Sightseeing-Alternativen

Sightseeing-Alternativen
Wassererlebnisse

Rudas-Bad: Der Besuch eines Ther­malbads ist zwar ein Budapest-Klas­siker, aber vermut­lich nicht jeder­manns bzw. -fraus Sache und da­her in der Alternativ-Auswahl gelan­det. Das Gellért- und das Szécheny-Bad sind Paläste aus dem 19. Jh., das Rudas aber ist 300 Jahre älter und stammt noch aus der Osma­nenzeit. Unter einer stei­ner­nen Kuppel suhlt man sich im Halb­dunkel in einem der heißen Becken. Am besten ist man gleich um 6 Uhr morgens da, dann hat man noch genug Platz. → Tour 3

Mit dem öffentlichen Schiff auf der Donau: Eine kommentierte, organi­sier­te Donaurundfahrt kann jeder. Mehr Spaß macht es, mit den Schiffen der Linie D 11 oder 12 die Donau zwi­schen Mar­ga­reten- und Rákóczi­brücke ent­lang­zuschip­pern. Sie legen abwech­selnd an beiden Ufern an, da bleibt mehr Zeit für Fotos. Außerdem ist es bil­liger: Wer etwa eine BKK-Tageskarte besitzt, kann ohne zu zahlen an Bord. → Unterwegs in Budapest

Springbrunnen auf der Margareten­insel: Bis zu 25 m hohe Wasser­fon­tänen, die zu George Ezras Hit „Buda­pest“ oder zu Songs von Guns N’Roses und Coldplay tanzen und abends in bunten Farben beleuchtet sind! Von Mai bis Oktober darf man sich das kostenlose stündliche Spektakel auf der Margareten­insel nicht entgehen lassen. Und wenn der Brunnen gerade nicht singt, kann man an heißen Sommer­tagen darin die Füße kühlen. → Tour 6

Im Zeichen des Jugendstils

Franz-Liszt-Musikakademie: Ein Ju­gend­stil­konzertsaal, der seinesgleichen sucht – nach seiner originalge­treu­en Re­no­vierung erstrahlt der Nagy­terem schö­ner als je zuvor. Wer Konzert­tickets ergattert, kommt auch in den Genuss der einmaligen Akus­tik. Nur ansehen geht auch – täg­lich um 13.30 Uhr gibt es eine Füh­rung. → Tour 10

Budapester Zoo: Ein Tiergarten in der Rubrik „Jugendstil“? Der 1866 ge­gründete Buda­pester Zoo wurde 1909–12 er­neuert, als der Baustil ge­ra­de en vogue war. So entstanden das von Ele­fan­ten flan­kierte Ein­gangs­por­tal und das se­hens­werte Elefan­tenhaus mit tür­ki­sen Kup­peln im Stil einer Moschee. Ein Besuch lohnt sich aber auch abseits der Architektur, und der Eintritt ist ver­hältnis­mäßig gün­stig. → Tour 11

Drinnen und draußen sitzen

Kaffeehäuser und Konditoreien: Wie Wien und Prag hat auch Budapest eine Kaffeehaustradition, ein gemeinsames Erbe der Habsburger­mo­narchie. Und auch in der Kondi­tor­kunst steht Bu­da­pest seiner Schwes­terstadt Wien in nichts nach. Die Auswahl ist groß, ein Tipp ist die Konditorei Auguszt Cuk­rászda. → Tour 14

Freiheitsplatz (Szabadság tér): Unter den Plätzen der Pester Innenstadt ist der Frei­heitsplatz der grünste und be­eindru­ckendste. Huf­eisenförmig wird er von imposanten Bau­ten aus dem frü­hen 20. Jh. gesäumt. Dazu kom­men Bäume, Grünflächen und viele Park­bänke, sodass man hier bestens ent­span­nen kann. Und trotz seiner Nähe zum Par­la­ment haben Reise­gruppen den Platz noch nicht entdeckt. → Tour 9

Szimpla Kert: Das baufällige, kunst­voll mit Graffiti und Sperrmüll-Möbeln gestaltete Haus in der Kazinczy utca 14 ist die Mutter aller Budapester Ruinen­kneipen und heute eine Sehens­würdig­keit. Abends kom­men nach wie vor junge Party­gänger aus aller Welt, tags­über wa­gen sich auch ältere Se­mes­ter in die Ruine. Essen, trinken, Kunst und Filme an­schauen und sonn­tagvor­mit­tags ein Bio-Markt – zu er­le­ben gibt es genug. → Tour 12

Denkmäler neu und alt

Schuhe am Donauufer: Le­bens­große Statuen oder wuchtige Skulpturen er­innern in Budapest allerorts an histo­rische Fi­gu­ren oder Ereignisse. Ganz aus der Reihe fällt hier das Holocaust-Mahnmal am Donau­ufer zwischen Ket­ten­brücke und Parla­ment, das durch seine Be­schei­den­heit besticht: 60 Paar metallene Schuhe liegen wie schnell mal aus­ge­zogen an der Kai­kante – sie erinnern an die vielen Juden, die von den un­garischen Nazis 1944/45 in die Donau getrieben und erschossen wurden. → Tour 9

Memento-Park: Weil in der tur­bu­len­ten Geschichte des Landes der einst Hochgeschätzte schnell zur Persona non grata werden konnte, fand die denkmalverliebte Stadt auch für dieses Problem eine Lösung: Die Statuen aus der realso­zialistischen Ära wurden ein­gesammelt und in einem Skulp­tu­ren­park im Süden der Stadt „endge­lagert“. → Ziele außerhalb des Zen­trums

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