieder sichtbar gemachten barocken Wandmalereien den Beinamen Sixtinische Kapelle Valencias ein.

Glockenturm der Iglesia Santa Catalina Mártir: Während die kleine Kirche selbst eher unscheinbar daherkommt, ist ihr 56 m hoher Glockenturm weithin sichtbar. Der gegen Ende des 17. Jh. errichtete Campanario gilt als einer der originellsten Barocktürme Spaniens.

Moderne und zeitgenössische Kunst

Centro de Arte Hortensia Herrero: Zu der umfangreichen Sammlung der valencianischen Kunstmäzenin Hortensia Herrero gehören unterschiedlichste Werke namhafter spanischer und internationaler Künstler. Die fotogenen Skulpturen und Installationen sind bei Besuchern äußerst beliebt.

IVAM: Das Instituto Valenciano de Arte Moderno zeigt in einem weißen Neubau am Rand der Altstadt spannende Ausstellungen mit Gemälden, Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen, Installationen, Videos und anderen Kunstformen.

Architektur-Highlights

Mercado Central: Die Markthalle im valencianischen Jugendstil ist mit ihren bunten Kacheln und farbigen Glasfenstern nicht nur optisch ein Genuss. An über 250 Ständen werden dort frisches Obst und Gemüse aus der Huerta, Fisch fangfrisch aus dem Meer, Käse, Wurst und Fleischspezialitäten sowie Kräuter und Gewürze angeboten. Auch Tapas kann man dort probieren, sogar welche von Sternekoch Ricard Camarena – ein Paradies für Feinschmecker!

Estación del Norte: Ein weiteres schönes Beispiel für valencianischen Jugendstil ist der Nordbahnhof. Buntglas, Keramikmosaiken und Blumenmuster verzieren das 1917 errichtete Bahnhofsgebäude. Ein echter Hingucker sind die nostalgischen Fahrkartenschalter, an denen bis heute Bahntickets verkauft werden. Kleine Schrifttafeln an den Wänden wünschen den Fahrgästen in sieben Sprachen eine gute Reise.

Ciudad de las Artes y las Ciencias (CAC): Sie sind vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber die futuristischen weißen Bauten Santiago Calatravas in der Stadt der Künste und der Wissenschaften machen weit über die Grenzen Valencias hinaus von sich reden. Lohnend ist in jedem Fall ein Besuch der interaktiven Ausstellungen zur Erkundung des Weltraums im Museo de las Ciencias.

Schätze aus der Römerzeit

Museo Arqueológico de la Almoina: Unterhalb eines kleinen Platzes hinter der Kathedrale kann man im archäologischen Museum durch die Überreste der ersten römischen Siedlung schlendern, die im 2. Jh. v. Chr. an dieser Stelle errichtet wurde.

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