Sightseeing-Klassiker

Am Wasser, unter Wasser

Hafenrundfahrt: Auch wenn ich da­mit nicht mehrheitsfähig sein sollte: Die klas­sischen Hafenrundfahrten sind mei­ne Sache nicht. Zwar treibt man ziem­lich nah an die Elbphilharmonie he­ran und schippert auch durch die Back­stein­pracht der Speicherstadt – da­für schämt man sich für manche Ka­lau­er der „Kapitäne“ fremd und ist wahr­schein­lich enttäuscht, wie wenig man­ vom eigentlichen Hafen­gelände sieht.  Tour 1

Speicherstadt und HafenCity: Kein Be­such der Elbmetropole ohne einen Be­such­ der altehrwürdigen Spei­cher­stadt und der futuristischen Ha­fenCity. Punkt. Die Speicherstadt ist ein biss­chen wie Ve­ne­dig in Back­stein­optik: rie­sige La­ger­haus­pa­lazzi in Kanal­land­schaft. Die noch nicht fertige „Hafen­stadt“ ist ihr neu­zeit­liches Pendant, ganz wie die skan­dalträchtige Elb­phil­har­monie, die schon jetzt das Kon­zert­haus Ham­burgs dar­stellt und deren Pla­za man unbedingt an­steuern sollte.  Tour 1

Alter Elbtunnel: Die Elbe geht auch un­terirdisch, und wie! Durch den Alten Elb­tunnel hindurchzulaufen, ist wie ei­ne Reise zurück in die 1910er-Jahre. Man folgt dem eins­tigen Weg der Ha­fen­arbeiter, die von den Landungs­brü­cken zu den Werft­anlagen der gegen­über­lie­genden Elb­insel Stein­wer­der muss­ten. Dort an­ge­kom­men, hat man ei­nen prächtigen Blick auf Ham­burgs Sky­line. Auch schön: Das 426,5 m lan­ge Er­lebnis ist komplett kostenlos.  Tour 1

Abends Kiez, morgens Fisch

Reeperbahn: Kann man machen und wird man auch, wenn man schon mal in Hamburg ist. Dem allzu Enthusiasti­schen sei gesagt: An Wochenenden ist der Kiez rund um die Reeperbahn eine Fei­ermeile mit einem Großaufgebot an Jung­ge­sell­(in­nen)­ab­schie­den, das an „Mal­le“ erin­nert. Das nervt nicht zwin­gend, doch vom au­then­ti­schen Kiez, den es in den 80ern und 90ern gab, ist nicht mehr all­zu­ viel übrig.  Tour 2

Fischmarkt: Das Gedränge und das Ge­schie­be sollte man ab­kön­nen. Party­be­ginn auf dem­ Ge­lände west­lich der Lan­dungs­brü­cken ist um 5 Uhr früh, of­fi­ziell ab­ge­pfif­fen wird um 9.30 Uhr, in­offi­ziell geht’s häufig bis 11 Uhr wei­ter. Aale-Die­ter und seine Kum­pane wol­len ihr „Zeuch“ schließ­lich auch los­werden.  Tour 2

Aussichten und Einsichten

Der Michel: In die Krypta muss man nicht!­ Doch auf den Turm sollte man, denn­ von dort hat man mit die schöns­te­ Aus­sicht auf Hamburg (nur die Plaza der Elbphilharmonie kann da mithal­ten), sogar spätabends geht es noch hoch. Davon abgesehen ist St. Mi­cha­e­lis ein barockes Schmuck­stück der Ex­tra­klasse ‒und eines der Wahr­zeichen die­ser Stadt.  Tour 3

Rathaus: Die Führung kostet 5 € und lohnt sich! Allerdings findet sie an vie­len Tagen nicht statt. Warum? Weil das Ra­t­haus nach wie vor „im Dienst“ ist. Da­für wird man in jeweils unter­schied­li­che der 647 Räume ge­führt. Des­halb kann man die Führung so­gar mehr­mals mit­machen – wech­selnde Ein­sichten ga­rantiert.  Tour 4

Konsum und Kunst

Jungfernstieg: Hier, im Herzen der Stadt, zeigt sich Hamburg weltmän­nisch ‒ und erinnert im Nachtschein an Me­tro­polen wie London oder Paris. Kein­ Wunder, dass dem Konsum in die­ser Ecke der Stadt kaum Grenzen ge­setzt sind. Apropos setzen: Am Tag sitzt man gut auf den Freitreppen des Jung­fern­stiegs. Bei einem Snack kann man die Alsterfontäne bestaunen und sich fra­gen, wie viele Meter sie in den Ham­bur­ger Himmel schießt.  Tour 3

Hamburger Kunsthalle: Wer in ein Kunst­meer der Extraklasse eintauchen möch­te, geht vom Jungfernstieg einen knap­pen Kilometer um die Ecke, immer die Binnenalster im Blick. In drei Ge­bäu­den wird der Bogen von der mittel­al­ter­li­chen bis zur zeit­ge­nös­sischen Kunst ge­spannt, von (Alt-)Meister Ber­t­ram bis zu (Neu-)Kunst­meister Ger­hard Rich­ter ist alles ver­treten.  Tour 5

Grünes Hamburg

Planten un Blomen: Im Herbst oder Win­ter kann man sich den Weg sparen, in der anderen Jahreshälfte ist der Park ein Genuss – wegen der un­glaublichen Pflan­zen­pracht und der wunderbaren Was­ser­licht­konzerte. Und wer einfach nur inmitten einer Weltstadt im Grü­nen flanieren will, macht ebenfalls alles rich­tig.  Tour 3

Außenalster: Zugegeben, das ist scho­n die Nummer 11. Des­halb nur ganz kurz: Das „Hamburger Meer“ ist Kult und hat herrlich grüne Ufer­wege. Am bes­ten, man baut in seinen Spa­zier­gang einen Be­such des gran­diosen Li­te­ra­tur­hau­ses mit ein.  Tour 5

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