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Gardasee
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Gardasee

Outdoor

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Canyoning: Abseilen, klettern, springen, rutschen und schwimmen in den Schluchten von Brasa und San Michele – Thomas Engels und sein Team von SKYclimber haben ihren Standort auf der Hochebene von Tremòsine.

Gleitschirmfliegen: Ihr Revier sind die Hänge des Monte Baldo, an guten Thermiktagen schweben die bunten Farbtupfer gleich dutzendweise über dem See. Startplatz ist die Bergwiese Colma di Malcesine, wenige hundert Meter nördlich der Bergstation der Seilbahn von Malcesine, gelandet wird publikumswirksam auf einer Wiese am Seeufer.

Klettern: Eines der bedeutendsten Klettergebiete Europas sind die Kalksteinwände des Sarcatals bei Arco nördlich vom Gardasee, wo über 2000 Kletterrouten aller Schwierigkeitsgrade ausgewiesen sind. Im August findet dort alljährlich die Weltmeisterschaft der Freeclimber statt. Ein weiteres bevorzugtes Kletterrevier ist oberhalb von Riva del Garda das Massiv des Monte Rocchetta mit seinen berühmten langen Eisenleitern, genannt „vie ferrate“. Angehende Kön​​​​ner treffen sich außerdem an den Marmitte dei Giganti zwischen Torbole und Nago und an der Felswand Corno di Bó an der Uferstraße von Torbole nach Malcesine.

Mountainbikes: Neben dem Windsurfen der zweite große Massensport im Seenorden – zahllose Pisten ziehen sich über die Berghänge der nördlichen Seehälfte, dabei geht es auch mal weit über den Lago di Ledro hinaus bis zum Passo di Tremalzo (1665 m), wo die Schussfahrt zum See hinunter den ganz besonderen Kick bietet. Sehr beliebt ist auch die alte Ponale-Straße bei Riva, die sich in Serpentinen 4,5 km weit die Hänge der Rocchetta hinunterzieht. Neueste Attraktion

ist der freischwebende Radweg bei Limone, Teil des neuen Radwegs „Garda by Bike“, der nach Fertigstellung den gesamten See umrunden soll.

Alljährlicher Höhepunkt im Radlerjahr ist das Bikefestival von Riva (riva.bike-festival.de), in dessen Rahmen weit gestreckte Trails im Umkreis des Sees abgefahren werden.

Segeln: Nicht nur Windsurfer, auch Segler finden am Gardasee ideale Bedingungen. Das Segeln ist die älteste Sportart am See und Segelclubs gibt es in den meisten Orten, z. B. Riva, Torbole, Malcesine, Gargnano, Garda und Bardolino. Viele Olympioniken trainieren hier regelmäßig und jedes Jahr finden Regatten statt, die berühmteste ist sicherlich die „Centomiglia“ von Bogliaco, die seit 70 Jahren das sportliche Geschehen am See prägt.

Tauchen: Vor allem die Tauchgründe im Norden des Sees sind mit Steilwänden, Plattformen, Schluchten, Grotten und Bootswracks äußerst vielseitig. Tauchbasen mit Kursangeboten und geführten Tauchgängen gibt es in Riva und Torbole. Im Frühjahr und Herbst ist die Sicht am besten. Bei Tauchgängen vom Boot ist eine rot-weiße Tauchflagge bzw. Signalboje Vorschrift.

Tennis: Tennisplätze gibt es in fast jedem Touristenort, doch spezialisiert auf diesen Sport ist vor allem die Hochebene von Tremòsine oberhalb vom Westufer, wo das etwas kühlere Klima im Sommer ideale Bedingungen schafft. Mehrere große Tennishotels können dort gebucht werden.

Wind- und Kitesurfen: Die Nordspitze des Gardasees gilt als eines der interessantesten Windsurfreviere der Welt, hunderte von Surfern bevölkern jeden Nachmittag den See. Grund für diese einzigartige Popularität sind die zuverlässigen Winde, nach denen man fast die Uhr stellen kann. Hauptsächlich in der Region Riva–Torbole–Malcesine findet man mehr als ein gutes Dutzend hervorragender Surfspots und mindestens ebenso viele Surfstationen mit Brettverleih und Schulung (→ S. 40 und S. 75). Sogar außerhalb der offiziellen Spots quetschen sich die Windbegeisterten in die wenigen Parkbuchten seitlich der Uferstraßen – oft ist bereits frühmorgens alles besetzt.

Die meisten Surfschulen bieten mittlerweile auch Kurse im Kitesurfen an. Das aufregende Lenkdrachensegeln hat sein Zentrum in Campione del Garda am Westufer, mehr als 240 Windtage im Jahr gibt es dort

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