Sightseeing-Klassiker

Auf dem Königsweg

Königsweg: Dieser Weg verläuft durch die Altstadt und über den Haupt­markt zur Königsburg und erinnert an die Rou­te, auf der die Herrscher nach Krie­gen, Jagden oder Ausflügen zurück nach Hau­se kamen. Hier lassen sich die meis­ten Sehenswürdigkeiten finden.

Bar­bakane, Florianstor: Die Reste der Stadt­be­fes­ti­gung am Auftakt des Kö­nigs­wegs zeugen von Krakaus eins­ti­ger Stärke. Hier blieben die Stadt­mau­ern, das Tor und das Ver­tei­di­gungs­werk ste­hen, ansonsten wurden sie ab­ge­ris­sen.

Hauptmarkt: Das lebhafte Zentrum der Stadt ist um diesen größten mit­tel­al­terli­chen Platz Europas an­ge­ord­net, der wiederholt zum schönsten Platz der Welt gewählt worden ist. Die Tuch­hal­len in seiner Mitte sor­gen für die reiz­volle Zweitei­lung der ei­gentlich qua­dra­ti­schen Grund­fläche.

Tuchhallen: In der Mitte des Markt­platzes ziehen die formvollendeten Tuch­hallen mit den langen Arkaden und den Krämerbuden voller Kunst­hand­werk den Blick auf sich …

Wawel: Das einstige Kö­nigs­schloss mit der eindrucksvollen Ka­the­d­ra­le ist kom­plett erhalten und birgt be­deu­ten­de Zeug­nis­se der pol­ni­schen Geschich­te. Die Burganlage bildet logischer­wei­se den Abschluss des Königswegs.

Kirchen

Marienkirche: Auf die gotische Ma­rien­kirche mit den unter­schied­li­chen Türmen und dem pracht­vol­l ge­schnitz­ten Hochal­tar von Veit Stoß macht nicht zu­letzt das Trom­petensignal auf­merk­sam, das stünd­lich vom Nord­turm ge­bla­sen wird.

Franziskanerbasilika: Die Kir­che des Franziskanerklosters weist ein „Best of“ des be­rühm­ten Kra­kauer Künst­lers Stanis­ław Wys­piań­ski auf. Die Wände hat er mit Feldblumen be­malt, am ein­drucksvollsten ist aber si­cher sein Glasfenster, das Gott bei der Erschaffung der Welt zeigt.

Paulinerkirche „Auf dem Fel­sen“: Die auf einen Felsen ge­bau­te Klos­terkir­che ist das für Krakauer vielleicht be­deu­tends­te Got­tes­haus der Stadt – in ihrer Krypta sind be­rühmte Küns­t­ler wie Miłosz oder Wyspia­ński in Sar­ko­pha­gen bestattet.

Geschichte und Kunst

Untergrund des Marktplatzes: Un­ter dem Hauptmarkt gibt es nicht nur zahl­lose Kel­ler­res­tau­rants und knei­pen, son­dern seit 2010 auch dieses un­ter­irdische Mu­seum, in dem man das Le­ben im mit­tel­al­ter­lichen Krakau ent­decken kann.

Czartoryski-Museum: Un­ter den vie­len sehenswerten Ge­mäl­den der Samm­lung ist das be­rühm­teste Leo­nardo da Vin­cis „Dame mit dem Her­melin“. Al­ler­dings ist diese vorerst auf dem Wa­wel (bis Ende 2019 im Natio­nal­mu­se­um) zu sehen, da das Museum seit Jah­ren renoviert wird. Wir haben die Bau­stelle „Krakauer BER“ getauft.

Collegium Maius: Der goti­sche Pracht­bau gehört zu einer der äl­testen Uni­versitä­ten Europas, zu deren be­rühm­testen Stu­denten Niko­laus Ko­per­nikus zählte. Für eine universi­tä­re Funktion reichen die Räumlich­kei­ten längst nicht mehr aus, statt­des­sen kann man im Museum erfahren, wo und wie einst studiert worden ist.

Nationalmuseum: In ständigen und wech­seln­den Aus­stellungen sieht man vor al­lem Wer­ke der Moderne und zeit­ge­nös­si­sche Kunst.

Jüdische Geschichte

Kazimierz: Der Stadt­teil spiegelt das heutige und frühere jü­dische Le­ben wider: Sieben Synagogen gibt es und Klez­mer in jü­di­schen Restaurants. Da­ne­ben ist Kazi­mierz auch ein Zen­trum des stu­den­ti­schen Nacht­lebens. Und an einigen Stellen findet man auch die Drehorte für Spielbergs Meisterwerk „Schindlers Liste“.

Platz der Helden des Ghettos: Den Opfern des Nazi-Terrors ist dieser Platz im ehe­ma­ligen Ghetto gewidmet. Beim Apo­the­ker der Ap­te­ka Pod Orłem er­hiel­ten die Verfolg­ten le­bens­wich­ti­ge Un­ter­stüt­zung und Hoff­nung. In un­mittel­ba­rer Nähe wurde die aus dem Film „Schindlers Liste“ bekannte Fab­ryka Schind­lera in ein ein­drucks­vol­les Mu­seum ver­wandelt.

Auschwitz-Birkenau: Im rund 50 km von Krakau entfernten ehemaligen Kon­zentrationslager Auschwitz-Birke­nau ermordete die SS fast 1,5 Millionen Menschen. Die heutige Gedenkstätte zeigt das grausame System der indus­trialisierten Massentötung anhand von mu­se­a­len Ausstellungen sowie ori­gi­na­len Lagern, Gaskammern und Kre­ma­to­rien.

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