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Sightseeing-Alternativen

Hamburger und andere Geschichte(n)

Discovery Dock: Eine neue Attraktion für alle, die virtuelle Realitäten und Interaktion schätzen. Hier lernt man – auf unterhaltsame Weise –, was den Hamburger Hafen ausmacht. Dabei darf man auch selbst ran und beispielsweise ein Kranführer sein, der die großen Container verladen muss. → Tour 1

Deutsches Zollmuseum: Wer Reiseführer schreibt, geht in jedes Museum. In manche aus reiner Routine, ein Zollmuseum ist so ein Beispiel – zumal, wenn das Bundesministerium für Finanzen sein Träger ist … Und plötzlich: ein hübsches Gebäude direkt in der Speicherstadt, eine bunte Ausstellung mit anschaulichen Präsentationen und einer Menge Kuriositäten. So erfährt man, dass im Preußen des 18. Jh. zeitweise eine Perückensteuer erhoben wurde. Wer sein gutes Stück öffentlich tragen wollte, musste drei Taler pro Jahr an den Fiskus überweisen; zu Hause Tragen war aber umsonst. → Tour 1

BallinStadt – Auswandererwelt Hamburg: Das multimedial gut ausgestattete Museum erzählt die Geschichte der gut sechs Millionen Menschen, die zwischen 1850 und 1938 von Hamburg aus aufbrachen, um ihr Glück in der Neuen Welt zu suchen – wegen politischer Verfolgung, religiöser Diskriminierung oder schlicht, um einem Leben in Armut zu entgehen. Ihre letzte Station vor der Überfahrt waren Massenunterkünfte auf der Elbinsel Veddel, von denen drei originalgetreu wiederaufgebaut wurden. Wer das Museum besucht, wird ebenso gut informiert wie unterhalten – und sieht sicher auch die aktuelle europäische Flüchtlingskrise nachher mit etwas anderen Augen.  Ausflüge

KZ-Gedenkstätte Neuengamme: Auch Neuengamme ist Hamburger Geschichte. In dem KZ etwa 30 Autominuten südöstlich der Hamburger Innenstadt waren zwischen 1938 und 1945 etwa 100.000 Menschen inhaftiert, 42.900 wurden umgebracht oder starben an den Folgen ihrer Haft. Das Gelände des ehemaligen KZs ist durch ein Wegenetz mit verschiedenen Rundgangmöglichkeiten erschlossen. Die außerordentlich gut aufbereitete Hauptausstellung ist in einem der einstigen Häftlingsblöcke untergebracht.  Ausflüge

Drei Viertel

Kontorhausviertel: Seit 2015 sind sie Weltkulturerbe, die kantigen, ornamentierten Bürohauskathedralen, die in den 1920er-Jahren im südöstlichen Teil der Altstadt errichtet wurden. Flaggschiff der im Stil des Backsteinexpressionismus gebauten Kontorhäuser ist das Chilehaus, das abends aussieht wie die illuminierte Titanic. Beeindruckend sind auch die Treppenhäuser in den Eingangsbereichen der Gebäude (etwa im Sprinken- oder im Meßberghof), weiter rein kann man nicht, hier wird immer noch gearbeitet. → Tour 4

Schanzenviertel: Was für ein Kontrast! Im Kontorhausviertel präsentiert sich Hamburg hanseatisch, kühl und ein wenig ausgestorben, in „der Schanze“ alternativ, multikulturell und szenig – mit allem, was dazugehört: kleine Läden, Cafés, Kneipen, jede Menge Menschen und Fahrräder auf den Straßen … Diese Eindrücke werden nur getrübt, wenn wieder einmal ein origineller Laden aufgrund der Stadtteilaufwertung schließen muss. Und am 1. Mai sollte man vielleicht nicht herkommen … → Tour 8

Die Lange Reihe in St. Georg: St. Georg gilt an einigen Stellen als Schmuddelecke des Zentrums. Gleichzeitig schreitet auch dort die Stadtteilaufwertung voran. Ob man das nun schlecht oder gut findet: Die Lange Reihe ist mittlerweile eine der Hauptschlagadern der Stadt: schick, biolastig, kulinarisch reizvoll und regenbogenbunt. → Tour 5

Urwald und Stadtstrand

Ohlsdorfer Friedhof: Man kann sich verlieren auf seinen verschlungenen Wegen, mit dem Rad oder dem Bus (!) durchfahren oder einfach nach den Grabstätten der vielen Prominenten suchen, die auf diesem „vögeldurchjubelten gepflegtesten Urwald der Welt“ (Wolfgang Borchert) bestattet sind. Infos zu Spaziergängen gibt’s im Beratungszentrum.  Ausflüge

Der Elbstrand: In die Elbe springen sollte man eher nicht! Doch ein Sonnenuntergang am Elbstrand ist etwas Besonderes, dazu ein Bier, dazu die Hafenkulisse. Außerdem kann man von hier bis nach Blankenese laufen. Dabei trifft man aufs Ernst-Barlach-Haus: eine der schönsten Sammlungen, die ich während meiner Hamburg-Streifzüge gesehen habe. → Tour 7

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