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Krakau

Ausgehen

Ausgehen
Kurze Tage, lange Nächte

„In Warschau wird das ganze Jahr gearbeitet, in Krakau nur im Winter, den Rest des Jahres wird gefeiert“ – dieser Spruch verrät viel über die Selbsteinschätzung der Krakauer. Und tatsächlich: Ob in den mittelalterlichen Gewölben unter dem Hauptmarkt oder im angesagten Kazimierz – überall werden die Nächte lang.

Wodka, Craft Beer oder Cocktails?

Seit einigen Jahren gibt es in Polen einen Trend zu Wodkabars: rund um die Uhr geöffnet, der wódka oder ein kleines Bier kosten 1 €, kleine Snacks wie Hering, Würstchen oder Bigos 2 €. Am besten ist die Ambasada Śledzia, beliebt sind auch Bania Luka und Pijalnia Wódki i Piwa. Wer lieber Bier von Mikrobrauereien aus Krakau, Polen und der Welt trinkt, sollte im House of Beer, Weźże Krafta oder Ursa Maior vorbeischauen. Die besten Cocktails gibt es in der Mercy Brown Bar und im Sababa.

Kultur am Abend

Als Polens Kulturhauptstadt ist Krakau auch erfüllt von Musik. Philharmonie, Oper und Theater zählen zur europäischen Spitze (→ Kulturleben). Gleiches kann man über die vielen Festivals sagen (→ Veranstaltungskalender). Für die Jazzszene zählt Krakau gar zu den bedeutendsten Zentren weltweit. Davon kann man sich am besten in der Harris Piano Jazz Bar, im Piec Art oder im Alchemia überzeugen. Nicht zuletzt ist Krakau eines der traditionsreichsten Zentren des jüdischen Lebens in Europa – und eine Stadt des Klezmer. Hören kann man ein Konzert im Klezmer-Hois, Szeroka Nr. 1, Ariel oder in den Synagogen (→ Tour 9).

Alternatives Nachtleben

Im jüdischen Viertel Kazimierz treffen sich Künstler und Studenten, aber auch Touristen aus aller Welt in außergewöhnlichen Bars oder verträumten Cafés voller Antiquitäten. Rund um den Plac Nowy reiht sich eine Kneipe an die andere. Über einen Schrank betritt man schon mal den nächsten Raum wie im Alchemia oder tanzt frühmorgens auf Tischen wie im Singer. Und das Mleczarnia hat den wohl schönsten Biergarten weit und breit. Seit 2015 gibt es ein neues Zentrum des Nachtlebens: Im Tytano, einer ehemaligen Tabakfabrik, treffen sich viele Nachtschwärmer in Kneipen und Clubs.

Unter freiem Himmel

Alkohol darf in Polen nur in Biergärten und an ähnlichen Orten getrunken werden, nicht aber irgendwo sonst unter freiem Himmel.

Im Sommer gut besucht sind die Weichselboulevards (Touren 9 und 11). Nicht weniger beliebt ist natürlich das gepflegte, aber relativ teure Bier an den Tischen im Freien vor Restaurants und Kneipen auf dem Hauptmarkt (→ Tour 1).

In Kazimierz verlagert sich das Nachtleben nicht nur in Sommernächten, sondern auch im Winter zu den Stellplätzen der foodtrucki wie dem Skwer Judah und natürlich auf den Plac Nowy, wo die Baguette-ähnlichen Zapiekanki verkauft werden.

Zum Tanzen

Getanzt wird oft auch spontan in Kneipen, etwa im Singer zu Balkanbeats und Tango. Natürlich gibt es auch Clubs mit elektronischer Musik wie etwa das Frantic oder Prozak 2.0. Nicht nur Homosexuelle gehen zum Tanzen gerne in den Kellerclub LaF oder ins oberirdische Cocon.

5 Tipps für 5 Abende

Ambasada Śledzia: Kult! Die Heringsbotschaft ist eine der polnischen Tapas-Bars. Die besten Beilagen zum Runterspülen der Klaren sind natürlich die Heringskreationen: mit Curry, als Tatar …

Piec Art: Von den unzähligen Krakauer Jazzklubs einer der besten. Eher Modern Jazz, seltener Free-Jazz-Experimente.

Tytano: Die zu einem Kulturzentrum umfunktionierte ehemalige Tabakfabrik ist einer der interessantesten Orte, der in Krakau in den letzten Jahren entstanden ist.

Alchemia: Magisch ist diese Kneipe, in der man trotz der vier Räume und dem Keller (hervorragende Jazzkonzerte!) nur selten einen Platz findet. Hier schlägt das Herz des alten Kazimierz.

Mleczarnia: Ein Lokal voller alter Bilder, Plakate und Truhen. Im Sommer kann man im Garten im Schatten eines Kastanienbaums sein Bier genießen.

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