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Mallorca

Erlebnis Natur

Erlebnis Natur
Berge, Meer und eine weite Ebene

Jenseits der Tramuntana ragen im Norden die Halbinseln von Cap de Formentor und La Victòria ins Meer, eröffnen fantastische Panoramen auf die von ihnen umschlossenen weiten Buchten. Die Serra de Llevant, der im Inselosten gelegene zweite Hauptgebirgszug Mallorcas, mag auf den ersten Blick sanfter und weniger spektakulär erscheinen als die wilde Tramuntana, doch lassen sich auch hier Entdeckungen machen, insbesondere im Gebiet des Massivs von Artà, einer der abgelegensten und am wenigsten erschlossenen Regionen der Insel. Prägen an der Ostküste vornehmlich fjordartig tief eingeschnittene Buchten das Bild, so finden sich vor allem im Süden und im Nordosten lange, teilweise naturbelassene Strände. Im Inselinneren erstreckt sich Mallorcas weite, durch Windmühlen, Natursteinmauern, Felder und Weingärten geprägte Kornkammer, die Ebene Es Plà.

Fantastische Fotomotive

Südliche Tramuntana: Das Gebiet zwischen Port d’Andratx und Sóller zeigt sich deutlich sanfter und grüner als der nördliche Bereich des Gebirges. An den steilen Küstenhängen kleben Terrassengärten und putzige kleine Weiler wie Estellencs und Banyalbufar, ebenso das pittoreske „Künstlerdorf“ Deià.

Cala de Sa Calobra: Eine steile, kurvige Bergstraße stürzt sich aus den Höhen der Tramuntana hinab in diese enge Bucht, die auch mit dem Schiff von Port de Sóller aus zu erreichen ist. Durch einen Tunnel geht es zum Ausgang der spektakulären Schlucht Torrent de Pareis, deren Verlauf man ein ganzes Stück weit landeinwärts folgen kann.

Cap de Formentor: Die schmale Landzunge im äußersten Norden der Insel glänzt mit wilder Felsküste und fantastischen Panoramen, die sich (wie der sagenhafte Ausblick beim Mirador de Mal Pas) auch bereits bei der Anfahrt zum Kap bieten. Vom Leuchtturm am Kap selbst reicht der weite Blick oft bis nach Menorca.

La Victòria: Nördlich von Alcúdia bildet die wilde, kaum bebaute Halbinsel das Gegenstück zum Cap de Formentor, besitzt ebenfalls eine Reihe schöner Aussichtspunkte und stellt ein ausgesprochen reizvolles Wandergebiet dar. Leider ist das Kap selbst als Militärsperrgebiet bislang nicht zugänglich.

Schutzgebiete und schöne Täler

Tal von Sóller: Das wasserreiche, sonnige und warme Tal zählt zu den fruchtbarsten Landstrichen der Insel. Geschützt von den umliegenden Bergen, wachsen in der üppigen Gartenlandschaft Zitronen, Feigen, Mandeln und vor allem Orangen. Mittendrin liegen die hübschen Dörfchen Fornalutx und Biniaraix.

Naturpark Dragonera: Im Südwesten Mallorcas liegt die unbewohnte und unter Naturschutz gestellte „Dracheninsel“, die ihren Namen vielleicht der markanten Form, möglicherweise aber auch den zahlreich vertretenen Eidechsen verdankt. Wanderwege führen zu den Leuchttürmen im Norden, Süden und auf dem Gipfel. Zu erreichen ist Dragonera nur auf Schiffsexkursionen ab dem Dörfchen Sant Elm.

Naturpark S’Albufera: Das bedeutendste Feuchtgebiet der Balearen versteckt sich im Nordosten zwischen Port d’Alcùdia und Ca’n Picafort, nur wenige hundert Meter vom Strand entfernt. Das flache und sumpfige, von Kanälen durchzogene Areal ist ein hübsches Ziel für Spaziergänge und eine wichtige Rückzugsstätte vieler selten gewordener Vogelarten.

Nationalpark Cabrera: Seit einer Erweiterung 2019 bilden die kaum besiedelten „Ziegeninseln“ vor der Südküste Mallorcas den größten Nationalpark ganz Spaniens und einen der wichtigsten Meeresparks im Mittelmeer. Schiffstouren zu der Inselgruppe starten in Colònia de Sant Jordi, ein Höhepunkt der Fahrt ist der Besuch in der „Blauen Grotte“ Cova Blava.

Mallorca zu Fuß erleben

Wanderungen: Mallorca ist ein wunderbares Wandergebiet und Wandern eine der schönsten Möglichkeiten, die versteckten landschaftlichen Reize der Insel zu entdecken, sei es an der Küste oder in den Bergen. Das Wanderkapitel in diesem Buch präsentiert eine Auswahl ganz unterschiedlicher Touren.

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