Sightseeing-Alternativen

Pause im Grünen

Mal eine Pause einlegen: im Petit Sablon auf einer Bank zwischen den 48 Säulen mit Statuen von Fischhändlern, Perückenmachern, Zimmermännern und Polsterern. Sie repräsentieren die Handwerksgilden, die einst den Wohlstand der Stadt begründeten.

Plätze mit Flair

Gemütliche Plätze in den Vierteln laden im Sommer zum Draußensitzen ein, weit ab von der trubeligen Grand Place, mit netten Terrassen, beliebt bei den Bewohnern und einem Stammpublikum. Besonders stimmungsvoll der Place Rouppe, im Viertel St-Gilles die Parvis de St-Gilles und die Place du Châtelain, sowie der Place Fernand-Coq und der Place Flagey.

Parks zum Entspannen und Sightseeing

Brüssel ist eine grüne Stadt mit vielen herrlichen Parks, in denen die Bewohner Enten füttern, joggen, sich sonnen und sich erholen. Im Bois de la Cambre lädt im Sommer ein See zum Baden ein und die Durchfahrtsstraßen werden für Autos gesperrt, zur Freude der Radfahrer und Skater. Im April/Mai zieht es die Besucher in die königlichen Gewächshäuser des Parks von Laeken.

Der Parc de Tervueren birgt ein Schloss aus der Zeit Léopold II. Es beherbergt das Musée de l´Afrique, das 2013 wegen Renovierung geschlossen wurde. Für Mitte/Ende 2018 ist die Wiedereröffnung geplant, mit modernem Ausstellungskonzept, einem futuristischen Glaspavillon als Empfangshalle und neuem Innenhof mit einer Bühne für Open-Air-Theater.

Die Abbaye Rouge-Cloître im großen Stadtwald Forêt de Soignes in Auderghem ist ein beliebtes Ziel für Familienausflüge ins Grüne.

Ein Hauch altes Belgien im EU-Viertel

Im Brüsseler EU-Viertel gelangt man vom Europaparlament durch den Leopold-Park nach Etterbeek zur Place Jourdan. Mitten auf dem netten Platz steht die Maison Antoine, eine beliebte Frittenbräterei mit langer Tradition. Und im Parc du Cinquantenaire gibt es die historische Hallenarchitektur mit dekorativen Metallkonstruktionen, die zur Weltausstellung von 1857 errichtet wurden. Darin untergebracht ist heute z. B. das Oldtimermuseum Autoworld. Kunstliebhaber hingegen bekommen im Musée du Cinquantenaire das Ticket für den Pavillon Horta/​Lambeaux.

Für Fans zeitgenössischer Kunst

Brüssel bietet das ganze Jahr über Wechselausstellungen an Orten wie der Centrale for Contemporary Art, einem ehemaligen Elektrizitätswerk, dem ING Art Centre an der Place Royale und dem Wiels (Av. Van Volxem 354) in einem ehemaligen Brauereigebäude in Forest. Direkt nebenan zeigt die Fondation A. Stichting Fotoausstellungen. Besondere Ausstellungen sind auch regelmäßig in der Villa Empain zu sehen, einer Art-déco-Villa mit Swimmingpool, die einmal einem der reichsten Männer Belgiens gehörte.

Im Arbeitszimmer des Erasmus von Rotterdam

Bei einem Ausflug nach Anderlecht kann man sich im Musée de la Maison d´Erasme das Arbeitszimmer des gelehrten Humanisten ansehen: Erstausgaben und Übersetzungen seiner Werke, Skizzen von Holbein und Dürer, eine Gemäldesammlung, u. a. mit Werken von Hieronymus Bosch. Im Jahr 1521 verbrachte Erasmus fünf Monate im Gästehaus des Augustinerklosters von Anderlecht. Besucher des Museums können mit derselben Eintrittskarte auch den Klostergarten und den Beginenhof nebenan besuchen.

Zu Hause bei Meunier und Magritte

Er malte Kohlebergwerke, Grubenarbeiter und Grubenpferde, aber auch Krabbenfischer, Treidler und Mäher und schuf als Bildhauer großartige Skulpturen im sozial-realistischen Stil. In Ixelles ist das Wohnhaus und Bildhaueratelier von Constantin Meunier erhalten, René Magritte lebte und arbeitete in Jette, dort bekommt man noch einmal einen ganz anderen Eindruck als im Musée Magritte im Stadtzentrum.

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