Sightseeing-Klassiker

Mailands Herz

Duomo di Santa Maria Nascente: Ein Mailandbesuch beginnt immer auf dem Dom­platz, auf dem sich die gotische Ka­thedrale mit der vergoldeten Madon­ni­na, Madonna, auf der Spitze erhebt. Ein Meisterwerk aus Marmor, ge­schmückt mit unzähligen Statuen und Tür­men sowie spektakulärem Inneren. Kom­men Sie früh am Morgen, an­dern­falls müssen Sie wegen strenger Si­cher­heitskontrollen am Eingang mit teils langen Warteschlangen rechnen.

Galleria Vittorio Emanuele II: Salot­to, Sa­lon, nennen die Mailänder die über 150 Jahre alte Einkaufspassage gleich neben dem Dom, unter deren prunkvoller Glaskuppel sich Luxus­bou­ti­quen, historische Läden, Res­tau­rants so­wie Heerscharen an Touristen ver­sammeln. Ein Highlight: die Bar Cam­pa­rino, geschmückt mit Jugend­stil­mo­sa­iken – hier schenkte Davide Cam­pari 1867 zum ersten Mal seinen knall­roten Ape­ritif aus.

Große Oper …

Teatro alla Scala: Legendärer Opern­tem­pel, in dem Werke von Verdi, Ros­si­ni, Bellini oder Donizetti erklangen und Stim­men erhabener Diven wie der Cal­las und der Trebaldi ertönten. Falls Sie kei­ner Aufführung beiwohnen kön­nen, be­sichtigen Sie unbedingt das Mu­seo T­eatrale alla Scala, zu dessen Be­such ein Blick in das innen prächtig aus­ge­stattete Theater und auf die Büh­ne ge­hört.

… und Modemekka

Quadrilatero d’Oro: In einem Karree aus vier Straßen, die berühmteste ist die Via Monte Napoleone, reihen sich Edel­boutiquen und Flag­ship-Stores nam­hafter Mode­zaren dicht an dicht. Hier kann man ent­spannt flanieren und den ultimo grido, den letzten Schrei, der Mo­de­welt in opu­lent deko­rierten Schau­fenstern be­stau­nen. Shopping als ex­klusives Ver­gnü­gen.

Eine Burg mitten in der Stadt

Castello Sforzesco: Die zin­nen­be­krönte Burg, einst Sitz des Visconti-Clans und der Sforza-Fürsten, be­her­bergt zahl­rei­che interessante Museen und liegt ein­ge­bettet im Parco Sem­pio­ne, dem größ­ten Park der Stadt, in dem sich viele Se­henswürdigkeiten ver­ber­gen – hier wim­melt es stets von Tou­ris­ten.

Viel besuchte Museen

Pinacoteca di Brera: Eine der wert­volls­ten Gemäldesammlungen Italiens, sie profitierte von Napoleons konfis­zier­ten Kunstwerken aus ganz Nord­ita­lien. In den kürzlich renovierten Sä­len sind Meisterwerke von Raphael, An­drea Mantegna, Giovanni Bellini und vie­len mehr zu sehen.

Pinacoteca Ambrosiana: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für die in 24 Sä­len ausgestellten Kunstwerke, zu deren High­lights der „Der Obstkorb“ von Ca­ra­vaggio oder das „Porträt eines Mu­si­kers“ von Leonardo da Vinci zählen.

La Triennale: Das Design-Museum in­mitten des Parco Sempione be­her­bergt u. a. die bedeutendste Sammlung ital­ienischen Designs der Moderne Ita­liens. Mit interessanten Wech­sel­aus­stel­lungen, Designer-Cafè und Book­shop ein Ort der Inspiration.

Auf den Spuren von Leonardo da Vinci …

Das „Abendmahl“: Leonardo da Vinci mal­te die berühmteste Abend­mahl­sze­ne der Welt – seit 1980 UNESCO-Welt­kul­turerbe – an die Wand im Refek­to­ri­um eines Klosters. Für den Besuch des Fres­kos ist eine Reser­vie­rung obli­ga­to­risch, für Wochenenden am besten Mo­na­te im Voraus.

… und des Stadtheiligen Ambrosius

Basilica di Sant’Ambrogio: Hier schlägt Mailands spirituelles Herz. In dem Gotteshaus, das auf das Jahr 379 zu­rückgeht und dem Stadtheiligen Am­bro­sius geweiht ist, finden viele Hoch­zei­ten und Taufen statt. In der Kapelle San Vittorio in Ciel d’Oro kann man u. a. das einzige authentische Bild des Sant’Ambrogio bestaunen. Auf der Piaz­za Sant’Ambrogio vor der Kirche fei­ern Studenten der nahen „Università Cat­tolica del Sacro Cuore” gerne ihren Uni-Abschluss bei Prosecco und mit Lor­beerkranz im Haar.

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