Cafes

Die schönsten Kaffeehäuser

Es gibt viele wunderschöne Kaffeehäuser – Wir stellen Ihnen einige der schönsten und skurrilsten davon vor.

Fröhlich Cukrászda

In der Dob utca (Trommelgasse) nutzte der Künstler Tamás Szabó bereits 1991 eine Brand- bzw. Feuermauer, um hier das Denk­mal für Carl Lutz zu platzie­ren. Es erinnert an den Schweizer Kon­sul, der zu den Lebensrettern der Buda­pester Juden zählt (→ Kasten). Dar­gestellt ist ein goldener Engel, der waagerecht aus der Wand strebt und ein Tuch herablässt, um damit einen am Boden liegenden Menschen zu ret­ten. Hier an die­ser Stelle befand sich 1944/45 der Ein­gang zum Jüdischen Ghetto, das sich über sieben Querstra­ßen bis zum Erz­sé­bet-Ring erstreckte. In diesem Bereich schlägt auch heute das Herz des jüdi­schen Lebens mit zahl­reichen koscheren Läden (kóser bolt) und jüdischen Lokalen, etwa der le­gendären Fröhlich Cukrászda (Nr. 22) oder dem nahen Spinoza (Nr. 15), in dem auch regelmäßig Klez­mer­mu­sik zu hören ist.

Édesmindegy Desszertbár

Ähnlich nette Lokale für den kleinen Hun­ger und/​oder guten Kaffee in der Pozsonyi út sind My Green Cup (Nr. 15), Édes­mindegy Dess­zertbár und Double Shot (beide Nr. 16).

Levendula

Levendula Filiale der bekann­ten Eisla­den­kette mit kreativen Sorten, z. B. Weiße-Schoko­lade-Lavendel. Nur „to go”. Tägl. 9–19 Uhr. VIII., Rákóczi út 25. Bus 5, 7, 8, 112 Uránia.

Szamos Budai Cukrászda

Szamos Budai Cukrászda Kleine Kon­di­to­rei des bekannten Marzipanherstellers mit Wintergarten und Sommerterrasse. Ein Tipp sind die Creme- und Mignonschnitten. Tägl. 10–19, im Sommer bis 20 Uhr. XII., Bös­zörme­nyi út 44–46. www.szamos.hu. Tram 59 ab Metro 2 rot Széll Kálmán tér bis Apor Vilmos tér.

Bambi Presszó

Bambi Presszó Eines der wenigen authen­tisch gebliebenen Espressos aus so­zia­listischen Zeiten. Abgeschabt, düs­ter, billig – eine Zeit­reise in die 1960er. Es gibt heiße Käsesandwi­ches, Debreziner-Würste, Bier, Kaffee und Ku­chen. Große Terrasse. Mo–Fr 7–22, Sa/So ab 9 Uhr. II., Frankel Leó u. 2–4. Tram 19, 41, Bus 109 Bem Jószef tér.

Corvin Kávézó

Die Fő utca weiter, passieren wir linker Hand ein früheres Kapuzinerkloster und die dazugehörige Kapuzinerkirche (Ka­pu­ci­nus templom), an deren süd­li­cher Au­ßenwand noch zwei türkische Fens­ter aus­zumachen sind. Sie stam­men aus je­ner Zeit, als das im 14. Jh. ent­standene Gotteshaus als Moschee ge­nutzt wurde. Nach der Kirche öffnet sich die Straße zu einer stimmungs­vol­len Grün­fläche, dem Cor­vin-Platz (Cor­vin tér), wo man sich gerne auf einer Parkbank niederlässt oder im kleinen Café-Kiosk Corvin Kávézó (tägl. 10–22, im Winter bis 20 Uhr) eine Pause ein­legt. Schön sind auch der Lajos-Brun­nen von 1904, der einen Magyaren zur Zeit der Landnahme 896 zeigt, und der gelbe, reich verzierte Barockbau an der er­höhten Westseite des Platzes. Das hüb­sche, teils abge­sun­kene Barock­en­sem­ble direkt an der Fő utca bildet den rückwärtigen Teil des art’otels.

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