Sightseeing-Alternativen

Im Grünen

Planty: Die Grünanlage mit Blu­men­beeten und Büsten wurde an­stelle der ehemali­gen Stadtmauer um die Alt­stadt herum an­gelegt. Ein Spa­ziergang im Park verdeut­licht die Aus­maße des Zent­rums.

Rakowi­cki-Friedhof: Ein­drucks­vol­le Grabmale und eine park­ähn­liche Atmo­s­phä­re do­minieren diesen Fried­hof mit Gräbern be­deu­ten­der Po­len.

Fahrt auf der Weichsel: Eine will­kom­mene Ab­wechs­lung: Per Boot, Damp­fer oder Gondel kann man sich ganz entspannt am Weich­sel­ufer und einigen Sehens­würdig­kei­ten vorbei­schip­pern lassen.

Kościuszko-Hügel: Der wei­t­hin sicht­bare Hügel wurde zu Eh­ren eines Freiheitskämpfers auf­geschüttet. Aus impo­san­ter Höhe ge­währt er ei­nen inte­r­es­santen Blick über die Stadt.

Noch mehr Kirchen

Dominikanerkloster: Die Kirche des Klosters beeindruckt mit ihrem Stil­mix aus Gotik, Renaissance und Ba­rock. Un­be­strittener Höhepunkt sind Beicht­stühle und Chorgestühl in voll­en­de­ter Schnitzkunst.

St.-Andreas-Kirche: In bald mehr als 1000 Jahren hat diese romanische Kir­che noch jeden Angriff überstanden. Das mächtige und dennoch schlanke Mauer­werk beeindruckt uns stets aufs Neue.

Łagiewniki: Das auch ar­chi­tek­to­nisch interessante Sanktuarium der Gött­li­chen Barmherzigkeit ist ei­nes der be­kann­tes­ten Pilgerziele in Po­len und Eu­ropa. Gleich daneben wartet das neue Johan­nes-Paul-II.-Zentrum, ein dem pol­ni­schen Papst und Heiligen ge­wid­metes Sanktuarium.

Hart erarbeitete Kunst

Buntglasmuseum: Seit mehr als einem Jahrhundert ist Kra­kau ein Zentrum der Bunt­glas­kunst. In der Werkstatt erfährt man von den Künstlern Fas­zi­nie­ren­des über die ein­zelnen Arbeits­schrit­te bis zum fertigen Fenster.

Zentrum für Glas und Kera­mik: In der Glasfabrik kann man bei Vor­füh­run­gen die ein­zel­nen Her­stellungs­pro­zes­se von künst­le­ri­schem Glas mit­er­leben.

Wieliczka: In der südlich an Krakau gren­zenden Kleinstadt befindet sich ei­nes der weltweit ältesten Salz­berg­wer­ke. In diesem La­byrinth voller Wun­der kommt man an Kam­mern, Ka­pel­len und Salzseen vorbei, wobei im­mer wie­der in Salz gehauene Fi­gu­ren, Re­liefs, Al­tä­re und bib­lische Szenen auf­tau­chen.

Das ganz andere Krakau

Restaurants und Clubs: Die his­to­ri­sche Alt­stadt hat die weltweit größte Dich­te an Lo­kalen. Ein Großteil von ih­nen ist in den Katakomben der Kra­kau­er Kel­ler­gewölbe unter­gebracht: in Sa­chen Ro­man­tik unübertrof­fen. → Tou­ren 1, 2, 3 und 9

Cafés: Noch reizvoller sind wohl die Cafés. Liebevoll eingerichtet, voller An­ti­qui­täten und ge­mütlicher Ecken, mit selbst­ge­mach­ten Kuchen, sündhaft le­cke­rer heißer Scho­kolade oder ehr­li­chem Kaffee. Un­se­re Favoriten sind das No­wa Prowin­cja, Camelot und Mle­czar­nia.

Nowy Świat und Piasek: In den rund ums Na­ti­onalmu­seum ge­le­ge­nen Stadtvier­teln sind die reiz­vollsten Ju­gend­stil­ge­bäude Krakaus zu be­wun­dern. Spannend wird es in der ehe­ma­ligen Tabakfabrik Tytano, in deren Hallen Start-ups, Modedesigner, Künstler, Coworking-Büros, aber auch Kneipen und Boutiquen gezogen sind.

Markt von Kleparz: Krakaus be­lieb­tes­ter Markt mit den besten Le­bens­mitteln aus der Region. Perfekt zum Kau­fen und Schlendern, Riechen und Anschauen.

Museum für Zeitgenössische Kunst: In einem be­ein­dru­cken­den Betonbau direkt neben der Schindlerfabrik ist die­ses Museum untergebracht. Zu se­hen ist die ganze Bandbreite zeit­ge­nös­sischer Kunstwerke von Gemälden über Installationen bis Readymades.

Nowa Huta: Der heutige Stadt­teil Kra­kaus ist eine im Stil des So­zia­lis­ti­schen Re­alis­mus gebaute Planstadt. Au­ßer wuch­tigen Wohnblöcken steht hier die schlich­te, aber ein­drucks­volle Kirche Arka Pana, für die die Bewohner jahr­zehn­te­lang kämpf­ten. Seit 2016 sind in der Galeria Zdzisława Beksińskiego ver­stö­rende Ge­mälde zu entdecken: Düstere Atmo­sphären, teils abstoßende Farben, pein­gekrümmte Körper, allgegen­wär­ti­ger Tod und Lei­den.

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