Sightseeing-Klassiker

Ab ins Museum

Museumsinsel: Die Tempelstadt der Künste. Was gibt es nicht alles zu be­wun­dern: antike Monumental­ar­chi­tek­tur, Kunst des 19. Jh., mittel­alter­liche Bild­wer­ke. Und selbst in die Au­gen der No­fre­tete kann man blicken.

Gemäldegalerie auf dem Kultur­fo­rum: Ein Sammelsurium an rund 1000 Meis­terwerken aus der Zeit vom 13. bis 18. Jh. Angrenzend das Kupferstich­ka­binett, die Kunstbibliothek und wei­tere Museen des Kulturforums. Van der Ro­hes Neue Nationalgalerie bleibt we­gen Res­taurierungsarbeiten aber bis Ende 2020 geschlossen.

Jüdisches Museum: Spektakuläre Libes­kind-Architektur und eine umfas­sende Schau zur jüdischen Geschichte auf deutschem Boden von ihren An­fän­gen bis heute.

Naturkundemuseum: Hier trifft man sich zum Dino-Gucken, die Saurier­hal­le ist eine Sensation. Außerdem Mine­ra­lien, Präparationskunst und, und, und …

Technikmuseum: Auch wer kein Tech­nikfreak ist, wird mit staunenden Augen durch die Säle spazieren.

Berliner Geschichte

Gedenkstätte Hohenschönhausen: Über das Gelände des ehemaligen Sta­si-​Knasts führen u. a. Zeitzeugen, die hier selbst inhaftiert waren. Kein Ort zeigt das grausame Gesicht der DDR deut­li­cher als dieser.

Gedenkstätte Berliner Mauer: Die Ge­denkstätte am ehemaligen Mauer­strei­fen mit spannendem Doku­men­ta­tions­zen­trum und Open-Air-Ausstellung

East Side Gal­le­ry: Ein bunt be­maltes Stück Mauer, davor Tou­risten im Selfie-Wahn.

Berliner Wahrzeichen

Bran­den­burger Tor: Das Wahr­zeichen nicht nur Ber­lins, sondern auch Deutsch­lands.

Potsdamer Platz: Ein steriler, künst­licher Ort, wie Phönix aus der Asche er­stiegen, in Anlehnung an ame­ri­ka­nische Metropolen erbaut. Ver­ges­sen Sie nicht, einen Blick ins Sony Center zu werfen.

Alexanderplatz und Fernsehturm: Ein Platz, so hässlich wie die Nacht. Die Tou­risten kommen wegen Primark und dem Fernsehturm. Wer „Ulbrichts Protz­stängel“ erklimmen will, sollte etwas Wartezeit einplanen. Der Blick von oben ist auf jeden Fall genial.

Hackesche Höfe: Die Jugendstilhöfe sind eine Augenweide. Lassen Sie sich dort und in der Umgebung ein wenig treiben: originelle Galerien und Läd­chen, hübsche Cafés und extravagante Res­taurants an allen Ecken und Enden.

Gendarmenmarkt: Der schönste Platz Berlins mit dem schönsten Weih­nachts­markt. Drei feine klassizistische Bon­bons sind hier zu finden: Kon­zert­haus, Französischer Dom und Deut­scher Dom.

Humboldt Forum: Ende 2019 soll das Forum der Kunst, Kultur und Wis­senschaft im wiedererbauten Ber­liner Stadtschloss eröffnen.

Schlendern

Ku’damm: Bei einem Spaziergang über den Kurfürstendamm und seine Ver­län­gerung, die Tauentzienstraße, kommt man u. a. am Kaffeehaus Grosz, am KaDeWe, an der Gedächtniskirche und am Bikini-Haus vorbei.

Unter den Linden: An der zur Dauer­baustelle verkommenen preußischen Prachtstraße zwischen Brandenburger Tor und Humboldt Forum passiert man u. a. die Staatsbibliothek, den Bebel­platz, die Staatsoper, die Hum­boldt-​Uni, die Neue Wache und das Deutsche His­torische Museum.

Und außerdem

Große Brückenfahrt: Nur vom Wasser aus erfährt man, wie grün und viel­schichtig die Hauptstadt ist. Drei Stun­den dauert die Tour vorbei an vielen Hin­guckern. Man passiert rund 60 Brü­cken – Kopf einziehen!

Reichstagskuppel: Der Besuch der Reichs­tagskuppel samt Dachterrasse kostet keinen Cent. Nur muss man sich im Voraus anmelden. Wer der Politik aufs Dach steigen will, darf seinen Aus­weis nicht vergessen.

∎ Holocoust-Denkmal: Das Stelen­feld mit dem un­ter­irdischen Ort der In­for­ma­tion liegt nur einen Steinwurf vom Bran­den­burger Tor entfernt.

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