Unterwegs mit Johannes Beck

Unterwegs mit Johannes Beck

Überschuldung, Rezession, Ar­beits­losig­keit – in den ver­gan­ge­nen Jahren hatte Portugals Image mit der Finanz­krise zu kämpfen. Doch die wirt­schaft­lichen Schwie­rig­keiten setzten bei vie­len Por­tu­giesen kreative Energien frei: Sie ha­ben Bars fantasievoll dekoriert, ab­wechslungsreiche Spei­sen für The­men-Restaurants er­dacht und alte Pa­läs­te liebevoll res­tau­riert, um dort Un­ter­künfte ein­zurichten.

Das hat die Attraktivität von Lis­sa­bon deutlich gesteigert. Die Stadt wurde zu einem der trendigsten Reiseziele Euro­pas. Manch ein Lis­sa­bonner macht sich inzwischen sogar Sorgen, dass sich die Stadt zu sehr auf den Tourismus aus­richtet und die Ursprünglichkeit Lissa­bons darunter lei­den könnte. Tat­säch­lich ist es bedenklich, wenn in den Alt­stadtvierteln zu­neh­mend Wohnun­gen in Ferienwohnungen umgewandelt wer­den und Tuk-Tuk-Taxis manche idyllische Gasse verstopfen.

Dieses Buch stellt zahlreiche alter­native Ziele neben den allseits bekann­ten Tou­ristenpfaden vor: Alt­stadt­vier­tel außerhalb der Alfama, ver­steckte Parks oder abgelegene Res­tau­rants, es gibt in Lissabon noch genug Ursprüng­li­ches zu entdecken. Am besten Sie be­gin­nen Ihre Entdeckungsreise an ei­nem der zahlreichen Aus­sichts­punk­te, die auf Portugiesisch sehr poetisch „Blick aus Gold“ (miradouro) genannt werden.

Ich wün­sche Ih­nen viel Spaß in Lissabon!

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