Orientiert in Florenz

Florentiner Renaissance

Der Reichtum an Kunst und Kultur überwältigt. Besonders die Zeugnisse der Renaissance-Architektur begegnen dem Betrachter auf Schritt und Tritt. Von außen eher schlicht gestaltet, zeigen sich die Gebäude innen umso prunk­vol­ler.

Die Zentren der Geschichte und der Kunst Italiens sind Rom, Venedig und eben Flo­renz. Florenz ist architektonisch allerdings nüchtern, seine Paläste wirken streng und ähn­eln oft eher Festungen als Prunkbauten. Und doch ist hier unend­lich viel Interessantes zu entdecken – nicht nur in der Altstadt rund um die Piazza della Signoria und um die Piazza del Duomo.Fast ein Jahrhundert lang war die Stadt das geistig-kulturelle Zent­rum des Abend­lan­des: Philosophie, Literatur, Wis­sen­schaft und die Kunst der Re­nais­sance blüh­ten, das Bank- und Finanzwe­sen flo­rierte, der Florin war die härteste Wäh­rung Euro­pas. Die Ban­kiers­fa­milie der Medici über­spann­te den Kon­ti­nent mit einem Netz von Bankfilialen und Han­dels­nie­der­las­sungen.

Zentrum

Das Zentrum liegt auf der nördlichen Seite des Flusses, zwischen dem Fluss Arno und Bahnhof, um den Rathausplatz Piazza della Signoria. In diesem Stadtteil befinden sich die wichtigsten Bauwerke von Florenz: Der Dom mit seiner gestreiften, mit rotem, weißem und grü­nem Marmor verkleidet Fassade und der alles überragenden Kuppel, welche für die damalige Zeit eine architektonische Meisterleistung darstellte. Dicht am Arno gebaut - die Uffizien, ein Palastbau, mit dem gleichnamigen „Museum der Superlative“. Wird gern in einem Atemzug mit dem Louvre, dem Prado und der St. Petersburger Eremitage genannt. Über die mittelalterliche Brücke „Ponte Vecchio“ mit seinen Schmuckläden, gelangt man in das Stadtteil südlich des Flusses:

Oltre Arno (kurz Oltrarno) - „jenseits des Arnos“

Auf der südlichen Seite des Arno, um die Kirche Santo Spirito ist noch ein wenig das alte Florenz zu erleben. Wegen hoher Mieten der Stadt, wei­chen kleinere Geschäfte zunehmend in den Stadtteil Santo Spirito südlich des Ar­nos aus – hier in den Künstlervierteln San Fre­diano und San Niccolò sind sie noch be­zahlbar. Das Bild um die Piazza Santo Spi­rito und Piazza Pitti ist nach wie vor von klei­nen Werkstätten geprägt, in de­nen noch altes Handwerk betrieben wird. Aller­lei Originelles findet man in den Gassen rund um die Piazza della Passera, z. B. in der Via dello Sprone.

Ein tolles Ausflugsziel in Fußentfernung ist die Piazzale Michelangelo. Der berühmteste Aussichtspunkt von Florenz liegt am grün bewachsenen Berg­hang. Den riesigen asphaltierten Platz, gesäumt von einer niedrigen Ba­lus­t­rade, ziert eine weitere Kopie von Michelangelos „David“.

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