Essen in München

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Die Spitze: Die besten Restaurants von München

Tantris: Am Anfang war es nur das Steckenpferd eines naschhaften Bauunternehmers, aber dann wurde es die Keimzelle des Neuen Deutschen Küchenwunders. Erst Eckhart Witzigmann und dann Heinz Winkler, gastronomische Namen von Donnerhall, brachten die Bundesrepublik auf ein anderes kulinarisches Niveau, und dass Hans Haas seit unglaublichen 25 Jahren das Flagschiff der Münchner Küchen weiter an der Spitze der Flotte segeln kann, gehört zu den ganz großen Leistungen am Herd.

Pageou: Die Promi-Köche kommen und gehen, manche bleiben im Fernsehen stecken, aber auch die Bildschirmhelden in weißer Jacke können manchmal richtig gut kochen. Ali Güngörmüs hat die eher schwierige Adresse in den Fünf Höfen mit seinem Cross-over aus Haute Cuisine und levantinischer Küche in ganz kurzer Zeit in die erste Liga der Münchner Restaurants geschossen.

Aufs ins Wirtshaus: München auf die traditionelle Art

Fraunhofer: Restaurationsbetrieb seit 1774 – da können die anderen noch so krachledern daherkommen und ihre Speisekarte mit Bajuwarismen vom Unverständlichsten dekorieren, Tradition geht anders. Eben genau so wie im Fraunhofer, dem vielleicht ursprünglichsten Wirtshaus in ganz München.

Wirtshaus zur Schwalbe: Zugegeben, das kleine Nachbarschaftsgasthaus mit Kegelbahn und schmusigem Garten könnte auch bei den besten Restaurants von München stehen. Im Stahlbad der Sterneküche gestählt, hat sich Karl Ederer auf die Schwanthalerhöhe zurückgezogen und zeigt dort, wie gut bayrische Küche eben doch sein kann. Auch ohne Souvenirladen, Kochschule und eigene Produktlinien im Supermarktregal.

Die nördlichste Stadt Italiens: Italienisch essen in München

Sarfati Vini Naturali: Am liebsten wären sie ja alle Italiener, die Münchner. Auch wenn es sich nach Namen und Anspruch bei Sarfatis eher um den Wein – alle Kreszenzen im üppigen Programm sind ausschließlich auf Naturhefen ausgebaut – dreht, ich komme zum Essen zu diesem Münchener Italiener. Dass dazu der Service nicht nur ungemein liebreizend ist, sondern auch noch sehr genau weiß, was da auf den Tellern liegt und ins Glas kommt, ist dann auch kein Grund, doch in eine x-beliebige Pizzeria zu gehen.

Nero: Ach ja, die Pizza – selbst ansonsten friedlich zusammenlebende Sozpäd-Studenten-WGs verzanken sich im Stil afghanischer Stämme über den Streit um das beste Pizza-Restaurant von München. Dabei ist das doch ganz einfach, die besten belegten Teigfladen kommen aus dem fauchend heißen Ofen des Nero. Den Traditionalisten mag der aufgestylte Laden ja zu schick sein, aber geht’s jetzt hier um die beste Pizza oder blödeln wir nur rum?

Gesund? Egal, Hauptsache, vegetarisch

Tian: Endlich eine Lösung für eines der dringendsten Probleme der Münchner Männerwelt: Wohin nur zum Essen mit der hübschen neuen Freundin, die partout nicht in totes Tier beißen, sondern vegetarisch Essen gehen möchte in München? Bislang musste sich der karnivore Schwerenöter mit langen Zähnen durch labbrige Sojafermente kauen, aber was auch in Wien schon so gut funktioniert hat, klappt auch in Schweinshaxenhausen: Ein tolles vegetarisches Restaurant in München ist das Tian. Hier ist nicht nur der Wille, sondern auch die Küche gut. Wer nach sechs Gängen durch das Saisongemüse immer noch dem Schnitzel hinterhertrauert, braucht kein Fleisch, sondern einen Psychiater.

Türkisch Essen in München

Derya: Kurzurlaub am Bosporus? Dazu muss man noch nicht mal bis zum Bahnhof, hinter der Tür des Derya findet man exterritoriales Gelände. Schon allein wegen der Vorspeisenplatte muss man unbedingt hin. Kenner bleiben noch ein bisschen länger für den Lammnierenspieß und schlemmen sich dann noch durch die honigsüßen Dessertschweinereien.

Schon ganz früh ganz schick essen in München

Dachterrasse des Bayerischen Hofs: Frühstück, die überschätzte Mahlzeit. Aber wenn schon, denn schon: Die immer noch schönste Rooftop-Bar Münchens kredenzt auch eine hinreißende Morgenmahlzeit, und das auch schon ab sechs Uhr morgens. Teuer, aber den Panaromablick über die Dächer der Altstadt gibt es gratis, ebenso den Anblick unausgeschlafener Promigäste des noblen Hauses.

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