Shopping

Shoppingstraßen und -viertel

In der Slo­ane Street und der Bond Street ha­ben sich die gro­ßen Na­men der Modewelt wie Gucci, Ver­sace und Cha­nel nieder­ge­las­sen. In der Oxford Street und in der Regent Street findet man in den Me­gasto­res der inter­na­tio­nal vertretenen Ketten alles von der De­signer­jeans bis zur Socke. An­ge­neh­mer ist aber das Einkaufen auf der Ken­sing­ton High Street, an der sich eben­falls die einschlägigen Ket­ten an­ge­sie­delt ha­ben. Die legendäre Carnaby Street, die durch diverse Modedesigner der Swinging Sixties berühmt wurde, ist heute Fußgängerzone. Noch heute fin­den sich dort zahlreiche individuelle Mo­deläden. Ein Klassiker ist und bleibt die langgestreckte King’s Road in Chel­sea, wo einst die Hippie- und Punk-Kul­tur „erfunden“ wurde.

Ein Paradies speziell für Bücher­freunde ist die Charing Cross Road: Zwischen Lei­cester Square und Cam­bridge Circus reiht sich dort eine Buch­handlung an die andere, vor allem Fachbuch­hand­lun­gen und Anti­qua­riate sind ver­tre­ten.

Viele Bou­ti­quen und kleinere, indi­vi­duel­le Ge­schäf­te finden sich in Soho, mehr noch im East End sowie in Cler­ken­well und den angrenzenden Stadt­be­zirken. Eine Art Shopping Guide für sol­che Läden ist die Website www.​independentlondon.com, auf der man sich über An­ge­bot und Lage informie­ren kann.

Kaufhäuser: „All Things for All People, Everywhere“

Wer weite Wege scheut, kann si­cher sein, dass alle seine Wünsche in den 230 Ab­tei­lungen des Nobelkaufhau­ses Har­rods er­füllt werden. Vor allem die Food Halls verursachen mit ihrem kunst­voll drapierten Überangebot ei­nen wahren Sinnesrausch. Gleich ne­ben­an gilt Harvey Nichols als Paradies für Modefans, was be­reits die krea­ti­ven Schau­fenster­deko­ra­tionen er­ah­nen las­sen. Peter Jones am Slone Square be­geis­tert eben­so wie Selfridges in der Ox­ford Street mit seinem üppi­gen An­ge­bot. Dort fin­det sich auch der Flag­ship-Store von Marks & Spen­cer, der von vie­len Kun­den vor allem für sei­ne her­vor­ragende Lebens­mit­telab­tei­lung ge­schätzt wird.

Und ein echtes Buch­kauf­haus gibt es auch: Mit sechs Eta­gen ist die Wa­ter­stones-Filiale am Pic­cadilly die größ­te Buch­hand­lung Eu­ropas – es gibt kaum ein lie­fer­ba­res eng­li­sches Buch, das hier nicht in den Re­ga­len steht.

Erste Adressen

Jenseits der großen Kauf­häuser und Ket­ten gibt es in Lon­don natürlich zahl­rei­che Spezial­geschäfte so­wie klei­ne­re Boutiquen und Läden, die mit ei­nem besonderen An­ge­bot locken. Ein Klas­siker ist si­cher­lich der Hoflieferant Fortnum & Mason in der Piccadilly Street, dessen De­likatessen schon vor zwei­hundert Jah­ren auf den Tischen der englischen Adeligen landeten. Von dort ist es nur ein Katzensprung zur Savile Row mit ihren Herren-Maß­schnei­dern oder zu John Lobb, Londons be­rühmtesten Schuh­macher. In un­mit­tel­ba­rer Nähe gibt es selbstverständlich auch die No­bel­boutiquen von Stella McCart­ney so­wie von Vivienne West­wood, der schril­len Queen unter den eng­lischen Mo­de­machern. Dazu passt auch das Kauf­haus Liberty in der Re­gent Street, das für seine hochwertigen Baum­woll- und Sei­den­stoffe bekannt ist. Und da es in Eng­land bekanntlich häu­fig regnet, soll­te man bei James Smith & Sons in der New Oxford Street vor­beischauen – dort werden seit 1830 noble hand­ge­fer­tig­te Regenschirme ver­kauft. Au­ßer­dem gibt es noch viele klei­ne Spezial­ge­schäfte für Nor­mal­sterb­liche wie etwa den auf Rei­se­li­te­ra­tur spe­zia­li­sier­ten Buch­lad­en Daunt Books oder Rough Trade, ein kultiges Mu­sik­ge­schäft.

Markttreiben

Jedes Wochenende strömen wahre Men­schenmassen zum Camden Market so­wie zum Portobello Market nach Not­ting Hill, die beide Kultstatus ge­nie­ßen und neben Klamotten so allerlei Nip­pes und Antiquitäten anbieten. Am Sonn­tag locken aber auch der Brick Lane Market sowie der für seine Blu­men bekannte Columbia Road Market im East End. Der ebenfalls im Londoner Osten angesiedelte Petticoat Lane Mar­ket ist ein wenig heruntergekommen, wäh­rend der Spitalfields Market mit viel Glas architektonisch aufgepeppt wur­de. Nobel ist das Flair vor allem im guss­eisern und glasüberspannten Lea­den­hall Market, der vorwiegend von Lon­doner Bankern frequentiert wird.

Leckeres und schön prä­sentiertes Essen bieten der Borough Market mit seinen unter ei­nem Eisenbahnviadukt aufge­bau­ten Markt­ständen oder der Maltby Street Market am Südufer der Themse.

Back
Cookies help us deliver our services. By using our services, you agree to our use of cookies. Learn more