Sightseeing-Klassiker

Uffizien

Gemälde- und Skulpturengalerie von Weltrang. Der riesige, U-förmige Bau beherbergt über 100 Säle. Mit dem Tod der letzten Medici ging die Privat­samm­lung im Jahr 1737 als Geschenk in den Be­sitz der Stadt Florenz über. 1765 wurde sie der Öffentlichkeit zugänglich ge­macht. Den Schwerpunkt der gigantischen Sammlung bilden Werke der Florentiner und der Toscanischen Schule aus dem 13. bis 16. Jahrhundert.

Medici-Grabkapellen

Das prunkvolle Familiengrab der Medici, unweit des Doms an der Piazza Ma­donna gelegen ist ein kuppelförmiger Bau an der Chorseite der Kirche San Lorenzo. Ein Besuch lohnt sich allein wegen der Werke Michelangelos in der Neuen Sakristei. Die Grabskulpturen sind den Medici Lorenzo und Giuliano ge­wid­met. Bei­de haben zu Lebzeiten wenig Bedeutendes vollbracht und wurden eigentlich nur durch Michel­an­gelos Grabmonumente bekannter. Rechts die Skulp­tur Giulia­nos, der als Feldherr dargestellt ist, links die von Lorenzo, die den Herzog in nach­denklicher Haltung zeigt. Den Skulp­turen sind allegorische Liegefiguren bei­ge­fügt, die die Cha­rak­ter­eigen­schaf­ten der Dar­ge­stellten versinnbild­lichen sollen.

Galleria dell’Accademia

Die von Cosimo I. 1562 gegründete Florentiner Kunstakademie zeigt Ge­mäl­de und Skulpturen aus der Zeit zwischen dem 13. und 18. Jh. Da­run­ter sind Werke toscani­scher und umbrischer Künstler wie Bot­ti­cel­li, Fra Bar­tolo­meo, Filippino Lip­pi, Pontormo und Perugino, aber auch rus­si­sche Ikonen und die be­rühm­te Hoch­zeitstruhe „Cassone Adimari“. Sie alle werden jedoch von einem ein­zi­gen Werk in den Schat­ten gestellt: dem vielko­pier­ten „David“ von Michelan­ge­lo. Das 4,10 m hohe Meister­werk entstand 1501 als Sinnbild der Demokratie und als Zei­chen des (vorü­bergehenden) Sie­ges über die Tyrannei der Medici. Der „David“ ist seit einem An­schlag auf sei­nen Fuß nur noch von vorne zu betrachten.

Ponte Vecchio

Der Ponte Vecchio ist die einzige noch erhaltene mittelalterliche Brücke in Flo­renz; die anderen wurden kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs von deut­schen Trup­pen zerstört, um den Vormarsch der Alliierten zu stop­pen. Ursprüng­lich wa­ren hier ausschließlich Florentiner Handwerker mit ihren Verkaufs­stän­den zu finden (vor allem Metzger). Erst im 16. Jahrhundert zo­gen die Gold­schmiede ein.

Boboli-Gärten

Hinter dem Palazzo Pitti er­strecken sich die Boboli-Gärten, eine kunst­voll ge­s­tal­te­te Parkanlage. Meter­hohe Hecken, in denen Nischen für Büsten und Skulp­tu­ren ausge­spart sind, unter­teilen das weit­läufige Gelände. Hier fin­det man im­mer ein schattiges Plätz­chen. Am bes­ten durchstreift man die Bo­bo­li-Gär­ten durch die küh­len, über­wach­se­nen Bo­gen­gänge seit­lich der Haupt­we­ge. Se­hens­wert ist der Bac­chus-Brunnen gleich am Eingang hin­ter dem linken Pa­last­flü­gel. Das di­cke Männ­chen auf der Schild­kröte war der Hof­zwerg von Co­simo I.

Ein Stück von dieser skurrilen Figur ent­fernt liegt die Grotte des Buon­ta­len­ti, eine künst­liche Tropfsteinhöhle zur Er­bauung der Blaublütigen. Hier stan­den frü­her die „Sklaven“ von Mi­chel­an­gelo, die heute durch eine billige Tuff­nach­bildung er­setzt

Back
Cookies help us deliver our services. By using our services, you agree to our use of cookies. Learn more