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Berlin

Sightseeing-Alternativen

Sich unters Volk mischen

∎ Durch die Kieze: Tauchen Sie ein ins Berliner Alltagsleben, lassen Sie sich ein auf liebenswerte Narren und originelle Begegnungen, schauen Sie Straßenmusikern, Jongleuren oder Hochseiltänzern im Park zu. Erkunden Sie die Kieze Kreuzbergs und chillen Sie abschließend im Badeschiff. Auch Friedrichshain mit seinem maroden RAW-Gelände, der adrette Prenzlauer Berg und die Spandauer Vorstadt mit den aufgetakeltsten Bordsteinschwalben Berlins bieten sich für ausgiebige Touren an. Spaziergangsvorschläge finden Sie im Reiseteil.

∎ Hertha, Maybrit oder Sturz in die Tiefe? Wie wäre es mit einem Adrenalinkick beim Base Flying am Alexanderplatz oder beim Klettern an einem alten Bunker? Einem Ausflug in die Arena, zu Hertha, Union oder den Eisbären? Mit dem Besuch eines grandiosen Spas? Oder schauen Sie sich Maybrit Illner oder Anne Will einmal live an. Mehr Freizeittipps im Kapitel „Sport, Spaß und Spa“.

∎ Tempelhofer Feld: Das windige Areal des 2008 stillgelegten Flughafens Tempelhof steht bei jungen Berlinern ganz hoch im Kurs. Hier schaut man Kite-Boardern hinterher, grillt Tofuwürstchen oder trinkt ein kühles Weizen im Biergarten. Durch den denkmalgeschützten Terminal werden spannende Führungen angeboten.

∎ Tote Berliner: Zur Promisuche auf den Berliner Friedhöfen gibt’s als Zugabe eine riesige Portion Stadtidyll. Wer darf es sein? Theodor Fontane, Marlene Dietrich oder lieber Nico und Rio Reiser? Auch die jüdischen Friedhöfe von Prenzlauer Berg und Weißensee sind einen Besuch wert. Mehr Infos auf S. 299.

∎ S-Bahn fahren: Das Verkehrsmittel mit dem schlechtesten Ruf Berlins lässt sich, sofern es kommt, prima zum individuellen Sightseeing verwenden. Eine aussichtsreiche Strecke führt vom Westkreuz zum Ostkreuz. Dabei passiert man u. a. die Museumsinsel, den Alexanderplatz, die Friedrichstraße und den Hauptbahnhof. → Berlin (fast) umsonst

Genießen und staunen

∎ Kunst gucken abseits der großen Museen: Der Stadt mangelt es bekanntlich an vielem, nicht aber an kreativen Köpfen. Und die geben ihr Bestes, den Ruf Berlins als Kunst- und Kulturmetropole weit in die Welt hinauszutragen. Kunst gucken kann man auch in unzähligen kleinen Galerien, auf Straßen und Plätzen. Egal ob riesige Graffitis an Häusern, überdimensionierte Installationen in Parks oder kleine Denkzeichen in U-Bahnhöfen – alle paar Meter kann man staunen oder sich fragen: „Ist das Kunst oder kann das weg?“ → Kunst und Kultur

∎ Kuriose Museen: Auch davon kann Berlin eine Menge aus dem Ärmel schütteln. Man denke nur an das Medizinhistorische Museum der Charité, eine Art Gruselkabinett der Pathologie, oder an das Museum der unerhörten Dinge, unerhört, was es da zu sehen gibt. Alle Museen finden Sie aufgelistet ab S. 305.

∎ Konzert- und Theaterbesuche: Egal ob Philharmonie (grandios!), Maxim Gorki Theater (immer ein Erlebnis!) oder Elektropop im Lido (einfach schön dort) – was so manche Stadt kulturell in einem Jahr zu bieten hat, wird in Berlin an einem einzigen Tag aufgefahren. Für Bühnen und Spielorte → Kunst und Kultur und Nachtleben.

Rad ausleihen!

∎ Mauerradweg: Berlin ist ein Eldorado für Radfahrer, schön flach, schön grün. Eine der spannendsten Touren führt entlang der ehemaligen West-Berliner Außengrenze, innerstädtisch ist der bestens beschilderte Abschnitt zwischen S-Bahnhof Bornholmer Straße und Oberbaumbrücke zu empfehlen.

∎ Nischt wie raus nach Wannsee: Berlins Badewanne ist ein traumschönes Ausflugsziel, die Ufer des Sees erkundet man am besten ebenfalls mit dem Rad. Was für eine Idylle! Schaukelnde Jachten im blauen Wasser, versteckte Sandbuchten, dichter Wald, Schlösser und Schlösschen.

Ausflug für Fortgeschrittene

∎ Potsdam: Wer für Berlins kleine Schwester mit ihren großartigen Kulturdenkmälern nur einen Tag einplant, sollte sich gut überlegen, was er sehen will. Den Park Sanssouci mit all seinen Sehenswürdigkeiten? Altstadt mit Holländischem Viertel und der russischen Kolonie Alexandrowka? Oder soll es in den nahen Filmpark Babelsberg gehen? Egal was, die Anbindung an Berlin ist perfekt: Nur eine halbe Stunde dauert die S-Bahn-Fahrt vom Berliner Hauptbahnhof.

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