Sightseeing-Klassiker

Weltbekannt

Grachtengürtel (Grachtengordel): Der im goldenen 17. Jh. halbmondförmig ums mittelalterliche Stadtzentrum gelegte Grachtengürtel aus Heren-, Keizers- und Prinsengracht ist seit 2010 Weltkulturerbe. Die pittoresk überbrückten Kanäle werden von schmalen Handwerkshäusern und noblen Kaufmannsvillen gesäumt. Darin wohnen gut situierte Amsterdamer, residieren Museen und Galerien, originelle Läden und Lokale. → Tour 3 und 4

Dam: Der Dam, historischer Marktplatz und noch heute Herz der Stadt, wird von der zu Ausstellungszwecken genutzten Nieuwe Kerk aus dem 15. Jh., dem einst als Rathaus erbauten Koninklijk Paleis aus dem 17. Jh. und Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett flankiert. Vis-à-vis vom Königspalast, Residenz des niederländischen Königs und zugleich Museum, erhebt sich seit 1956 das Nationaal Monument für die Opfer des Zweiten Weltkriegs. → Tour 1

Rotlichtviertel De Wallen: Im grachtenromantisch verorteten Rotlichtviertel, wo Prostituierte in schmalen Fenstern Spalier stehen und Sex- und Coffeeshops (ver-)locken, sind mit der Oude Kerk das älteste Gotteshaus und mit Ons Lieve Heer op Solder die einzige noch erhaltene „Schlupfkirche“ zu besichtigen. Das Museum of Prostitution und das Hash en Marijuana Museum klären übers Sexgewerbe und sanfte Drogen auf. Neben den halbseidenen Etablissements siedeln „gutbürgerliche“ Läden und Lokale. → Tour 2

Blumenmarkt: Der Blumenmarkt am Ufer des Singel und zu Füßen des mittelalterlichen Munttoren hat neben Blumenzwiebeln, Topfpflanzen und bunten Sträußen auch allerlei Kitsch im Angebot. → Tour 1

Anne-Frank-Haus: Das Tagebuch der Anne Frank wurde in viele Sprachen übersetzt, sodass das Schicksal der aus Frankfurt nach Amsterdam emigrierten und schließlich im KZ Bergen-Belsen verstorbenen jüdischen Jugendlichen bis heute weltweit berührt. Gut eine Million Menschen besucht jährlich das Haus an der Prinsengracht 263, wo sich Anne Frank vor den Nazis versteckte, bis sie dann doch denunziert und deportiert wurde. → Tour 3

Große Kunst

Rijksmuseum: Rembrandts „Nachtwache“ wird in dem rundum erneuerten Museumsbau aus dem 19. Jh. effektvoll in Szene gesetzt. Es ist nur eines von 8000 Gemälden und Hunderttausenden von Kunst- und Alltagsobjekten, die hier in 80 Sälen den kunsthistorischen Bogen vom Mittelalter bis zum 20. Jh. spannen und Macht und Wohlstand der ehemaligen niederländischen See- und Handelsmacht dokumentieren. → Tour 4

Van Gogh Museum: Das Van Gogh Museum zeigt sowohl das düstere Früh- als auch das farbenfrohe expressionistische Spätwerk von Vincent van Gogh (1853–1890) sowie Gemälde berühmter Zeitgenossen. → Tour 4

Stedelijk Museum: Das Stedelijk Museum, ein behäbiges Backsteindomizil aus dem 19. Jh. mit einem spacigen schneeweißen Anbau, ist die erste Amsterdamer Adresse für Kunst nach 1945. Es präsentiert in Dauer- und Wechselausstellungen hochkarätig Zeitgenössisches, aber auch moderne Klassiker des späten 19. und frühen 20. Jh. Publikumsmagneten sind die Werke von Piet Mondrian, Gründungsmitglied der niederländischen Künstlergruppe De Stijl, zu der auch Gerrit Rietveld gehörte, dessen viel kopierter blau-roter Stuhl (1919) hier im Original zu sehen ist. → Tour 4

Hafenstadtgeschichte(n)

Amsterdam Museum: In einem Waisenhaus aus dem 17. Jh. inszeniert das Amsterdam Museum mit Stadtansichten, Alltagsobjekten, Fotos und Filmen die Geschichte der Stadt. Eine interaktive „Historienschau“ (Amsterdam DNA) im Erdgeschoss vermittelt einen eindrucksvollen multimedialen Überblick über dieselbe, Kinder tauchen in der Abteilung „Het Kleine Weeshuis“ in den historischen Waisenhausalltag ein. → Tour 1

Schifffahrtsmuseum: Das Museum ordnet seine rund 250.000 Exponate, darunter Gemälde von Seeschlachten, historische Globen und Navigationsgeräte, Schiffsmodelle und -dekor, mehreren thematischen Rundgängen zu. Obendrein locken multimedial inszenierte Abenteuer, bei denen man z. B. bei einer Seeschlacht mittenmang ist, und ein Bordbesuch auf dem Nachbau des 1749 havarierten Ostindienseglers „Amsterdam“. → Tour 7

Back
Cookies help us deliver our services. By using our services, you agree to our use of cookies. Learn more