Shopping

Souvenirs

Müt­zen, T-Shirts, Tassen oder Schlüs­sel­an­hän­ger werden mit Kleeblatt oder Har­fe, mit dem Guinness-Logo oder der Far­be Grün zu einem typisch iri­schen Pro­dukt gemacht und sind die be­lieb­tes­ten Andenken, zumal in der Stadt all­gegenwärtig. Die Kette Ca­roll’s ist so­zusagen der Aldi unter den ein­schlägi­gen Souvenirläden, die sich in der Suf­folk Street (bei der Touristen­in­for­ma­tion) und in der Nassau Street kon­zen­trieren, wo die Tourbusse ihre Rei­se­gruppen zum Besuch des Book of Kells abladen. Gute Ein­kauf­s­adressen für Mitbringsel mit Erin­ne­r­ungswert sind auch die Mu­se­ums­shops, etwa im Nationalmuseum oder in der Chester Beatty Li­brary. Passend zu den Aus­stel­lungsschwerpunkten verkaufen sie Me­dien und Kunsthandwerk, des­sen Qua­lität von „Edelkitsch“ bis zu „künst­lerisch wertvoll“ reicht.

Mode

Bei Strickwaren made in Ireland den­ken manche sogleich an kratzige Pullo­ver, die an langen Winterabenden von flei­ßigen Omas vor dem knisternden Tor­f­feuer gefertigt wurden. Es gibt sie noch, diese klassischen Aran Sweater, und für 150 € und mehr sogar von Hand gestrickt, nur kratzen die Strick­wa­ren dieser Preisklasse nicht mehr. Auch handgewebter Tweed, ein fein­ma­schi­ges Gewebe aus Wollgarnen, ist noch zu finden. Doch gibt es jenseits die­ser alt­her­gebrachten Spezialitäten längst auch irische Strickwaren in mo­di­schem Design und gemäß ak­tu­el­ler Trends.

Irische Modedesigner wie Louise Ken­ne­dy, Paul Costelloe und John Ro­cha ha­ben längst Weltruhm erlangt, und Klei­der nach ihren Entwürfen wer­den auch auf dem Kontinent ver­kauft. In Du­b­lin kann man solche Edel­kla­mot­ten et­wa im Powerscourt Town­house be­staunen und erstehen.

Shoppen auf der South­side

Dublins Ein­kaufs­viertel sind kom­pakt und fuß­gän­ger­freund­lich. Die ele­gan­te­ren Lä­den findet man auf der Southsi­de rund um die Graf­ton Street (→ Tour 1). Die­se hat noch immer Ir­lands teu­ers­te Ladenmieten, viel­leicht gera­de des­halb aber etwas an Char­me ver­loren, denn die Geschäfte wer­den zu­neh­mend von großen Filial­ketten übernommen, die hier wie an­ders­wo mit Prada, Gucci, Ver­sace und der­glei­chen Labeln auf­war­ten. Die bes­te Bum­mel- und Ein­kaufs­zeit ist der Vor­mit­tag. Meiden sollte man die Grafton Street dagegen an den Wo­chen­en­den, wenn Massen von Shop­ping­aus­flü­g­lern, Ju­gend­cliquen, Stra­ßen­mu­si­kan­ten und Ta­schen­dieben den ge­plan­ten Bummel zum Spieß­ruten­lauf ma­chen.

Das aktuelle In-Viertel für den Kauf von Kleidung und Acces­soires liegt zwi­schen der Grafton Street und der South Great George’s Street (→ Tour 1). Hier findet man in den Gäss­chen und Pas­sagen rund um das Powerscourt Town­house Schmuck­läden und kleine Bou­tiquen mit oft un­kon­ven­ti­o­nellen An­geboten, daz­wi­schen genug Cafés und Restau­rants für Pausen. Eher ei­nem Flohmarkt als einem Ein­kaufs­zen­trum gleicht die George’s St Arcade, und zwischen den Ramsch­wa­ren im Liberty Market ist man nun wirklich Wel­ten von den Gli­t­zer­arkaden der Grafton Street entfernt.

Die Nachbarschaft des Trinity College ist mit dem Buch­kauf­haus Hod­ges-Figgis, dem Joycianer-Treff Sweny’s Pharmacy und dem Buchcafé Books Upstairs ein El­do­rado für Bü­cher­freunde. Die Gassen von Tem­ple Bar (→ Tour 2) sind mit ih­ren Galerien und freakigen Läden gute Ad­res­sen zum Kauf von Kunst und Ethno­ar­tikeln aus aller Welt. An­ti­qui­tä­tenjäger, Fans von Kunst und Kunst­hand­werk und die Vintage-En­thu­si­as­ten machen einen Abstecher ins An­tique Quarter in der Francis Street (→ Tour 4).

Shoppen auf der Northside

Auf der Northside ist die Achse Henry Street (→ Tour 7) die be­lieb­tes­te Ein­kaufs­meile. Die Läden sind we­ni­ger auf­gemotzt als in der Grafton Street und dafür preisgünstiger. Hier kaufen Paddy und Aoife Normal­ver­brau­cher bei den Kaufhäusern Arnotts und Dunnes, bei Penneys und De­ben­hams, im Jervis Centre oder ILAC Centre. In der Moore Street (→ Tour 7), einer Sei­ten­stra­ße der Henry Street, befindet sich Dublins po­pu­lärster Obst- und Ge­mü­semarkt.

Die Earl Street, also die östliche Ver­län­ger­ung der Henry Street, wird gern von Schnäppchenjägern und not­ge­drun­gen von Dublins Armen auf­ge­sucht. Hier rei­hen sich die Ein-Euro-Shops und hier gibt’s, manchmal direkt vom Last­wa­gen, All­tagskleidung und Haus­halts­wa­ren aus Konkursmassen und Di­rektim­porten.

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