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Elba und der toskanische Archipel
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Elba und der toskanische Archipel

Familienurlaub auf Elba

... am Meer

Die wunderschönen, flach abfallenden Sandstrände im Süden der Insel sind wahre Kinderparadiese, sie bieten sowohl den Komfort der „Bagni“ als auch genug Freiraum an der „Spiaggia libera“. Trutzige Sandburgen findet man allerorten, Tret- und sonstige Boote wie auch SUP-Boards werden an fast jedem größeren Strand vermietet. Für angehende Freischwimmer (und alle anderen): Als Grenze zwischen dem seichten und dem tieferen Wasser sind an den größeren Stränden auf Höhe von 1,60 m Wassertiefe weiße Bojen angebracht, rote Bojen befinden sich 200 m von der Strandlinie und markieren die Schifffahrtsgrenze.

Die badetauglichsten Strände für Kinder sind die weiten Buchten von Lacona und Marina di Campo im Süden, der lange Strand von Procchio im Norden der Insel und – etwas kleiner – Fetovaia und Cavoli an der (Süd-)Westküste. Wer einen Ausflug nach Pianosa unternimmt, sollte dort unbedingt auch einen Strandgang einplanen: Nirgendwo ist das Wasser klarer, ideal zum Schnorcheln und für Entdeckungen der Unterwasserwelt.

Das Meer kann man natürlich auch bei einem der Bootsausflüge entdecken, die von allen größeren Hafenorten angeboten werden, und wer Glück hat, sieht bei der Fahrt sogar Delfine, die hier gar nicht mal so selten sind. Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt mit dem Glasbodenboot „Nautilus“, das von Marciana Marina aus bis zum Schiffswrack von Pomonte fährt und dabei freien Blick auf den Meeresgrund erlaubt.

Festungen und Museen

Gleich zwei uralte Befestigungen sind auch für Kinder interessant und sehenswert: Die Festung Forte Falcone in Portoferraio, die in trutzigem Gemäuer mehrere Museen beherbergt und auch in ihre labyrinthartigen Gänge einlädt. Die Ruinen der zweiten Festung, des Castello del Volterraio, erfordern dagegen ein wenig mehr Mühe beim Aufstieg, von oben gibt es jedoch einen besonders schönen Blick über die Insel.

Das Museo del Mare in Capoliveri zeigt hingegen den ganzen Schatz eines gesunkenen Schiffes von 1841 – Juwelen, Schmuck und goldene Münzen aus den Tiefen des Wracks vor der Costa dei Gabbiani.

Auf den Spuren der Bergleute

Die Bergarbeiterinsel Elba wird auch für Kinder erfahrbar – im wahrsten Sinne des Wortes: In der Piccola Miniera am Ortsrand von Porto Azzurro fährt man tatsächlich in einer nachgebauten Lore durch einen nachgebauten und kindgerecht hergerichteten kleinen Stollen. In Rio Marina hingegen kann die ganze Familie mit dem „Trenino“ (Bähnchen) auf Mineraliensammler-Exkursion gehen. Nicht mehr ganz so klein sollten die Kinder vielleicht beim Besuch der einzigen zugänglichen „echten“ Mine sein: Die 1981 aufgelassene Galleria del Ginevro kann – ausgerüstet mit Helm und Taschenlampe – im Rahmen einer Führung besichtigt werden, dafür geht es 208 Stufen hinunter bzw. 24 m tief unter den Meerespiegel, eine wirklich interessante und aufregende Exkursion!

Sportlich unterwegs

Bei vielen Sportarten richtet sich das Angebot für Erwachsene mittlerweile ganz selbstverständlich auch an Kinder: Mountainbikes für eine Rundtour um den Monte Calamita werden in Capoliveri auch in Kindergröße angeboten und natürlich wird auch an Helme in entsprechender Größe gedacht.

Die beiden deutschsprachigen Segelschulen in Magazzini und Bagnaia haben Optimistensegeln für die Kleinsten ebenso wie Jollensegeln für schon etwas größere Kinder und Jugendliche im Programm, dazu natürlich immer auch die passende Betreuung, Ausflüge, Grillabende etc.

Auch Tauchschulen haben sich auf jüngere Gäste eingestellt, wobei darauf hingewiesen werden soll, dass bei vielen Schulen Kinder erst ab 12 Jahren einen Tauchkurs bzw. Tauchschein machen dürfen und bis 16 Jahre ein Erwachsener den Tauchgang begleiten muss.

Was sonst noch?

Unbedingt auf den Monte Capanne! Den mit 1019 m höchsten Berg der Insel – und des gesamten Toskanischen Archipels – sollte man bezwingen, sei es zu Fuß (mit kleineren Kindern vielleicht etwas anstrengend), oder aber mit der Cabinovia, die aber vielmehr eine altmodische Stehgondel ist. Gemächlich geht es in rund 15 Minuten im gelben Stehkäfig hinauf, von oben hat man einen tollen Blick auf die Inseln. Bei Marciana Alta.

Steinmonster suchen kann man vor allem im Westen Elbas rund um den Monte Capanne, hier findet man zahlreiche, von der Natur geformte Steinskulpturen – Kaninchen und Krokodil, Indianer oder Schildkröte. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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