Sightseeing-Alternativen

Museen und Ausstellungen

Deutsches Hygiene-Museum: Vom Odol-Fabrikanten und Menschen­freund Karl August Lingner initiiert und seit 1912 im Dienst der Hygiene und Volksaufklärung. Von Anfang an ein vorbildliches Museum rund ums Thema menschlicher Körper – der „Glä­serne Mensch“ hat von hier seine Kar­riere angetreten – mit vielleicht den inte­ressantesten Sonderausstellungen der Stadt und eigenem Kindermuseum ab 4 Jahren. → Tour 6

Gläserne Manufaktur: Die VW-Vor­zeige-Unternehmung neben dem Gro­ßen Garten ist zum einen ein archi­tek­tonischer Solitär, zum anderen bietet sie „Werksführungen“ von mor­gen. Im Haus wird mittlerweile der e-Golf pro­duziert. Mobilität und Nachhal­tigkeit stehen also ganz vorne. Stellen Sie ruhig Ihre kritischen Fragen. → Tour 6

Militärhistorisches Museum: Wer hin­ter dem bundeswehreigenen Mu­se­um Militarismusverherrlichung oder Waf­fenkult wittert, liegt daneben und wird positiv überrascht. Die offene Hal­tung zeigt sich schon im berühmten glä­sernen Keil des Stararchitekten Daniel Libeskind, der mit seiner Trans­parenz das ehe­malige Garnisons­ge­bäude förmlich aufreißt. → Tour 5

Gedenkstätte Bautzner Straße: Im Hinterhof der Nr. 112 A findet man das von der Kommune offensichtlich stief­mütterlich behandelte ehemalige Un­ter­suchungsgefängnis der Sowjets, das später vom Ministerium für Staatssi­cherheit übernommen und ausge­baut wur­de. Kellergefängnis, Zel­lentrakt und Verhörzimmer sind im Ori­ginal erhalten, auch ehemalige Gefan­gene und Stasi-Mitarbeiter kom­men dank Mul­timedia zu Wort. Beeindru­ckend! → Tour 8

Asisi-Panometer: In einem alten Gas­be­hälter im Stadtteil Reick hat der Künstler Yadegar Asisi zwei Kapitel der Stadtgeschichte im multimedial auf­bereiteten Riesen­pa­no­ra­ma wieder zum Le­ben erweckt. In ei­nem mehr­monatigen Wech­sel gezeigt wer­den „Dres­den – My­thos der baro­cken Re­si­denz­stadt“ und „Dres­den 1945: Tra­gik und Hoffnung einer europäi­schen Stadt“ (Letzteres wid­met sich dem ver­heerenden Bom­ben­an­griff im Februar 1945 und ist für Nicht­ortskundige mit Füh­rung bes­ser nach­vollziehbar). → Tour 6

Grün und genussreich

Großer Garten: Grü­ne Lunge mit meh­reren Alleen und Barockpalais in Lauf­weite der Innenstadt, mit 1,9 Ki­lo­me­tern Länge knapp halb so lang wie der New Yorker Central Park, aber mit 950 Metern Breite stolze 90 Meter brei­ter. Hier ist die Stadt entspannt und lässig, ideal für ein Nickerchen in der Som­mer­sonne. Dank mehreren Gast­stät­ten, dem benachbarten Zoo, dem Pup­pen­theater, dem Bootsverleih und der Parkeisen­bahn kann man hier einen ganzen Tag mit der Familie im Freien verbringen. → Tour 6

Weinberge: Dass aus Dresden und sei­ner Nachbarschaft guter Wein kommt, wis­sen die wenigsten Wessis. Be­son­ders romantisch ist ein Spazier­gang ent­lang der Elbe von Loschwitz in Rich­tung Innenstadt, vorbei an den Weinlagen unterhalb der benachbarten Elbschlösser Schloss Eckberg, Lingner­schloss und Schloss Albrechtsberg – mit Einkehr bei einem Winzer und ei­nem traumhaften Stadtpanorama ab der Wald­schlösschenbrücke. (Wein­adres­sen → Tour 8 sowie in den Aus­flü­gen nach Meißen und Rade­beul).

Stadtteile für Entdecker

Äußere Neustadt: Hier leben, essen, trinken, tanzen und feiern die echten Al­ternativen der Stadt. Die Neustadt ist laut, multikulti, experimentierfreudig und appetitlich. Außerdem gibt’s hier eine Fülle kleiner Läden, Fachgeschäfte und Secondhands. Wer abends unter die Leute will, wird hier unterwegs sein. → Tour 5

Weißer Hirsch und Loschwitz: Der ehe­malige mondäne Kurort oben, da­run­ter das alte Weinbauerndorf am nördlichen Ufer der berühmten Brücke Blaues Wunder – teure Adressen sind mittlerweile beide. Ganz besonders sind die Fahrten mit der Schwebe- und der Standseilbahn, das Elbhangfest am letz­ten Wochenende im Juni sowie der Weihnachtsmarkt unterhalb des Kör­ner­platzes. → Tour 8

Die Neue Mitte: Dresden boomt, und wenn anderswo geknausert wird, wird hier noch kräftig in Kultur investiert. In Zwingernähe am Rand der Altstadt wur­de erst im Dezember 2017 im alten Kraftwerk ein neues Kulturzentrum eröff­net. Mit einer eigenen funkel­na­gel­neuen Bühne für die Staats­operette – vielleicht die amüsan­tere Alternative zur Semperoper? – und das tjg.-Kinder- und Jugendtheater. → Tour 7

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