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Hamburg

Shopping

Shoppen in der City

Hamburgs Shopping-City beginnt direkt vor dem Hauptbahnhof. Von hier starten die beiden großen, parallel verlaufenden Einkaufsstraßen der Stadt, die Mönckebergstraße (kurz „Mö“) und die Spitalerstraße, die am Mönckebergbrunnen zusammenlaufen.

∎ Mönckeberg- und Spitalerstraße: Beide Straßen bieten das übliche Programm mit den Kaufhäusern der bekannten Marken (Karstadt, Saturn …) und sind in dieser Hinsicht ganz durchschnittliche großstädtische Shoppingmeilen. Weniger durchschnittlich ist ihr Outfit, insbesondere das der Mönckebergstraße. Sie wurde Anfang des 20. Jh. als Hamburgs Vorzeigemeile errichtet und mit repräsentativen Gebäuden für die großen Hamburger Firmen und Warenhäuser bestückt. Eines der bekanntesten ist das Levantehaus, das einst Firmensitz großer Hamburger Reedereien war und Mitte der 1990er-Jahre in eine Einkaufspassage umgewandelt worden ist. → Tour 4

∎ Passagen: Die Hamburger City ist in Sachen Passagen ohnehin hervorragend aufgestellt, richtig ernst macht sie damit allerdings erst ein paar Hundert Meter nördlich der Mönckebergstraße: in der Neustadt zwischen Neuem Wall, Hoher Bleichen und dem Gänsemarkt. Hier gibt’s sieben Passagen, wer will, kann sich also bei noch so wildem Hamburger Schmuddelwetter ohne Regenschirm einen ganzen Tag von einer überdachten Ladenzeile zur nächsten shoppen. Guter Startpunkt für die Rennstrecke ist der Jungfernstieg: Von dort einfach in die Große Bleichen einbiegen. Wer hinterher noch Kraft hat, könnte in der Altstadt weitermachen: in der Europa Passage am Ballindamm und im schon genannten Levantehaus. → Tour 3

Neuer Wall: Wer schauen will, wo man noch mehr Geld loswerden könnte, lässt die Passagen links liegen und geht vom Jungfernstieg gleich in den Neuen Wall. Der verläuft parallel zur Großen Bleichen und gehört zu den zehn luxuriösesten Einkaufsstraßen Europas. Dominiert wird er von den Geschäften der internationalen Modelabels, hinzu kommen exklusive Hamburger Traditionsunternehmen und ausgesuchte Anbieter edlen Geschmeides. Eines haben die im Neuen Wall angebotenen Artikel aber gemeinsam: Sie bewegen sich allesamt im Preissegment Mond. → Tour 3

Shoppen in den Vierteln

Wer’s kleiner, individueller, nicht so markenlastig und weniger mondpreisig mag, schaut sich in den Stadtvierteln abseits des Zentrums um. Vier davon eignen sich ganz besonders:

St. Pauli: Im bekanntesten Hamburger Viertel kann man vor allem in der Gegend um die Paul-Roosen- und die Clemens-Schultz-Straße schön einkaufsbummeln. Dort gibt’s z. B. den sympathischen Comicladen Strips & Stories oder den kunst kiosk mit selbst gemachten Accessoires von Hamburger Künstlern. Auch die Boutique Rosenblatt & Fabeltiere, deren Bio-Textilien von Menschen mit psychischen Handicaps hergestellt werden, und der tolle Papierladen not the girl who misses much passen gut hierher. Dass ausgerechnet auf der Reeperbahn ein fairer und veganer Streetwear-Laden eröffnet hat, konterkariert der Shop mit seinem Namen: Bidges & Sons. → Tour 2

Karolinenviertel: Die Schanze leidet unter dem Virus Gentrifizierung, weswegen man inzwischen in der Marktstraße im sich östlich anschließenden „Karoviertel“ die spannenderen Entdeckungen macht. Im Gegensatz zur Susannenstraße und zum Schulterblatt in der Schanze (wo es natürlich auch Secondhandsachen und hippe Mode gibt) sind im Hot Dogs noch originalverpackte Vintage-Klamotten zu haben, von den Inhabern ergattert nach einer Ladenauflösung. Das Gegenkonzept ist der Herr von Eden mit höchst edlen Stoffen, falls Sie gerade eine neue und gut bezahlte Stelle anfangen. Wieder konträr, wie generell in dieser Mini-Hauptschlagader dieses Mini-Quartiers, ist das Lockengelöt: Dort wird gekonnt recycelt, was noch niet- und nagelfest ist. → Tour 8

St. Georg: Hier haben vor allem die Lange Reihe und ihre Seitenstraßen etwas zu bieten. Besonders schön ist die Koppel 66, ehemals Sitz einer Maschinenfabrik und heute ein „Haus für Kunst & Handwerk“. Dort wird in allerlei Ateliers Kreatives gebastelt und direkt zum Kauf angeboten: handgefertigte Schuhe, Schmuck, Hüte und so fort. → Tour 5

Ottensen: In Ottensen sind im Prinzip überall nette, kleine Läden zu finden, darunter z. B. Aal Togehter, wo handgefertigte Taschen aus dem „Rohmaterial“ Schlauch hergestellt und verkauft werden. Hübsch sind auch die zwei Süßigkeitenlädchen Jö Makrönchen und Bonscheladen. Der eine offeriert handgefertigte Macarons, der andere handgefertigte Bonbons. → Tour 6

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