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Comer See
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Comer See

Erlebnis Natur

Erlebnis Natur
Kulturlandschaft seit Generationen

Das milde Mikroklima des Sees hat schon seit Jahrhunderten zur Anlage herrlicher Parks und Gärten mit zahlreichen farbenprächtigen subtropischen und sogar tropischen Pflanzen geführt. Schon seit dem 17. Jh. wurden von Adel und Großbürgertum im Seegebiet Blumen- und Pflanzenarten aus aller Welt in prachtvollen botanischen Gärten und Parks heimisch gemacht, eingeführt u. a. aus Mexiko, Brasilien, Australien, China und dem Himalaja – Agaven, Araukarien und Azaleen, Kamelien, Magnolien und Dahlien, Geranien, Bananen und Rhododendren, Hibiskus und Ginkgo, Tulpen und Hortensien, Palmen und Kakteen, Zypressen, Zedern u. v. m. Aufgrund landwirtschaftlicher Interessen sind aber auch Weinreben, Oliven- und Obstbäume heimisch geworden, weite Teile der einstigen großen Waldflächen mussten diesen Kulturen weichen.

Traumhafte Parkanlagen ...

Park der Villa Carlotta: Auf einem Areal von 5500 m2 gedeihen etwa 150 verschiedene Rhododendron- und Azaleenarten, dazu kommen mehr als 70 verschiedene Nadelhölzer, Palmen, Lorbeerbäume, Papyrus, Japanischer Ahorn, Myrten, Bananenbäume, Korkeichen, Kakteen, diverse Bambusarten, riesige Magnolien, ein Mammutbaum, japanische Koniferen und ein Dutzend Sorten von Klematis.

Park der Villa Melzi: Die berühmte Villa am Seeufer von Bellagio besitzt eine herrliche Gartenanlage mit Azaleen, Rhododendren, mächtigen Sequoia-Bäumen und turmhohen Zypressen.

Park der Villa Serbelloni: Auch dieser kunstvoll gestaltete Park liegt im schönen Bellagio, mit Führung kann er fast täglich besichtigt werden.

Park der Villa del Balbianello: In sonnenverwöhnter Lage direkt am See breiten sich die üppigen Terrassen der einstigen Kardinalsvilla aus. Star-Wars-Fans sind häufige Gäste der Anlage, einige Filmszenen wurden hier gedreht.

Parks der Villa Monastero und Villa Cipressi: Im stilvollen Örtchen Varenna am Ostufer können diese beiden Parkanlagen besucht werden, die die exotische Pflanzenvielfalt am See zeigen.

Pflanzenvielfalt ...

Kamelienblüte: Die nach dem mährischen Naturkundler und Apotheker Georg Joseph Kamel benannte Kamelie blüht in satten Tönen von Weiß und Rosa bis Rot und Violett in über 100 Sorten um den See. Sie stammt aus Ostasien und wurde seit dem 18. Jh. in den Villengärten der Region verbreitet. Im Frühling wird sie mit großen Ausstellungen gefeiert, z. B. am Osterwochenende mit der Mostra delle Camelie im Palazzo Gallio.

Olivenbäume: Sie stehen überall, ästhetisch und unaufdringlich, aber stets präsent. Die weltweit nördlichste Anbauzone für Oliven erstreckt sich um den See. Besonders reizvoll: die Badewiese von Ossuccio.

Palmen und Almen: Die üppige Natur am See und die Welt der Berge unmittelbar dahinter – Kontraste, die man bei vielen Wanderungen und Touren genießen kann, z. B. auf der Wanderung zum Crotto Dangri, die gekrönt wird mit einem Bad im kalten Bergbach.

... Begegnung mit der Natur

Lago di Mezzola: Ruhig und verträumt, so zeigt sich der kleine See an seiner Westseite. Unbedingte Empfehlung für eine Bootstour.

Monte Legnoncino: Der etwas niedrigere Zwillingsberg des Monte Legnone eignet sich für einige unschwere Wanderungen.

Isola Comacina: Die einzige Insel im Comer See, üppig grün und leicht zu umrunden.

Parco Botanico e Archeologico Paradiso: Nicht direkt am See, aber rasch zu erreichen und schön für einen botanischen Spaziergang.

Greenway del Lago: In der üppigen Seemitte im Grünen wandern, nicht schwer und auch gut geeignet für Senioren und Familien.

Promenaden von Menaggio & Bellagio: Die schönsten und wohl auch längsten Uferpromenaden am Lago, Blumenpracht und Seenpanorama.

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