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Cafes

Die schönsten Kaffeehäuser

Es gibt viele wunderschöne Kaffeehäuser – Wir stellen Ihnen einige der schönsten und skurrilsten davon vor.

Mr. Pancake

Bio/Regional: Um die wenigen Tische von Mr. Pancake in der Gabelsbergerstr. 34 wird auffällig viel Englisch gesprochen: Viele Expats und amerikanisch sozialisierte Münchner bekämpfen hier ihr Heimweh mit authentischen, perfekt aufgepufften Pfannkuchen. Ein Traum in Ahornsirup!

Café Jasmin

Mein Tipp: Unendlich stilvoll ist das Café Jasmin kaum 50 m weiter (Augustenstr. 74). Bis vor Kurzem noch eins der letzten 50er-Jahre-Cafés mit Filterkaffee und Cremetortengebirgen, jetzt ein Retro-Knaller: Die Einrichtung ist geblieben, aber statt Fanta gibt’s jetzt Bionade und statt Eierlikör Prosecco-Aperol.

Gartensalon

Bio/Regional: Die Amalienpassage zwischen Amalien- und Türkenstraße ist schon arg spöde, Garten ist hier erst recht keiner, aber dafür der Gartensalon mit großartigen Kuchen, Torten und wuchtig-gesundem Frühstück. Im Sommer schön kühl und schattig.

Barer 61

Mein Tipp: Etwa 200 m die Barer Straße nach Norden findet sich mit dem Barer 61 das netteste Kiezcafé der Maxvorstadt, neben den Standards aus der Kaffeemaschine und dem Sandwichtoaster kommt man auch wegen der Saftkreationen (Barry’s Mix!) hierher. Der dazugehörige Laden Gegenüber (sinnigerweise gegenüber) hat auch noch einen leistungsfähigen Pizzaofen. Die Bedienungen tragen den Teigfladen auch gerne über die Straße.

Ladencafé Marais

Ladencafé Marais Ob die Schwanthalerhöhe nun Szeneviertel wird oder nicht, Kuchenhochburg ist sie schon: Ins Marais kommt man aber nicht nur wegen des Backwerks, sondern auch wegen der vielen schönen Dinge in den Regalen der alten Ladeneinrichtung. Sogar die Stühle kann man kaufen. Parkstr. 2, Tel. 500​94552. Di–Sa 8–20, So 10–18 Uhr. Tram 18/19 Holzapfelstr.

Jessas

Über diese Frage können sich harmonische Münchner WGs in Krisengebiete afghanischen Zuschnitts verwandeln. Deshalb nur in vorsichtiger Näherung die häufigsten Nennungen ohne Wertung: Die längsten Schlangen hat Ballabeni in der Maxvorstadt, das gleiche Frostgut gibt es auch bei Jessas in der Klenzestraße. Traditionalisten rümpfen da die Nase und verweisen indigniert auf Sarcletti am Rotkreuzplatz mit seinen über 100 Sorten. Den blasiertesten Service – keine schnöden Kugelstecher, sondern Spatel – und trotzdem gutes, fettes Eis hat Bartu in der Wilhelmstr. 23 (Schwabing) und auch die Krake vom Platzl ist mit Schubeck’s Eis im Spiel. Keine Geschmacksrichtung zu albern ist dem Verrückten Eismacher , Gyroseis und Zazikieis hat die Welt unbedingt noch gebraucht; die konventionellen Sorten sind aber sehr zu empfehlen (Amalienstr. 77). Und endlich gibt es auch auf der Schwanthalerhöhe etwas anderes als konfektioniertes Stangerleis: Im Punto Gelato modelliert der hinreißend charmante Florian das Schoko-Ingwer-Eis in die Waffel (Schwanthalerstr. 131). Die Kugel kostet überall um 1,50 €.

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