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Comer See

Baden und Aktivurlaub

Baden und Aktivurlaub
Im und auf dem Wasser

Die meisten Strandbereiche bestehen aus Kies, manchmal mit Sand vermengt, reine Sandstrände gibt es kaum. Hinter den Stränden liegen oft Wiesen mit schattigen Bäumen, die zum genussvollen Relaxen einladen. Im Mai ist das Wasser noch kalt, im Juni und September liegen die Temperaturen um die 19 bis 20 °C, und im Juli/August steigen sie bis 24 °C.

Schöne Strände mit weichen Wiesen: Baden und relaxen – das geht bestens in Colico am nördlichen Seeende, in Lenno am Westufer sowie in Lierna und Abbadia-Lariana am südöstlichen Ufer.

La Punta: Einer der wenigen Sandstrände am See liegt gegenüber von Sorico.

Domaso: Der viel besuchte Windsurferstrand bei Domaso ist mit fast 2 km der längste am See.

Ossuccio: Eine besonders attraktive Badewiese mit Olivenbäumen besitzt das kleine Örtchen Ossuccio. Ins Wasser kommt man auf einem Badesteg und über kleine Leitern.

Lido di Novate Mezzola: Diese reizvolle Badezone mit fast mediterranem Charakter liegt am kleinen Lago di Mezzola nördlich vom Lago di Como.

Strandbäder: Richtige Badeanstalten mit Liegestühlen, Schirmen, Restaurant und teilweise Pool gibt es u. a. in Como, Bellagio und Menaggio, sie sind aber alle knackig teuer.

Kanus & SUP: Kurse für diese Wassersportarten kann man z. B. bei Soulsurfer in Domaso buchen.

Segeln: Wegen der guten Windverhältnisse haben sich Segelschulen insbe-sondere im Norden des Sees niedergelassen, z. B. das Centro Vela Dervio in Dervio.

Windsurfen: Morgens bringt der Fallwind Tivano eine frische Brise aus den Bergen, ab dem späten Vormittag bis zum Abend bläst der Thermikwind Breva aus der Poebene zum See herauf. Die Windstärken betragen meist um die 2–3 Bft, lediglich die Tage mit böigem Föhn können ein wenig unangenehm werden. Surfbretter können im Norden des Sees in allen Badeorten geliehen werden. Zentrum des windigen Vergnügens ist Domaso am Westufer, aber auch am Gegenufer in Colico und im nahen Dervio finden Windsurfer viel Platz.

Kitesurfen: Für die mutigen Jungs und Mädels, die mit ihren Lenkdrachen die tollsten Sprünge veranstalten, gibt es vier Startplätze am oberen See – an der Flussmündung in Gravedona, auf der Wiese neben dem Jachthafen in Gera Lario, beim Funsurf Center in Dervio und an der Spiaggia L’Ontano in Colico, an den beiden letzteren Orten kann man auch Kurse buchen. Bei Nordwind ist Kitesurfen nicht anzuraten, da der Wind sehr stark und böig sein kann.

Über Berg und Tal

Golf: Der Menaggio & Cadenabbia Golf Club ist eine besonders schöne 18-Loch-Anlage oberhalb von Menaggio. Auch George Cloooney lässt sich dort gelegentlich sehen.

Radfahren: Für Mountainbiker gibt es im bergigen Hinterland zahllose Trails über alte Militärstraßen, holprige Waldwege und Trampelpfade. Teilweise sind sie sehr schmal und nicht einfach zu befahren, nicht zuletzt wegen der zahlreichen Steigungen, es gibt aber auch kilometerlange Abfahrten. Am See selbst sind Radwege eher Mangelware. Vor allem am Westufer herrscht viel motorisierter Verkehr, zumindest die Tunnel können aber oft umfahren werden. An der Ostseite ist der Verkehr auf der Uferstraße deutlich geringer, da die meisten Pkw und Lkw die parallel dazu verlaufende Schnellstraße nutzen.

Wandern: Die Wanderwege im bergigen Seengebiet sind zahlreich und besitzen die unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrade – vom gemütlichen Spaziegang am Seeufer bis zum alpinen Steig in über 2000 m Höhe. Acht detaillierte Wanderbeschreibungen finden Sie in unserem „Kleinen Wanderführer“.

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