Sightseeing-Klassiker

UNESCO-Welterbe

Die Grand Place im pulsierenden Stadtzentrum: der originalgetreu restaurierte Platz mit seinen barocken Fassaden, dem Rathaus und den Zunfthäusern.

Art nouveau: Die Häuser des Jugendstilarchitekten Victor Horta und das Stoclet (→ Wiener Sezessionsstil) Dank der vielen Sorten ist das belgische Bier ebenfalls Weltkulturerbe, gut zu probieren im Moeder Lambic, Mort Subite und Brewdog.

Wahrzeichen

Das Rathaus, das Stadtmuseum mit der Garderobe des Manneken Pis und die Zunfthäuser säumen die Grand Place, Brüssels Vorzeigeplatz, Bühne für große Events wie den Ommegang und den Blumenteppich und abends effektvoll beleuchtet. Hier findet man sonnige Terrassen und alle Brüsselklischees auf engem Raum: Bier, Pralinen, Spitze. Und natürlich muss jeder Erstbesucher mit der Rolltreppe zu den glitzernden Kugeln des Atomiums hinauffahren, das als Symbol des Fortschritts 1958 für die Weltausstellung erbaut wurde und heute als Schlüsselanhänger ein ebenso beliebtes Souvenir ist wie der Maneken-Pis-Korkenzieher.

Art nouveau – Wohnwelt und Lebenskultur

In wenigen Städten sind so viele Jugendstilhäuser erhalten wie in Brüssel. Alle Häuser des Architekten Victor Horta sind Weltkulturerbe, darunter drei Museen: sein Wohnhaus und Atelier, das Musée Horta, sowie zwei heute für Comicfans spannende Museen, das Maison Autrique und das belgisches Comic-Museum Musée de la BD (Bande Dessinée) in einem eleganten ehemaligen Warenhaus eines reichen Tuchhändlers.

Das Bozar, der Palast der Schönen Künste, ebenfalls ein Werk von Victor Horta, ist Sitz der Philharmonie und bietet jährlich über 300 Konzerte, einige große Kunstausstellungen, Lesungen und Filmvorführungen. Kunsthandwerk und Jugendstilmöbel zeigen die Sammlungen des Musée du Cinquantenaire und des Musée Fin de Siècle.

Den prunkvollen Bau mit vielen Glasfenstern für das ehemalige Kaufhaus Old England konzipierte der Jugendstilarchitekt Paul Santenoy. Heute beherbergt er das Musikinstrumentemuseum am Mont des Arts. In St-Gilles und in Ixelles begeistern ganze Straßenzüge mit Häusern aus der Zeit des Art nouveau, so ist die Rue Vanderschrick gesäumt von den Häusern des Jugendstilarchitekten Ernest Blérot. Um die Ecke liegt das Jugendstilcafé La Porteuse d’Eaux.

Kunstberg – Mont des Arts

Kunstliebhaber finden hier die größte Dichte an Kunstmuseen. Highlights sind das Musée Magritte, das Bozar, in dem stets große Ausstellungen zu sehen sind, und die Musées Royaux des Beaux-Arts de Belgique mit der Sammlung alter Meister im Old Masters Museum. Das Musée BELvueverkauft auch die Eintrittskarten zur unterirdischen Ausgrabungsstätte mit den Überresten des Palasts Karl V. unter der Place Royale. Um die Ecke zieht der Königspalast ebenfalls neugierige Besucher an und der Parc de Bruxelles gegenüber ist Schauplatz für Feste und lädt zu Picknickpausen ein.

Wochenendflair, Antiquitäten und Märkte

Sonntags ist es in Brüssel Tradition, durch die Antiquitäten- und Designshops in der Rue Haute und der Rue Blaes zu bummeln, über den Flohmarkt an der Place du Jeu de Balle zu streifen und dann im Marollenviertel einzukehren. Auch Samstagvormittag gehen die Brüsseler gern auf ihre Märkte, so an der Gare du Midi, der Parvis de St-Gilles oder der Place Flagey. Samstags und sonntags bauen Antiquitätenhändler ihre Stände auf der Place du Grand Sablon auf.

EU-Viertel

Die Schaltzentrale der Macht in Europa ist im alten Leopoldviertel in Brüssel zu Hause, zwischen Place Schuman mit dem Berlaymont und dem Europarat an der Rue de la Loi und dem Europaparlament in der Nähe der Place du Luxembourg. Die kleine grüne Lunge dazwischen heißt Leopoldpark und hier gibt es das Haus der europäischen Geschichte zu entdecken.

Zurück
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen