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Latium mit Rom
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Latium mit Rom

Erlebnis Natur

Erlebnis Natur
Sehenswerte Schutzgebiete

25 Schutzgebiete bzw. Naturparks zählt die Region Latium inkl. der beiden Nationalparks. Besonders attraktiv, da gut mit der malerischen Riviera d’Ulisse zu verbinden, sind die karstigen Monti Aurunci mit der Cima del Redentore, auf der 1901, wie auf einigen anderen Gipfeln in Italien, eine riesige Erlöserstatue aufgestellt wurde, nachdem sie unter größten Mühen herauftransportiert worden war. Auch heute ist das eine lohnende Wanderung auf gutem Weg mit tollen Panoramablicken (→ Tour 5).

Nationalpark Circeo: Der einzige komplett im Latium liegende Nationalpark schützt den beeindruckenden, bewaldeten Felsklotz des Monte Circeo (→ Tour 3) und einen nördlich davon gelegenen Teil der Dünen- und Lagunenlandschaft. Er ist also zum Bergsteigen und Baden gleichermaßen geeignet, was nicht alle Nationalparks von sich behaupten können.

Nationalpark Gran Sasso und Monti della Laga: Der grenzüberschreitende Nationalpark liegt nur zu einem kleinen Teil in der Region Latium und umfasst dort die Gipfel nördlich und westlich von Amatrice mit ihren fantastischen Eichen- und Buchenwaldhängen, wo einsame Wanderungen möglich sind.

Einsame Hochebenen

Altopiano di Rascino: Diese abgelegene Hochebene, auf der preisgekrönte Linsen wachsen, zählt zu den absoluten Lieblingsorten des Autors. Eine abenteuerliche Anfahrt über kurvige Sträßchen und Bergdörfer durch wunderschöne Wälder, oben ungeteerte Schotterpisten, Schafe, Kühe, einzelne Gehöfte und karstige Bergkuppen, am Rand ein flacher, sumpfiger See, und sogar die Überreste einer Burg gibt es zu erahnen. Da es zwei Auffahrten gibt, ist der Ausflug sogar als Rundtour möglich. Picknickkorb samt kräftigem Rotwein mitnehmen, ein schönes Plätzchen irgendwo in der Ebene suchen und einfach genießen.

Altipiani di Arcinazzo: Zwischen Fiuggi und Subiaco erstreckt sich diese flache Hochebene, umrahmt von grünen Wäldern und mit einer eindrucksvollen römischen Tempelruine, der Villa di Traiano, direkt neben der Straße.

Von Amatrice zum Lago di Campotosto: Amatrice liegt selbst schon auf 1000 m, was einem aufgrund der hohen Gipfel rundherum gar nicht so vorkommt. Die Fahrt auf der SR 577 zum Lago di Campotosto, der kurz hinter der Regionsgrenze in den Abruzzen liegt, führt über eine malerische Hochebene mit Almweiden und dichten Laubwäldern, im Herbst eine wahre Farbexplosion. Vom Lago di Campotosto sieht man hinüber zum Gran Sasso, ein Anblick von kanadisch anmutender Weite und Monumentalität!

Für Gipfelstürmer

Monte Terminillo: Nur eine Autostunde von Rom entfernt, beliebt im Sommer wie im Winter, hinauf geht es auf einer Straße, die teilweise autobahnartige Ausmaße hat, bis zu einer Hütte, von der man in gut eineinhalb Stunden zu einem der spektakulärsten Aussichtspunkte des Latiums gelangt – der Monte Terminillo bietet ein wahrhaft effizientes Gipfelerlebnis!

Monte Gorzano: Der höchste Berg des Latiums (2458 m) ragt oberhalb von Amatrice auf. Wer furchtlos Auto fährt, kann sich auf geteertem Weg bis zum Santuario Sacro Cuore auf 1384 m hochschrauben und von dort in 2:30 Std. durch dichten Laubwald und über karstige Berghänge zum Gipfel aufsteigen. Eine Tour, die nur bei sicherem Wetter zu machen ist!

Monte della Guardia: Zwar nicht der niedrigste Gipfel des Latiums, aber viel fehlt dazu nicht. Wer die höchste Erhebung der Insel Ponza erklimmt, hat einen Bilderbuchblick auf Meer, Ginsterhänge, weiße Ferienhäuschen und felsige Buchten.

Täler, Höhlen und Krater

Valle dei Santi: Eine Wanderung am plätschernden Bach unterhalb der trutzigen Abbazia di Trisulti im gebirgigen, dicht bewaldeten Hinterland garantiert Idylle pur.

Grotte di Collepardo und Pozzo’Antullo: Nicht weit von dem verschlafenen Örtchen Collepardo liegen eine eindrucksvolle Tropfsteinhöhle, die Grotte di Collepardo, und der einzigartige Pozzo’Antullo, ein sich im Karstgestein öffnender Krater von 80 m Tiefe und 300 m Durchmesser. Sein Grund ist dicht bewaldet, und einige seiner senkrechten Wände weisen riesige Stalaktiten auf, entstanden durch das herabtropfende Wasser im porösen Kalkgestein.

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