Cafes

Die schönsten Kaffeehäuser

Es gibt viele wunderschöne Kaffeehäuser – Wir stellen Ihnen einige der schönsten und skurrilsten davon vor.

Eiscafé Venezia

Auf dem kleinen Abschnitt der Kö­nig­stra­ße lädt das Eiscafé Venezia zu einem (Kurz-)Besuch ein. Schräg gegenüber wurde die alt­ein­ge­ses­sene Buch­han­dels­kette Wei­land, die seit 1873 in Nord­deutsch­land heimisch war, im No­vember 2012 von ei­ner an­de­ren Buch­handelskette ge­schluckt. Im­merhin: Die etwas zu klei­ne Lese­ecke und die sehr gut sor­tier­ten Re­gio­nalia sind ge­blie­ben.

Gaumenfreude

Bio/Regional: Gaumenfreude , sogar eine reine Bio-Kon­ditorei existiert in der Hüxstraße (Nr. 46). Zu­gegeben, sie ist ziemlich klein, doch sehr nett wird es, wenn man einen der zwei Au­ßen­ti­sche an der Flaniermeile erwischt. Ver­wen­det wer­den ausschließlich ökologisch hoch­wertige Zutaten, es existieren aus­führ­liche Hin­weise für Allergiker und Veganer, und einer der Renner ist die Quark-Sand­dorn-Torte mit Himbeeren. Da­bei verzichtet Kon­ditor­meis­te­rin Silke Eick­hoff häufig auf Mehl und Laktose und hat sich Slow-Food- und Fairtrade-Labeln ver­schrieben! In der (we­sentlich größeren) Filiale in der Moislinger Allee 69 b werden sogar Hoch­zeits­torten an­ge­fertigt. Mi–Fr 11–18 Uhr, Sa 10–18 Uhr, So 12–18 Uhr („Mon­tag und Diens­tag ist Fas­ten­tag“, wie es auf der Web­seite heißt …). Tel. 98920647, www.​konditorei-gaumenfreude.​de.

Marae

Bio/Regional: Marae , das übergeordnete Thema ist Neu­seeland: „Marae“ heißt dort Gastsaal, und die verschlungenen Orna­mente auf den Stüh­len erinnern an die Tatoos der Maori. Im sehr zeit­geistigen, aber ebenso wohlfühlig ein­ge­rich­te­ten Café eines jungen Paars mit Klein­kind sitzt man an ausrangierten Singer-Näh­maschi­nen und süßt seine Kaffee­kreatio­nen mit Bio-Rü­benzucker aus Deutschland. Al­les ist hier ve­gan, gluten- und laktosefrei, auch die zwei Mit­tagsgerichte (wobei man Kuh­milch für den Milch­kaffee bekommt). Die ge­schmack­voll zu­be­rei­teten Rohkost­kuchen (z. B. orien­ta­li­sche Scho­kotorte mit einer Prise Ostseesalz, Sni­ckers-Cheesecake ohne Mars) wer­den von der In­haberin selbst gebacken und sind mit Dat­teln „ge­zuckert“, der Käsekuchen be­steht u. a. aus ein­geweichten Cashews. Schön exo­tisch sind die koffein­haltigen Li­monaden. Viele be­geis­ter­te Besucher strömten während mei­nes Be­suchs herein – trotz der eher rand­sei­ti­gen Lage in der Engelsgrube 59. Am ers­ten Sa im Monat findet ein veganer Brunch statt. Di–Fr 12–20 Uhr, Sa 10–19 Uhr. Tel. 98950782 od. Tel. 0176-96806629, www.​marae.de.

Café über den Wolken

Auf jeder Etage befinden sich nett ge­machte Mini-Ausstellungen zur Ge­schichte der maritimen Leuchtfeuer­tech­nik. Im obersten Stockwerk ist die noch funktionsfähige Leuchtanlage mit ihren 1000-Watt-Glühbirnen aus­ge­stellt. Doch nicht (nur) deswegen nimmt man die 142 teilweise recht stei­len und engen Holzstufen auf sich. Der fas­zi­nie­rende Rundblick reicht vom Skan­di­na­vienkai über die Trave­mün­der Altstadt und die Lübecker Bucht bis Grömitz und die meck­len­burg-vorpom­merische Ost­see­küste. Nur Menschen mit Höhen­angst wer­den leiden! Die Brüs­tung der Galerie (die sicher der Norm ent­spricht) ist nicht gerade hoch, und etwas ungeräumig ist es dort oben auch … Eine Alternative dazu ist, zwi­schen 15 und 17.30 Uhr mit dem Fahr­stuhl in die 35. Etage des Maritim-Ho­tels zu fahren und das grandiose Pa­no­ra­ma hinter di­cken Gla­sscheiben zu ge­nießen. Das frei­lich kostet Sie min­des­tens einen Cap­puccino in jenem nicht ganz so mo­dern eingerichteten Café über den Wol­ken.

Cafébar

Cafébar , wer Shabby-Schick und Vintage mag, wird sich hier wohlfühlen. Dabei liegt das Eck­lokal mit seinen niedlichen Außen­tischen auch noch in der Hauptschlagader der Alt­stadt. Die wirklich guten Kaffee­varianten und (Avo­ca­do-)​Sandwiches bekommt man mit Milch­känn­chen in Blümchenmustern und origi­nalen Zu­cker­dosen von einst serviert – und selbst das tür­kisfarbene Diamant-Fahrrad der Chefin wirkt stilvoll vor dem Tresen … Abends stehen Cock­tails zu ca. 8 € auf der Karte, z. B. „Balsam für die Birne“ mit Birnen-Wodka und Grape­fruit-Limo oder „Drunken Mango“ mit Rum und Kirschlikör. Selbst Poetry-Slams fin­den hier manchmal statt; zu alledem passt die Unisex-Toi­lette. Mo–Sa ab 9 Uhr. Hüxstr. 94, Tel. 70782300.

Café Steinhusen

Café Steinhusen , außerhalb der Alt­stadt hin­ter dem Burgtor befindet sich das Kaf­fee­haus mit der wahrscheinlich längsten Tor­ten­theke Lübecks: ein stilvolles Oma-Café mit höfli­chen Bedienungen, ange­schloss­enem Kaf­fee­garten und enorm vie­len Sitzplätzen. Man kann sich unters Se­nio­ren­volk mischen oder sich einige Tor­tenstücke ein­packen lassen. Di–Fr 9–18 Uhr, Sa/So 9.30–18 Uhr. Am Burg­feld 3, Tel. 35285.

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