Unterwegs mit Michael Müller

Unterwegs mit Michael Müller

Am liebsten toure ich dann noch durch den Süden der Toscana, durch weites Land und kleine Dörfer, in denen manchmal sogar noch ein Hahn kräht. Wilde Touren um den Monte Amiata und schließlich, nach Einbruch der Dunkelheit, noch in einem Gasthof versuchen, vielleicht das letzte Zimmer zu ergattern. Wenn das nicht klappt – im Auto liegt immer der Schlafsack.

Heutzutage streife ich fast routiniert durch die Stadt, um Neues zu entdecken und Empfehlungen in unserem Buch zu prüfen – besonders gern tue ich das im Dezember, wenn die Besucherströme abgeebbt und fast nur noch Einheimische in den Gassen unterwegs sind.

Pulizia Strade – Straßenreinigung

Das ist eines der Schlüsselworte, wenn ich an meinen ersten Florenz-Aufenthalt denke. Nach der Ankunft ein billiges Hotel beim Bahnhof gefunden, dann gleich noch einen Laternenparkplatz um zwei Ecken, wieder mal Glück gehabt. Doch am Morgen steht das Auto nicht mehr dort, wo es abends noch stand, nicht vorurteilsfrei sehe ich mich schon mit der Eisenbahn nach Hause fahren. An der Rezeption werde ich dann als Tollpatsch entlarvt: Einmal die Woche wird die Straße gefegt und dies auf einem Schild auch kundgetan. Leute, die das nicht kapieren, dürfen ihr Auto gegen Auslöse vom nächsten Großparkplatz abholen ...

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