Unterwegs mit Johannes Beck

Unterwegs mit Johannes Beck

Die Lissabonner Crèmetörtchen pastéis de nata symbolisieren meine Leiden­schaft für die portugiesische Haupt­stadt. „Liebe geht durch den Magen“, heißt es, und so genieße ich es jedes Mal aufs Neue, in den knusprigen Blät­ter­teig zu beißen. Ein Fest für alle Sin­ne, wenn sie lecker duftend aus dem Ofen kommen und warme Pud­ding­füllung auf der Zunge zergeht.

In der ganzen Stadt findet man Tau­sen­de Cafés und Konditoreien, und egal ob Student, Büroangestellter oder Tou­rist: Kaum jemand kann der Ver­su­chung widerstehen, eine Pause mit Kaf­fee und Törtchen zu machen. Die in Deutschland oft kurz und knapp, gram­ma­tikalisch aber nicht ganz korrekt als „natas“ bezeichneten Teilchen stehen so für vieles, das ich an Lissabon liebe.

Die tief in Lissabon verwurzelte Kaf­fee­kultur sorgt für einen entspannten Rhyth­mus in der ansonsten trubeligen Stadt, bietet Raum zum Innehalten und Reflektieren. Am besten gelingt mir das an den Aussichtspunkten, die neben über­raschenden Perspektiven fast im­mer auch ein Terrassencafé bieten. Herr­lich, bei einem Espresso und einem pastel de nata vor der Graça-Kirche zu sitzen und den Blick auf Burg, Tejo und Unterstadt zu genießen: Da muss ich nicht lange überlegen, warum Lissabon meine zweite Heimat geworden ist!

Boa viagem – eine gute Reise!

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