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Vielfältige Schönheit

Flüsse und Feuchtgebiete

Die elsässische Natur vom Wasser aus zu erleben, ist ein einzigartiges Vergnügen. So kann man die Ill, neben dem Rhein der wichtigste Fluss der Region, von Muttersholtz aus mit einem traditionellen Stocherkahn erkunden. Wer lieber selbst paddelt, mietet sich z. B. in Sélestat ein Kanu oder ein Kayak. Der Rhein-Marne-Kanal lässt sich ganz gemütlich mit einem Hausboot befahren. Vogelbeobachter zieht es ins Delta der Sauer, zum Ersteiner Polder, auf der Île du Rhin oder in die Petite Camargue Alsacienne. Letztere ist ein ganz besonderes Naturparadies mit Auwäldern, Feuchtwiesen, Tümpeln und Niederungen, neben Sing- und Wasservögeln kann man hier auch Frösche, Nutria und Libellen beobachten.

Ausgedehnte Wälder

Dicht bewaldet und mit Wanderwegen bestens ausgestattet sind die Vogesen. Das größte zusammenhängende Waldgebiet Westeuropas bilden die Naturparks Vosges du Nord und Pfälzerwald, die als grenzüberschreitendes UNESCO-Biosphärenreservat ausgewiesen sind. Seinen besonderen Reiz stellen Sandsteinburgen und bizarre Felsen dar, beides auf Wanderungen bestens zu erleben. Die Mittleren Vogesen bieten wunderbare Aussichtsplätze, z. B. am Gipfel des mystischen Donon oder auf Burg Nideck.

Fantastische Berglandschaften

Fast alpinen Charakter besitzen die Hochvogesen mit ihren rundlichen Gipfeln, den sog. Ballons. Wanderern sei die aussichtsreiche Tour auf den Gipfel des Hohneck empfohlen. Auf dem Petit Ballon lassen sich Wander- und Gaumenfreuden bestens miteinander verbinden, ungeheuer reizvoll sind auch die Entdeckungspfade rund um den Grand Ballon und den Ballon d’Alsace. Für eine Spritztour mit dem Auto eignet sich besonders die in etwa 1200 m Höhe verlaufende Route des Crêtes vom Col du Bonhomme bis zum Vieil Armand, eine der schönsten Pass- und Panoramastraßen Europas.

In den Nordvogesen ist das Steinbachtal ein wunderbarer Ort zum Wandern, einen ganz eigenen Reiz hat das Steintal nahe Schirmeck. Zu den schönsten Tälern in den Südvogesen gehören das Tal der Großen Fecht bei Munster und das Dollertal unterhalb des Ballon d’Alsace.

Teiche, Karseen, Hochmoore

Anglern seien die Karpfenteiche im Sundgau empfohlen, in Ferrette z. B. hat man sich auf Tagestouristen eingestellt. Typisch für die Hochvogesen sind die vielen kreisrunden Karseen, Überbleibsel aus der letzten Eiszeit. Das Baden ist nur an wenigen erlaubt, z. B. am Lac d’Alfeld und am Lac de Kruth, doch eine Wanderung zu den besonders schön gelegenen Lac de Fischboedle und Lac des Pêrches ist schon für sich ein Erlebnis.

Der Eiszeit verdanken auch die Moore ihre Entstehung. Mit ihrer Vegetation aus Gräsern, Heidekraut und Blaubeerbüschen bilden sie ganz eigene, streng geschützte Biotope. Auf schönen Wegen lernt man das Hochmoor Gazon du Faing und diejenigen am Champ du Feu kennen.

Sonnige Weinberge

Ein mittelalterlicher Ort inmitten von grün oder golden gefärbten Weinbergen – geradezu klassisch ist dieses Bild, mit dem auf Hochglanzprospekten für das Elsass geworben wird. Und tatsächlich finden sich entlang der Route du Vin unzählige wunderbare Motive. Ein besonders hübsches Bild bietet sich z. B. im idyllisch gelegenen Itterswiller, wo man die Aussicht mit kulinarischen Genüssen auf der Sonnenterrasse eines Restaurants verbinden kann. Vielleicht noch schöner ist das Panorama von dem in unmittelbarer Nähe gelegenen Aussichtspunkt Moenchberg. Auch auf dem Wanderweg von Hunawihr nach Riquewihr genießt man wunderbare Ausblicke. Gaumengenuss und Aussicht auf das Rebenmeer verbindet der Besuch einer Weinbar in Voegtlinshoffen. Und ganz am Ende der Route du Vin steht bei Thann die besonders hübsche Urbanskapelle inmitten steil ansteigender Weinberge.

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