Shopping

Einkaufen auf der Prager Straße

Dresdens längste und populärste Shoppingmeile ist die Prager Straße, der Südteil der Straßenverbindung vom Schloss zum Hauptbahnhof. Am Altmarkt beginnt der Einkaufsspaß mit der mehrstöckigen Altmarkt-Galerie, nach Querung der Wilsdruffer Straße markiert das Karstadt-Warenhaus den Beginn der eigentlichen Prager Straße. Große internationale Einzelhandelsketten haben sich in diesem Bereich angesiedelt. Ein weiterer, zumindest äußerlich ansehnlicher (den Vorgänger zitierender) Einkaufstempel, die Centrum-Galerie, steht ein paar Schritte weiter rechts. Sie wurde an der Stelle des abgerissenen Centrum-Warenhauses aus DDR-Zeiten errichtet.

… im Umfeld Frauenkirche

Das Quartier 1 an der Frauenkirche (oft auch nur „QF“ genannt) war das erste der Karrees um den Neumarkt, das nach dem Wiederaufbau eröffnet wurde. Die als schick und teuer konzipierte Boutiquenpassage auf drei Stockwerken hat trotz eher touristischer Bars, Cafés, Eissalons und Restaurants sowie der Tourist-Info im Keller mit dem Überleben zu kämpfen, da sie den Dresdnern selbst wenig bietet.

… in und um Hauptstraße und Königstraße

Eindeutig exklusiv ist das Angebot entlang der Hauptachse der Neustadt. Schmuck, Kunst, Edelboutiquen und kostbare Antiquitäten bestimmen das Bild. Angenehm ist die Durchmischung mit Cafés und Restaurants, und im Sommer lockt die schattige Platanenallee der Hauptstraße. Die barocken Häuser der Hauptstraße und die dahinter verlaufenden Gassen im Barockviertel sind durch Galerien und Durchgänge verbunden. Dazu gehört auch die Handwerkerpassage, in der vorwiegend Kunsthandwerk angeboten wird. Daneben macht man hier echte Entdeckungen: kreative Frauen wie die Schmuckkünstlerin Sandra Coym (Obergraben 15) oder die Haute-Couture-Modedesignerin Dorothea Michalk (Rähnitzgasse 18). Nur die schöne gründerzeitliche Markthalle ist heute leider eine wenig exklusive Ladengalerie.

… in Bautzner Straße, Königsbrücker Straße, Alaunstraße

Im Szeneviertel Äußere Neustadt ist nicht nur nachts was los. In den Läden dieses Stadtteils findet man das Komplementärangebot zu Alt- und Neustadt: Bioläden, Secondhand, Mode von cleveren Designern, die noch nicht oder gerade „in“ geworden sind, Orient Food, Senf und Käse in kleinen Lädchen, indische Tücher und Bücher für Schwule und Lesben, Modeschmuck und Töpferwaren. Besonders beliebt ist die fotogene Kunsthofpassage zwischen Alaunstraße 70 und Görlitzer Straße, die auch Cafés und Kunstobjekte zu bieten hat.

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten bewegen sich von Montag bis Samstag für die großen Einkaufszentren morgens zwischen 8 und 10 Uhr (Sachsenforum/Elbepark) sowie abends zwischen 20 und 21 Uhr (Kaufland). Discounter sind meist ab 8, einige ab 7 bis 20 oder 22 Uhr geöffnet. Die Geschäfte der Prager Straße haben generell Montag bis Samstag von 10 (Karstadt 9.30) bis 20 Uhr geöffnet. Im Hauptbahnhof (Passage zum Wiener Platz) gibt es eine Apotheke, eine Drogerie und Supermärkte, die auch sonntags geöffnet haben (z. B. Filialen von Rossmann, Lidl sowie der lokalen Bio-Supermarktkette Vorwerk Podemus).

Die Neustädter Geschäfte haben sowohl in der Hauptstraße als auch in der Königstraße eher kürzere Öffnungszeiten, samstags ist dort nach 18 Uhr kein Laden mehr offen! Hier müssen Sie auch in den sächsischen Sommerferien mit Betriebsurlaub rechnen.

Dresden-Souvenirs und -Specials

Immer ein gutes Mitbringsel sind die Dresdner Stollen, die in den guten Konditoreien auch verschickt werden (z. B. Konditorei Kreutzkamm, Tour 3, oder Hübler, Tour 9). Ideale Souvenirs sind auch die in Dresden produzierten Seifen und Badezusätze, wirklich für jeden Geldbeutel und auch im Flixbus noch gut transportierbar (z. B. im Einseifer, Tour 4; Artikel von Dresdner Essenz bekommt man in jedem DM oder in sehr großer Auswahl im Hugendubel in der Altmarkt-Galerie, Tour 3).

Ausnehmend gut sortiert und in überraschend großer Zahl vorhanden sind in Dresden übrigens die Musikalienhändler – da machen sich die lebendige Musikszene und die Musikhochschule sicher bemerkbar. Die meisten davon sind alteingesessene Geschäfte und bieten vor allem in Sachen (Blech-)Blasinstrumente einen hervorragenden Service. Ähnlich Positives kann man von den Antiquariaten sagen, hier lassen sich sogar echte Schnäppchen machen. Die einzelnen Läden finden Sie am Ende jeder Tour unter „Einkaufen“.

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