Cafes

Die schönsten Kaffeehäuser

Es gibt viele wunderschöne Kaffeehäuser – Wir stellen Ihnen einige der schönsten und skurrilsten davon vor.

Confeitaria Nacional

Mein Tipp: Confeitaria Nacional  Tägl. 8–20 Uhr, Sa/So bis 21, So erst ab 9 Uhr. Schon 1829 gegründet und da­mit eine der ältesten Kon­ditoreien Por­tu­gals, heute noch in Fa­mi­lien­besitz. Hier wur­de zum ersten Mal der bolo-rei her­ge­stellt, ein ring­förmiger Kuchen mit Frucht­stü­cken, der auf einem Original­re­zept aus Paris beruht, aber in­zwi­schen als ty­pisch por­tugiesisches Weih­nachts­gebäck gilt. Be­eindruckende Innen­aus­stat­tung des Cafés: groß­flächige Spiegel, ge­schwungenes Holz, aus­la­dende Vitrinen. Unter der Stammkundschaft sind vor allem äl­tere Damen, die sich hier zu einem klei­nen Schwätz­chen treffen. Weniger Be­trieb herrscht in den ruhigen Sä­len oben: dort gibt es auch Hauptgerichte (Selbst­be­die­nung). Bica 1,10 €, am Tresen etwas preis­werter. Praça da Figueira, 18-B/C, Metro Rossio, Tel. 213424470, www.confeitarianacional.com.

A Ginjinha

Mein Tipp: A Ginjinha  Tägl. 9–22 Uhr. Fast direkt am Rossio liegt diese urige Ka­schemme. Ein winziger Raum, gerade ge­nug Platz zum Ste­hen und für die Be­die­nung hinter dem Tre­sen. Hier gibt es köst­li­chen Kirschlikör, ginjinha, der ent­we­der mit oder ohne Sauerkirsche (com elas oder sem elas) serviert wird (Glas 1,40 €). In der Stadt stößt man bei aufmerksamem Hin­schauen im­mer wieder auf weitere kleine Kirsch­likör-Bars, die teilweise Kon­kur­renz­pro­dukte aus­schenken: so z. B. die Ginjinha Sem Rival in direkter Nähe in der Rua das Portas de Santo Antão, 7. Doch die A Ginjinha am Lar­go de São Domingos bleibt das Original, das die­sem für Lis­sabon typischen Kirsch­likör seinen Namen ge­geben hat. 1840 grün­dete der aus dem nord­spanischen Galicien stammende Fran­cis­co Espinheira die Ka­schem­me; das Re­zept für den Likör stammte angeblich von ei­nem Mönch. Largo de São Domingos, 8, Metro Rossio.

Pois, café

Mein Tipp: Pois, café  Tägl. 10–23, Mo erst ab 12 Uhr (Küche bis 22 Uhr). Café direkt unter­halb der Kathed­rale. Wer in Lissa­bon Sehn­sucht nach einem gemüt­li­chen Café mit Ses­seln und Le­seecken be­kommt, ist hier ge­nau richtig. Das Rezept für den Apfelstrudel brach­ten die österreichischen Gründerinnen aus ihrer Heimat mit, damit machten sie sich in Lissa­bon schnell einen Namen. Außer­dem im Ange­bot: Tagesgerichte und -sup­pen, Sand­wiches, Tapas, Toasts und Salate. Beliebt sind auch die Brunche am Wochenende. Hohe De­cken, massive Stein­platten und bunt zu­sam­men­gewürfeltes Mo­biliar ver­brei­ten eine ge­müt­liche Atmo­s­phäre. Kostenloses WLAN. Rua de São João da Praça, 93–95, Metro Terreiro do Paço, Tel. 218862497, www.poiscafe.com.

Darwin’s Café

Mein Tipp: Darwin’s Café  Tägl. 12.30–15.30, 16.30–18.30 und 19.30–23 Uhr, Mo nur bis 16 Uhr. Nächster Tramhalt ist die Linie 15 an der ca. 500 m entfernten Haltestelle Lar­go da Princesa. Bereits von Weitem fallen die fu­tu­ris­ti­schen Gebäude der Cham­pa­li­maud-Stif­tung mit ihrem elliptischen Grund­riss ins Auge. Ge­gründet hat die Stif­tung samt Klinik 2004 der Ban­kier An­tó­nio de Sommer Cham­palimaud: Der reichste Portu­gie­se vermachte ihr mit sei­nem Tod 500 Mio. €. For­schungs- und Be­hand­lungs­schwer­punk­te der Klinik sind die Nerven-, Krebs- und Au­genheilkunde. Öf­fent­lich zugäng­lich ist das Café-Res­tau­rant im Ne­ben­ge­bäude mit schöner Tejo-Aus­sichts­ter­rasse (Schir­me), auf der Getränke und kleine Speisen serviert wer­den. Innen geho­be­nes Res­taurant mit Haupt­ge­richten mittags und abends ab 16 €. Der geräumi­ge Spei­se­saal greift mit seiner kreis­för­mi­gen Bar die For­men­spra­che des vom indi­schen Ar­chi­tekten Charles Correa entworfe­nen Ge­bäu­de­kom­plexes auf. Cham­pa­li­maud Centre for the Unknown, Av. Brasília, Ala B, Tel. 210480222, www.​darwincafe.com.

Clara Clara

Mein Tipp: Clara Clara  Tägl. 10–23 Uhr (bei sehr schlechtem Wetter geschl.). Ter­rassen­café im Park hin­ter der Markthalle Mer­cado de Santa Clara. An kal­ten Tagen wärmen Decken. Etwa ein Dut­zend Tische im Freien, bedient wird aus ei­nem Metallkiosk in der Mitte. Von hier aus lässt sich in Ruhe das benach­barte Pan­theon betrachten, in der Ferne ist das Tejo-Delta zu sehen. Kleine Kinder können ne­benan auf dem Spielplatz toben. WLAN kostenlos. Brei­te Auswahl an Sand­wi­ches, Toasts und Crois­sants. Campo de Santa Clara, Metro Santa Apolónia, Tel. 218850172, www.​facebook.​com/​clara​claracafe.

Café Saudade

Mein Tipp: Café Saudade  Tägl. 8.30–19 Uhr. Nur 50 m vom Endpunkt der Glei­se am Kopf­bahn­hof Sintra entfernt. Se­hens­wertes Gebäu­de, in dem von 1888 bis 1974 die Konditorei Queijadas da Mathilde un­tergebracht war. Die Buchstaben in den Ecken der herrlichen Stuck­de­cke formen das Wort „Mathilde“. Die alten Fab­rik­räu­me werden auch für Kunst­aus­stel­lun­gen, Kon­zerte und den Verkauf von Ke­ra­mik­kunst verwendet. Große Auswahl an Sand­wi­ches, klei­nen vegetarischen Ge­rich­ten sowie sü­ßen Teil­chen. Tägl. bis 12 Uhr Früh­stück so­wie an­schlie­ßend bis 16 Uhr Brunch. WLAN frei. Av. Mi­guel Bom­bar­da, 6, Tel. 212428804, www.facebook.com/CafeSaudade.

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