Cafes

Die schönsten Kaffeehäuser

Es gibt viele wunderschöne Kaffeehäuser – Wir stellen Ihnen einige der schönsten und skurrilsten davon vor.

A Ginjinha

Mein Tipp: A Ginjinha  Tägl. 9–22 Uhr. Fast di­rekt am Rossio liegt diese urige Ka­schemme. Ein winziger Raum, gerade ge­nug Platz zum Ste­hen und für die Be­die­nung hinter dem Tre­sen. Hier gibt es köst­li­chen Kirschlikör, ginjinha, der ent­we­der mit oder ohne Sauerkirsche (com elas oder sem elas) serviert wird (Glas 1,40 €). In der Stadt stößt man bei aufmerksamem Hin­schau­en im­mer wieder auf weitere kleine Kirsch­likör-Bars, die teilweise Kon­kur­renz­pro­duk­te aus­schenken: so z. B. die Ginjinha Sem Rival in direkter Nähe in der Rua das Portas de Santo Antão, 7. Doch die A Ginjinha am Lar­go de São Domingos bleibt das Original, das die­sem für Lis­sabon typischen Kirsch­likör seinen Na­men ge­geben hat. 1840 grün­dete der aus dem nord­spanischen Galicien stammende Fran­cis­co Espinheira die Ka­schem­me; das Re­zept für den Likör stammte angeblich von ei­nem Mönch. Largo de São Domingos, 8, Metro Rossio, Tel. 218145374.

Pois, café

Mein Tipp: Pois, café  Tägl. 10–23, Mo erst ab 12 Uhr (Küche bis 22 Uhr). Café direkt unter­halb der Kathed­rale. Wer in Lissa­bon Sehn­sucht nach einem gemüt­li­chen Café mit Ses­seln und Le­seecken be­kommt, ist hier ge­nau rich­tig. Das Rezept für den Apfelstrudel brach­ten die österreichischen Gründerinnen aus ihrer Heimat mit, damit machten sie sich in Lis­sa­bon schnell einen Namen. Außer­dem im An­ge­bot: Tagesgerichte und -sup­pen, Sand­wiches, Ta­pas, Toasts und Salate. Beliebt sind auch die Brunche am Wochenende. Hohe De­cken, mas­si­ve Stein­platten und bunt zu­sam­men­ge­wür­fel­tes Mo­biliar ver­brei­ten eine ge­müt­liche Atmo­sphä­re. Kostenloses WLAN. Rua de São João da Praça, 93–95, Metro Terreiro do Paço, Tel. 218862​497, www.poiscafe.com.

Darwin’s Café

Darwin’s Café  Tägl. 12.30–15.30, 16.30–18.30 und 19.30–23 Uhr, Mo nur bis 16 Uhr. Nächs­ter Tramhalt ist die Linie 15 an der ca. 500 m entfernten Haltestelle Lar­go da Prin­cesa. Bereits von Weitem fallen die fu­tu­ris­ti­schen Gebäude der Cham­pa­li­maud-Stif­tung mit ihrem elliptischen Grund­riss ins Auge. Ge­grün­det hat die Stif­tung samt Klinik 2004 der Ban­kier An­tó­nio de Sommer Cham­palimaud: Der reichste Portu­gie­se vermachte ihr mit sei­nem Tod 500 Mio. €. For­schungs- und Be­hand­lungs­schwer­punk­te der Klinik sind die Nerven-, Krebs- und Au­genheilkunde. Öf­fent­lich zugäng­lich ist das Café-Res­tau­rant im Ne­ben­ge­bäude mit schöner Tejo-Aus­sichts­ter­rasse (Schir­me), auf der Getränke und kleine Speisen serviert wer­den. Innen geho­be­nes Res­taurant mit Haupt­ge­richten mittags und abends ab 16 €. Der geräumi­ge Spei­se­saal greift mit seiner kreis­för­mi­gen Bar die For­men­spra­che des vom in­di­schen Ar­chi­tekten Charles Correa entworfe­nen Ge­bäu­de­kom­plexes auf. Cham­pa­li­maud Centre for the Unknown, Av. Brasília, Ala B, Tel. 210​480222, www.darwincafe.com.

Clara Clara

Mein Tipp: Clara Clara  Tägl. 10–23 Uhr (bei sehr schlechtem Wetter geschl.). Ter­rassen­café im Park hin­ter der Markthalle Mer­cado de San­ta Clara. An kal­ten Tagen wärmen Decken. Etwa ein Dut­zend Tische im Freien, bedient wird aus ei­nem Metallkiosk in der Mitte. Von hier aus lässt sich in Ruhe das benach­barte Pan­theon be­trachten, in der Ferne ist das Tejo-Delta zu se­hen. Kleine Kinder können ne­benan auf dem Spiel­platz toben. WLAN kostenlos. Brei­te Aus­wahl an Sand­wi­ches, Toasts und Crois­sants. Cam­po de Santa Clara, Metro Santa Apolónia, Tel. 218​850172, www.facebook.com.

Pastéis de Belém

Mein Tipp: Pastéis de Belém  Tägl. 8–23 Uhr (an Feiertagen nur bis 19 Uhr). Le­gendäre Kon­di­torei neben dem Mosteiro dos Jeróni­mos. In­nen ein Labyrinth mit meh­reren Sä­len, die ins­ge­samt 500 Plätze bie­ten. Hier gibt’s die besten pastéis de Belém (auch pastéis de nata ge­nannt), köst­liches Blätter­teiggebäck mit Pud­ding­creme, das nach alten Rezepten der Mön­che des Jeróni­mos-Klosters hergestellt wird. Nach der Sä­ku­la­ri­sierung und Auf­lö­sung der Klös­ter in Portugal begannen für vie­le Klos­ter­be­wohner wirtschaftlich harte Zei­ten. Und so fing wohl je­mand aus dem Mosteiro dos Je­ró­ni­mos 1837 an, hier die Blätter­teigtörtchen zu ver­kau­fen. So lautet zumindest die offi­zielle Ge­schich­te der Pastéis de Belém. Sie sind auch zum Mit­neh­men im Karton zu einem hal­ben Du­t­zend und mit je einer Tüte Zimt und Pu­der­zu­cker erhältlich. Der Duft der herr­lichen Pud­ding­törtchen durchzieht die ganze Konditorei. Bei den Lissabonnern ist sie be­son­ders beliebt für ein kleines Schwätz­chen nach dem Wo­chen­end­spa­ziergang in den Grünanlagen von Belém. Aufgepasst beim Anstehen: Es gibt zwei ge­trennte Schlangen für Take-away und Service am Tisch. Pastéis de Belém pro Stück 1,15 €, Bica 0,80 €. Rua de Belém, 84–92, Tel. 213​637​423, www.pasteisdebelem.pt.

Café da Ordem dos Arquitectos – COA

Café da Ordem dos Arquitectos – COA Mo 9–18, Di–Fr 9–2 und Sa 18–2 Uhr. Das mit den Architekten ist hier wörtlich zu neh­men: Die hinter der Markthalle gelegene Café-Bar gehört zum Sitz des Berufsverbandes. Tags­über eher ruhiger Cafébetrieb, nachts le­gen da­gegen DJs auf und es wird zu elek­tro­ni­schen Sounds getanzt. Kleiner Innenraum, die meis­ten kommen jedoch, um im begrünten Au­ßen­be­reich zu sitzen. Bier 1,50 €. Auch Mit­tags­me­nü, kleine Gerichte und Kuchen. Rua da Ribeira No­va, 50, Metro Cais do Sodré, Tel. 916556207, www.cafeoa.pt.

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