Sightseeing-Highlights

Kirchen und Architektur

Mainzer Dom: Ein Besuch der über 1000 Jahre alten Kathedrale ist obli­ga­to­risch, die sechs­türmige Silhouette ist allgegenwärtig. Einen ganz un­ver­bauten Blick hat man aber nur vom Lieb­frauen­platz, und zwar auf die mächtige Ostgruppe. Die Erkun­dungs­tour startet man am besten durch den Haupt­eingang auf der Markt­seite.

Stephanskirche: Selbst wer mit sa­kraler Kunst und Architektur gar nichts am Hut hat, sollte dieser Kirche einen Besuch abstatten. Seine Be­kannt­heit verdankt das Gotteshaus in erster Linie den von Marc Chagall ge­fer­tigten Bunt­glas­fenstern. Das tief­blaue Glas ist von farbigen Bildern durch­brochen und wirft bunte Mus­ter auf den Kir­chen­boden.

Neue Synagoge: Das spektakulärste Bau­werk der Neustadt wirkt mit sei­ner grü­nen Reliefkeramikfassade, den ge­zackten Konturen, den un­för­mi­gen Fens­tern und dem markanten Drei­ecks­turm wie ein futuristischer Fremd­körper im Quar­tiers­bild. Einen Blick hinein werfen kann man nur nach Anmeldung. Highlight ist aber sowieso die äußere Erscheinung.

Plätze und Gassen

Markt: Zwischen Dom und Barock­fas­sa­den findet jeden Dienstag, Freitag und Samstag auf dem zentralen Platz der Wochenmarkt mit allerlei regio­nalen Erzeug­nissen statt. Weinstände und Fressbuden bilden eine gelungene Symbiose aus Freiluftsupermarkt und Wein-Bier-Garten.

Augustinerstraße: Die berühmteste Straße von Mainz und ihre ver­win­kelten Seiten­gässchen laden zum ge­müt­lichen Flanieren ein. Charak­te­ris­tisch das anthra­zit­farbene Kopf­stein­pflaster, die restaurierten Fach­werk­fas­sa­den, die kleinen Bou­tiquen, Kunst­gale­rien, Ca­fés sowie Wein­stu­ben und Res­taurants jeder Couleur.

Mystik und Militär

Zitadelle: Mit der Zita­delle hat sich eines der be­deu­tendsten Baudenk­mäler von Mainz erhal­ten, 250 Jahre lang diente sie als Sitz des Militär­kom­man­dos. Hier steht mit dem Drususstein auch das Eh­ren­mal für den Stadt­grün­der.

Isis-Tempel: Mitten in einer Einkaufspassage er­lau­ben die Reste des Heilig­tums aus dem 1. Jh. Ein­blicke in die Zeiten des mys­tischen Mogon­tia­cums. In dem unter­irdischen Schau­raum wer­den be­ein­dru­ckende Fund­stücke aus­ge­stellt.

Römisch-Germanisches Zentral­mu­seum: Weitere Einblicke in die römi­sche Epoche sowie ins früh­mit­tel­alter­liche Mainz ermöglicht das RGZM. Im Ostflügel des Kurfürstlichen Schlosses widmen sich zwei Dauerausstellungen u. a. dem römischen Totenkult, dem Militär und Handwerk sowie dem Nie­der­gang des Imperium Romanum.

Bücher und Gemälde

Gutenberg-Museum: Das „Welt­mu­seum der Druckkunst“ widmet sich auf fünf Etagen u. a. dem Leben und Werk des berühmtesten Sohnes der Stadt. Sicher verwahrt in einem Tresorraum fin­det sich mit den Gutenberg-Bibeln das bedeutendste Werk des Druck­pio­niers. Wer will, kann sich hier auch selber in der mittelalterlichen Druck­kunst ausprobieren.

Landesmuseum: In der ehemaligen Gol­den-Ross-Kaserne ist heute die größte kunst- und kulturgeschichtliche Samm­lung von Rheinland-Pfalz unter­ge­bracht. Neben antiker und mittel­alter­licher Kunst sind hier auch Picasso & Co. zu bewundern.

Fluss und Grün

Rheinpromenade: An der rund 2 km lan­gen Mainzer Uferpromenade laden Grün­flächen, ein aufgeschütteter Sand­strand, Biergarten und Cafés zur Ver­schnauf­pause ein. Jenseits der Theo­dor-Heuss-Brücke bietet sich ein schö­ner Blick auf die Mainzer Silhouette.

Stadtpark: Der prächtigste Park von Mainz liegt als idyllische Oase am süd­lichen Rand der Altstadt. Im großen Bier­garten des Favorite-Hotels gibt’s Kaffe, Kuchen und Erfrischungen. Zum Fluss­ufer sind es nur zwei Kat­zen­sprünge. Die Südbrücke führt an die Main­mündung, wo man den Rhein­schiffen beim Wendemanöver zu­schauen kann.

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