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Allgäu

Natur erleben

Berge

Hochvogel: Nur erfahrene Bergwanderer sollten sich auf das „Matterhorn der Allgäuer Alpen“ wagen. Und bald kommen, denn der Gipfel bricht auseinander!

Grünten: Nur zu Fuß zu erklimmen und doch viel besucht. Hier begann der Allgäu-Tourismus und zu Recht lockte der „Wächter des Allgäus“ schon leibhaftige Kaiser zum Gipfelsturm.

Tegelberg: Bergwandern im früheren Jagdrevier der bayerischen Könige, bei Bedarf mit Auf- oder Abstiegshilfe durch die Seilbahn. Den besonderen Kick verspricht der Gleitschirm-Tandemflug ins Tal.

Schwarzer Grat: Die Alpen sind überlaufen? Nicht so der menschenleere und waldreiche Mittelgebirgszug Adelegg. Sein höchster Berg, der Schwarze Grat, ist zugleich die höchste Erhebung in ganz Württemberg.

Klammen und Tobel

Eistobel: Naturwunder entstehen und vergehen jeden Winter im Isnyer Eistobel, der mit seinen rauschenden Wasserfällen, den tiefen Strudellöchern, mächtigen Gesteinsbrocken und gewaltigen Felswänden auch an heißen Sommertagen zur kühlen Schluchtenwanderung einlädt.

Starzlachklamm: Nicht nur für Geologen ein Eldorado, sondern ein begehbares Naturdenkmal, das die Starzlach auf ihrem tosenden Weg ausgewaschen hat.

Breitachklamm: Manchmal muss man nicht auf den Berg hinauf, sondern ins Tal hinab, um schroffe Felsen zu erleben. Bei Oberstdorf hat sich die Breitach eine tiefe Klamm in den Fels gegraben und liefert dort mit Wasserfällen, sprühender Gischt und viel Getöse ein prächtiges Naturschauspiel.

Hausbachklamm: Nur wenige Gehminuten oberhalb von Weiler wird der im Dorf so zahme Hausbach zu einem wilden Gesellen, der sich über Kaskaden in tiefe Strudellöcher stürzt.

Pöllatschlucht: Direkt unterhalb von Schloss Neuschwanstein gewinnt die Pöllat an Fahrt und schießt über große und kleine Wasserfälle. König Ludwig II. war fasziniert.

Seen, Flüsse, Wasserfälle

Forggensee: Eldorado für Wasserratten und bei seiner Umrundung per Rad bewegt man sich streckenweise auf der römischen Via Claudia Augusta.

Großer Alpsee: Am und auf dem größten Natursee des Allgäus tummeln sich im Sommer Schwimmer, Surfer, Tretbootfahrer, Segler, Flaneure und Sonnenbadende.

Alatsee: Ein verrufener Ort voller Mythen, Fabelwesen und seltener Naturphänomene, der die Kluftinger-Autoren zu ihrem Krimi „Seegrund“ inspirierte.

Flussraum Iller: Ein hübscher Badeplatz an der Illerschleife mit Kiesstrand, Aussichtsturm und schwankender Hängebrücke.

Buchenegger Wasserfälle: Die Strudelbecken am Fuß zweier Wasserfälle eignen sich als erfrischende Badeplätze. Im Flachwasser planschen Kinder und bauen Dämme, in den tieferen Bereichen spielen junge Burschen „Gumpen jucken“.

Scheidegger Wasserfälle: 40 m stürzt hier die Rohrach hinab, bevor sie in eine unzugängliche Schlucht entschwindet. Im Sommer mit Wasserspielplatz, Streichelzoo und Bewirtung, winters mit bizarren Eisformationen.

Moore

Wurzacher Ried: Spuren der Eiszeit wie der Industrialisierung trifft man auf einer Fahrt mit der Torfbahn durchs Moor.

Wildrosenmoos: In diesem Hochmoor gedeihen noch Raritäten wie der Schwalbenwurz-Enzian, das gefleckte Knabenkraut, der Eisenhut, die Heilpflanze Arnika.

Rotmoos: Gleich vor den Toren von Isny öffnet sich eine Landschaft von besonderer Schönheit, nämlich dem Wechsel weiträumiger Feuchtwiesen mit Wald und gehölzgesäumten Bächen und Wassergräben.

Gärten und Parks

Schlosspark Linderhof: Für sein Versailles fehlten dem Kini Platz und Geld. So begnügte er sich notgedrungen mit einem bunten Allerlei aus barockisierenden Parterres, Terrassen nach Art der Renaissance und einem Landschaftspark nach englischem Vorbild.

Terrassengarten am Füssener Schloss: Einst baute ein Apotheker am Südhang des Schlosses Heilkräuter und pharmazeutische Pflanzen an. Heute pflegt die Stadt den duftenden Garten.

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